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RegionalligaDominanter VfB feiert zu knappen Derbysieg

19. September 2021
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Delmenhorst. Die beeindruckende Serie ist gerissen. Nach 442 Minuten hat der VfB Oldenburg wieder ein Gegentor kassiert. Das allerdings war nach dem Derby bei Atlas Delmenhorst aus Sicht der Gäste auch die einzige negative Nachricht. Nach 94 Minuten nämlich durften die Blauen mit ihren zahlreichen sangesfreudigen Fans ein 2:1 und damit den fünften Sieg im fünften Spiel feiern.

Es war ein verdienter Erfolg der Oldenburger, die das Derby über weite Strecken teils klar bestimmten, sich allerdings den Vorwurf gefallen lassen müssen, viel zu wenig aus ihren zahlreichen Möglichkeiten gemacht zu haben. Allein deshalb wurde es in der Schlussphase nochmal spannend.

Beide Trainer hatten vor dem Anpfiff mit personellen Sorgen zu tun. Auf Seiten der Gastgeber fehlten mit Efkan Erdogan, Nick Köster, Marek Janssen und Florian Stütz gleich vier Spieler, die durchaus auch in einer Startelf hätten auftauchen können. Key Riebau musste also umstellen, beorderte den Ex-Oldenburger Tobias Steffen in die Anfangsformation und nominierte Co-Trainer Malte Müller sogar für den Kader.

VfB-Trainer Dario Fossi wiederum musste jenes Quartett ersetzen, das sich aufgrund einer Covid-Infektion zurzeit in Quarantäne befindet. Darüber hinaus nahm er einige Umstellungen vor. Die Innenverteidigung etwa bildeten diesmal wieder Marcel Appiah und Fabian Herbst, rechts verteidigte Dennis Engel, Pascal Richter wiederum rückte nach links. Zudem übernahm Gazi Siala erneut den Part im defensiven Mittelfeld.

Die Zuschauer*Innen sahen von Beginn an eine dominante Oldenburger Mannschaft, die durchaus erstaunt zur Kenntnis nehmen musste, dass die Delmenhorster sehr passiv in die Begegnung starteten. Fast zweieinhalb Minuten lang konnten sich die VfBer den Ball hin und her passen, ohne dass die Gastgeber Anstalten machten, Druck auf die Blauen auszuüben. Fast folgerichtig kam der VfB auch früh zu ersten Chancen. Rafael Brand scheiterte aber ebenso an Torhüter Rico Sygo (3. Minute), wie kurz darauf Maik Lukowicz (6.).

Zwei Minuten später allerdings durften die Fans der Gäste jubeln. Nach toller Vorarbeit des starken Rafael Brand war Max Wegner zur Stelle und traf zum frühen 0:1 (8.). Der Rückstand sollte am zurückhaltenden Tun der Delmenhorster wenig ändern. Atlas wollte die Oldenburger kommen lassen, um dann über schnelles Umschalten gefährlich zu werden. Das allerdings klappte nicht, weil der VfB nicht nur offensiv gefällig agierte, sondern auch defensiv überaus sicher stand.

Bereits Mitte der ersten Halbzeit hätten die Gäste deshalb deutlich höher führen müssen, doch auch Robert Zietarski (18.) und der starke Gazi Siala (19.) zielten knapp vorbei. Es dauerte schließlich mehr als eine halbe Stunde, ehe VfB-Torhüter Pelle Boevink erstmals gefordert wurde. Nach einer Ecke kam Dimitrios Ferfelis zum Kopfball.

Die Oldenburger hatten jetzt etwas nachgelassen, ließen Atlas mehr Raum, um ihrerseits zu kontern und das mit Erfolg. Nach einem ganz feinen Solo von Gazi Siala, der sich auf der linken Seite unwiderstehlich durchgesetzt hatte, sorgte „Rafa“ Brand für das 0:2 (40.).

Allein das Auslassen der Chancen war jetzt schon ein Makel am Oldenburger Tun und der sollte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht korrigieren lassen. Die erste Szene allerdings gehörte Atlas. Tobias Steffen hatte abgezogen, Pelle Boevink war allerdings auf dem Posten (46.). Sollte das der Startschuss für eine Delmenhorster Offensive gewesen sein? Nein! In der Folge dominierten die Oldenburger das Geschehen erneut deutlich und erspielte sich jetzt Chance auf Chance. Allein der erlösende Treffer zum 0:3 wollten nicht fallen.

Brand (51., 53.) und Wegner (54.) kamen gleich dreimal aussichtsreich zum Abschluss, während auf der anderen Seite erneut Steffen seine feine Schusstechnik demonstrierte (55.).

Auch der verletzungsbedingte Ausfall von Pascal Richter hatte keine Folgen, denn der für ihn ins Spiel gekommene Leon Deichmann fügte sich nahtlos ein und machte über die linke Seite viel Druck. Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, wann die Oldenburger das 0:3 markieren würden. Doch erneut ließen sie teils große Möglichkeiten ungenutzt. Marten Schmidt (56.) scheiterte ebenso am guten Sygo, wie Wegener, der zwischenzeitlich noch die Latte getroffen hatte.

Atlas wiederum blieb nur durch Fernschüsse gefährlich, doch Boevink war stets auf dem Posten. In der 79. Minuten schließlich wollten die lautstarken VfB-Fans bereits zum Torjubel ansetzen. Kai Kaissis, für Marten Schmidt ins Spiel gekommen, hatte filigran zum Heber über den herausstürzenden Torhüter angesetzt, doch der Ball flog am Ende auch über die Latte.

Das Auslassen bester Möglichkeiten sollte sich dann doch noch rächen. In der 82. Minute sorgte Marco Stefandl für das 1:2 und damit den ersten Gegentreffer der Blauen in dieser Saison. Sollte der VfB nochmal zittern müssen? Durchaus, denn in der Nachspielzeit bot sich Ferfelis die großen Chancen zum Ausgleich, allein Pelle Boevink hatte etwas dagegen und lenkte den Ball zur Ecke ab. Das sollte auch der letzte Aufreger gewesen sein, denn kurz darauf beendete Schiedsrichter Simon Rott das Derby und die VfBer konnten mit ihren Fans feiern.

SV Atlas Delmenhorst: 14 Rico Sygo, 3 Kristian Taag, 7 Tobias Steffen, 9 Mattia Trianni, 21 Philipp Eggersglüß, 23 Olivér Schindler, 27 Dimitrios Ferfelis, 28 Cerruti Siya, 29 Julian Stöhr, 30 Flodyn Baloki, 32 Marco Stefandl
Trainer: Key Riebau
Eingewechselt: 66. 20 Oliver Rauh für Tobias Steffen, 71. 2 Philipp Eggert für Julian Stöhr, 88. 4 Kerem Sari für Philipp Eggersglüß

VfB Oldenburg: 26 Pelle Boevink, 3 Marcel Appiah, 5 Fabian Herbst, 7 Rafael Brand, 8 Robert Zietarski, 9 Max Wegner, 10 Gazi Siala, 13 Marten Schmidt, 16 Maik Lukowicz, 18 Pascal Richter, 22 Dennis Engel
Trainer: Dario Fossi
Eingewechselt: 69. 21 Kai-Sotirios Kaissis für Marten Schmidt, 90+2. 19 Noah Koch für Maik Lukowicz, 90+5. 14 Tade Niehues für Rafael Brand
Tore: 0:1 Max Wegner (8.); 0:2 Rafael Brand (40.); 1:2 Marco Stefandl (82.)
Schiedsrichter/in: Simon Rott (Bremen) – Assistenten: Sebastian Schiller (Bremen), Allen Chen (Bremen)
Zuschauer: 2500 im Städtischen Stadion an der Düsternortstraße
Gelbe Karte(n): Olivér Schindler (2.) / Marten Schmidt (2.), Maik Lukowicz (2.)

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