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RegionalligaPelle hält erneut die Null, VfB stürmt an die Tabellenspitze

5. September 2021
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Hildesheim. Drei Spiele, drei Siege, noch immer kein Gegentor und Tabellenführer. Der VfB Oldenburg ist perfekt in die neue Regionalliga-Saison gestartet. Im Spitzenspiel beim Tabellendritten VfV Borussia 06 Hildesheim siegten die Blauen verdient mit 2:0. Dass sie bis in die Nachspielzeit um den Erfolg zittern mussten, war allein ihrer Schludrigkeit im Abschluss geschuldet.

Bei strahlendem Sonnenschein brauchte es vor 1.050 Zuschauer*Innen allerdings eine Glanztat von Belle Boevink, um den dritten VfB-Sieg in Folge einzuläuten. Der gute Schiedsrichter Jarno Wienefeld hatte das Spiel gerade erst angepfiffen, da wurde der Niederländer im VfB-Tor bereits zu einer ersten Glanztat gezwungen. Hady El Saleh war vollkommen frei vor ihm aufgetaucht und sicher in dem Glauben, seine Mannschaft früh in Führung bringen zu können. Doch Boevink parierte mit einer ersten Glanztat und beruhigte so das Nervenkostüm seiner Mitspieler merklich.

Es dauerte nur wenige Minuten, ehe die Blauen das Spiel mehr und mehr bestimmten. Defensiv ließen die Oldenburger lange keine weiteren Möglichkeiten der Hildesheimer zu und offensiv erwies sich der lange Ball auf Affamefuna Ifeadigo als überaus probates Mittel. Der wuchtige VfB-Stürmer konnte sich nicht nur in der Luft mehrheitlich behaupten, sondern machte das Spielgerät stets fest und legte für seine Mitspieler ab. Nicht zufällig war er dann auch in der ersten gefährlichen Szene der Blauen zur Stelle. Kai Kaissis hatte den Ball ins Zentrum gespielt, Marten Schmidt mit dem Kopf verlängert und auf etwa 14 Metern traf „Affam“ zum 0:1.

Kurz darauf hatte er sogar das 0:2 auf dem Kopf, zielte nach einer feinen Flanke des emsigen Ayodele Adetula aber nicht genau genug. Dennoch, die Oldenburger blieben am Drücker und erspielte sich immer wieder gute Möglichkeiten. Allen voran Maik Lukowicz hätte das Spiel früh in die richtigen Bahnen lenken können, scheiterte jedoch gleich zweimal aussichtsreich am besten Hildesheimer, Torhüter Antonio Brandt (27. und 30. Minute).

Weil im fußballerischen Normalfall bestraft wird, wer seine Möglichkeiten auslässt, kamen natürlich auch die Gastgeber noch zu einer erstklassigen Gelegenheit. Aus spitzem Winkel konnte Meik Erdmann den erneut großartig parierenden Belle Boevink aber nicht überwinden (43.).

Im Gegenzug sollte sich dem VfB dann die große Chance zum 0:2 bieten. Brandt war gegen Lukowicz zu spät gekommen und hatte den Oldenburger zu Fall gebracht – Elfmeter. Ayodele Adetula schnappte sich die Kugel, scheiterte vom Punkt allerdings am Torhüter und drosch den Nachschuss neben das Gehäuse (45.).

Nach dem Wechsel sollte sich am Spielverlauf wenig ändern. Die Oldenburger standen defensiv beeindruckend sicher, verteidigten offensiv und erspielten sich weiterhin gute Möglichkeiten. Allein sie ließen diese auch weiterhin ungenutzt. Nach einer guten Stunde hätte der Schiedsrichter übrigens erneut auf den Punkt zeigen müssen. Ifeadigo wurde im Strafraum eindeutig regelwidrig gefoult, doch nach einem kurzen Blick zu seinem Assistenten entschied sich Wienefeld das Spiel weiterlaufen zu lassen.

Vier Minuten später wurde es für die Blauen dann erstmals wieder gefährlich. Nach einem Freistoß rauschte Aytun Emre heran, wuchtete den Ball allerdings mit dem Kopf über das Tor – aufatmen beim VfB-Anhang, der seine Mannschaft weiterhin lautstark unterstützte und auf den Rängen klar tonangebend war.

In der Folge warfen die Gastgeber alles nach vorne, der VfB verlegte sich noch deutlicher aufs Kontern und hätte das Spiel zwingend entscheiden müssen. Doch Lukowicz (64.), Ifeadigo, Kaissis (69.) und Adetula (74.) ließen beste Chancen ungenutzt.

Dario Fossi reagierte schließlich mit personellen Umstellungen. Diyar Saka und Rafael Brand ersetzten Affamefuna Ifeadio und Ayodele Adetual, später kamen auch noch Fabian Herbst für Maik Lukowicz und schließlich Gazi Siala für Kai Kaissis ins Spiel und der Wechsel zahlte sich dann auch auf der Anzeigetafel aus. Im Stil eines echten Torjägers schnappte sich Siala in Höhe der Mittellinie den Ball, entwischte schließlich seinem Verfolger und setzte den Ball zum finalen 0:2 ins Tor (90. + 2).

Mit einem höheren Maß an Effektivität hätte der VfB das Spiel deutlich früher entscheiden und deutlich höher gewinnen müssen. Am Ende allerdings zählt allein der Sieg und bereits am kommenden Mittwoch, im Spiel beim FC Oberneuland, wollen die Blauen das nächste Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte schreiben.

 

VfV 06 Hildesheim: 1 Antonio Brandt, 2 Niklas Rauch, 6 Dominik Franke, 7 Marco Drawz, 8 Emre Aytun, 11 Thomas Sonntag, 14 Meik Erdmann, 19 Hady El Saleh, 24 Fatih Ufuk, 33 Yannik Schulze, 77 Mohammad Baghdadi
Trainer: Markus Unger
Eingewechselt: 55. 18 Silas Steinwedel für Dominik Franke, 55. 17 Abdulmalik Abdul für Meik Erdmann, 77. 15 Alexander Shehada für Marco Drawz, 82. 23 Luis Hein für Mohammad Baghdadi


VfB Oldenburg: 26 Pelle Boevink, 3 Marcel Appiah, 4 Leon Deichmann, 8 Robert Zietarski, 11 Ayodele Adetula, 13 Marten Schmidt, 16 Maik Lukowicz, 18 Pascal Richter, 21 Kai-Sotirios Kaissis, 30 Affamefuna-Michael Ifeadigo, 44 Nico Knystock
Trainer: Dario Fossi
Eingewechselt: 75. 27 Diyar Saka für Affamefuna-Michael Ifeadigo, 75. 7 Rafael Brand für Ayodele Adetula, 82. 5 Fabian Herbst für Maik Lukowicz, 90+1. 10 Gazi Siala für Kai-Sotirios Kaissis


Tore: 0:1 Affamefuna-Michael Ifeadigo (12.); 0:2 Gazi Siala (90+2.)
Schiedsrichter/in: Jarno Wienefeld (Hamburg) – Assistenten: Marco Kulawiak (Hamburg), Devin Wengorz (Hamburg)
Zuschauer: 1050 im Friedrich-Ebert-Stadion
Gelbe Karte(n): Hady El Saleh (2.), Emre Aytun, Yannik Schulze / Pascal Richter

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