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RegionalligaVfB gewinnt auch das Spitzenspiel

30. Oktober 2021
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Oldenburg. Selten gab es im Marschwegstadion so einen Kontrast zwischen der Kulisse und der Leistung auf dem Platz. Leider nur 864 Zuschauerinnen und Zuschauer sahen bei feinstem Oldenburger Regenwetter ein echtes Spitzenspiel zwischen dem VfB Oldenburg und Hannover 96 II. Am Ende wurden die Fans für ihr Kommen belohnt, denn die Blauen feierten einen verdienten 3:1-Sieg und bleiben damit auch nach zwölf Spielen ohne Niederlage.

Bereits nach vier Minuten wurde deutlich, dass VfB-Cheftrainer Dario Fossi seine Mannschaft einmal mehr perfekt eingestellt hatte. Der VfB macht Druck, kam zu einer Ecke und direkt zur ersten Chance. Der eifrige Maik Lukowicz hatte aus der Distanz abgezogen, doch Torhüter Pascal Fabian Kokott konnte den Schuss gerade noch parieren. Zwei Minuten später war er dann allerdings machtlos.

Der bärenstarke Robert Zietarski hatte den Ball im Mittelfeld erkämpft, seinen Gegenspieler mit einem ganz feinen Trick stehen lassen und nach einer Kombination mit Gazi Siala schließlich zu Marten Schmidt gepasst. Der wiederum ließ sich nicht zweimal bitten, zog von links nach innen und setzte den Ball perfekt ins lange Eck (6. Minute).

Der VfB stand in der Folge zwar tief, ließ den Gästen auch viel Raum, blieb jedoch auch gefährlich. So auch in der 12. Minute. Gut 30 Meter vor dem Tor reagierte Max Wegner gedankenschnell und zielte aus der Distanz aufs Tor, doch Kokott war auf der Höhe.

Die spielerisch starken Gäste zeigten sich vom Rückstand derweil wenig beeindruckt und kamen ihrerseits nach 17 Minuten zur ersten Chance. Der auffällige Mick Peter Gudra hatte aus der Distanz abgezogen, doch Pelle Boevink zeigte einmal mehr, warum er in dieser Spielklasse zu den herausragenden Spielern auf seiner Position gehört.

Hannover hatte durchaus mehr Ballbesitz, machte Druck, konnte die starke und sehr aufmerksame Oldenburger Deckung aber kaum in Verlegenheit bringen. Vor allem das Verschieben gegen den ballführenden Spieler klappte gut und darüber hinaus blieben die Blauen bei ihren Kontern immer gefährlich. Es dauerte allerdings bis zur 45. Minute, ehe die Fans erneut jubeln durften. Nach einem Ballgewinn durch Marten Schmidt war Maik Lukowicz zur Stelle und traf zum 2:0.

Mit dem Wiederanpfiff schickten sich die Oldenburger an, das intensive Spiel zu entscheiden. Allein bei einem Kopfball von Marten Schmidt (50.) und einem Schuss von Max Wegner (53.) fehlten die berühmten Zentimeter. Statt des möglichen 3:0 hieß es auf der Anzeigetafel plötzlich 2:1. Mick Peter Gudra hatte nach einem Freistoß abgezogen und Glück, denn sein abgefälschter Schuss landete unhaltbar für Pelle Boevink im Oldenburger Tor (54.).

Der VfB zeigte allerdings, dass eine Spitzenmannschaft auch Nehmerqualitäten hat, denn mehr als der Anschluss war für die Gäste erstmal nicht drin. Im Gegenteil, nach wenigen Minuten übernahmen die Blauen das Kommando und drängten auf den dritten Treffer. So auch in der 62. Minute. Nach einem Zuspiel von Ayodele Adetula konnte Mike Lukowicz satt abziehen, doch diesmal bekam Kokott die Fäuste noch an den Ball.

Natürlich blieb es spannend, denn die spielerisch starken Gäste wollten sich nicht vorzeitig geschlagen geben, der VfB wiederum verpasste den finalen Punch. Dario Fossi reagierte mit einer Umstellung. Rafael Brand kam für Ayodele Adetula ins Spiel (65.) und kurz darauf brachte er Kai Kaissis für Maik Lukowicz. Damit verbunden wechselten die Blauen auch die Formation und spielten fortan im 5-3-2.

Hannover kämpfte, wollte die Oldenburger unter Druck setzen, doch das gelang nur bedingt, denn im Mittelfeldzentrum gab es gegen den beeindruckend zweikampfstarken Zietarski kein Durchkommen und auch die Abwehr stand weiterhin sicher. Zwölf Minuten vor Schluss sollte Dario Fossi schließlich den entscheidenden Joker ziehen. Affamefuna-Michael Ifeadigo kam für Max Wegner ins Spiel und kaum auf dem Rasen, durfte er auch schon jubeln. Nach perfekter Vorarbeit von Dennis Engel und Rafael Brand tanzte sich der große VfB-Angreifer durch die Abwehr der Gäste, ließ gleich drei Gegenspieler stehen und erhöhte auf 3:1 (82.). Nur sechzig Sekunden später versuchte es Brand dann selbst, scheiterte jedoch am Torhüter der Gäste, die letztlich als Verlierer vom Platz gingen.

VfB Oldenburg: 26 Pelle Boevink, 3 Marcel Appiah, 4 Leon Deichmann, 8 Robert Zietarski, 9 Max Wegner, 10 Gazi Siala, 11 Ayodele Adetula, 13 Marten Schmidt, 16 Maik Lukowicz, 22 Dennis Engel, 44 Nico Knystock

Trainer: Dario Fossi
Eingewechselt: 65. 7 Rafael Brand für Ayodele Adetula, 71. 21 Kai-Sotirios Kaissis für Maik Lukowicz, 78. 30 Affamefuna-Michael Ifeadigo für Max Wegner, 89. 23 Marco Schultz für Marten Schmidt

Hannover 96 II: 22 Pascal Kokott, 3 Rene Rüther, 4 Yannik Lührs, 8 Louis Oppie, 9 Thilo Töpken, 10 Mick Gudra, 11 Thaddäus Momuluh, 15 Tim Walbrecht, 20 Marin Popovic, 21 Jan-Erik Eichhorn, 24 Pascal Schmedemann
Trainer: Christoph Dabrowski

Eingewechselt: 71. 27 Grace Bokake für Mick Gudra, 78. 18 Adem Podrimaj für Tim Walbrecht
Tore: 1:0 Marten Schmidt (7.); 2:0 Maik Lukowicz (45.); 2:1 Mick Gudra (55.); 3:1 Affamefuna-Michael Ifeadigo (82.)
Schiedsrichter/in: Jost Steenken (Nordhorn) – Assistenten: Felix Bahr (Ahlerstedt), Jonas Behrens (Cuxhaven)
Zuschauer: 864 im Marschwegstadion
Gelbe Karte(n): Dennis Engel (3.), Robert Zietarski (4.) / Jan-Erik Eichhorn (3.)

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