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RegionalligaEs geht auch um viel Prestige

10. November 2021
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Oldenburg. Es gibt wenige Begegnungen in der Regionalliga-Saison, bei denen es durchaus nicht nur um drei Punkte geht, sondern unstreitig auch eine ordentliche Portion Prestige ausgespielt wird. Der sportliche Wettstreit zwischen dem SSV Jeddeloh II und dem VfB Oldenburg gehört unstreitig dazu. Am Samstag, um 15 Uhr, werden unsere Blauen im Ammerland vorstellig.

In der aktuellen Tabelle trennen beiden Mannschaften derzeit Welten. Während die Oldenburger als Tabellenführer aus 13 Spielen stattliche 32 Punkte eingespielt haben, sind es beim derzeitigen Tabellensiebten aus dem Ammerland „nur“ deren 14. Angesichts des ohne Zweifel sehr großen Potenzials der Mannschaft von Oliver Reck ist das eine dünne Ausbeute.

Der Start in die neue Saison ging für den SSV gehörig daneben. Acht Spiele blieben die Kicker um den lange verletzten Mannschaftskapitän Kevin Samide ohne Sieg. Am neuen Spieltag wurde die Serie schließlich beendet. Die Ammerländer gewannen beim FC Oberneuland 1:0. Zwar kassierten sie anschließend noch ein 0:2 bei Hannover 96 II, zeigten dabei allerdings eine ordentliche Leistung und konnten die seitdem ansteigende Form konservieren. Mit Erfolgen über den VfV Hildesheim und den Lüneburger SK nahmen die Jeddeloher Kontakt zur oberen Tabellenhälfte auf.

Die Teilnahme an der Meisterrunde, gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt, ist natürlich nach wie vor das Ziel für Oliver Reck und seine Mannschaft, die in der Vorwoche diesbezüglich allerdings einen Dämpfer kassierte. Beim personell angeschlagenen SV Atlas Delmenhorst unterlagen die Ammerländer überraschend mit 0:1. Einmal mehr wurde dabei deutlich, wo in dieser Spielzeit das größte Manko des Tabellensiebten liegt. Die Chancenausnutzung ist ungenügend. Ein Problem, das man auch beim VfB Oldenburg bestens kennt.

In personeller Hinsicht allerdings lassen die Verantwortlichen am Kanal nichts unversucht, um sportlich dauerhaft in die Spur zu kommen. Vor dem ersten Wettstreit mit dem VfB etwa wurde mit Christopher David noch ein erfahrener niederländischer Profi engagiert, um die schwächelnde Offensive zu beleben. Der 28-Jährige kam bislang in sechs Spielen zum Einsatz, bereitete dabei zwei Treffer vor und könnte durchaus zum Fixpunkt im offensiven Mittelfeld werden.

Keine große Rolle spielte zuletzt dagegen ein Ex-Oldenburger. Ibrahim Temin kam mehrheitlich nur zu kürzeren Einsätzen, fehlte zudem aus gesundheitlichen Gründen zweimal. Auch Kifuta Kiala Makangu, der gemeinsam mit Temin im Juli des vergangenen Jahres ins Ammerland gewechselt ist, zählte in dieser Saison nicht immer zur Startelf. Im Hinspiel allerdings war es der Routinier, der beim 1:3 den Treffer für den SSV erzielte. Es wäre keine echte Überraschung, sollten beide am Samstagnachmittag gegen ihren Ex-Verein vom Anpfiff an dabei sein.

Wieder fit ist zudem Kevin Samide. Der 32-Jährige fehlte längere Zeit verletzt, kam in Delmenhorst aber zu einem ersten Kurzeinsatz und kann mit seiner Klasse natürlich ein entscheidender Faktor für das Spiel der Ammerländer sein.

Bleibt die Frage, in welcher taktischen Formation Oliver Reck seine Mannschaft aufstellen wird. Zeit für eine Spekulation. Ein 3-4-3 wäre keine große Überraschung. Im Tor dürfte Felix Bohe stehen. Die Dreierkette könnten Niklas von Aschwege, Nick Otto und Michel-Leon Hahn bilden. Auf den Außenbahnen sollten Shaun Minns (rechts) und Konstantin Engel wirbeln, die Zentrale wäre mit Almir Ziga und Bastian Schaffer physisch stark besetzt. In der Offensive hat der Trainer ohnehin die Qual der Wahl. Zuletzt durften Miguel Fernandes, Julian Bennert und Christofer David beginnen.

Eingewechselt wurden Fred MC Mensah Quarshie, Max Falldorf und Kifuta, die allesamt auch Startspieler sein könnten. Für Kevin Samide könnte ein Einsatz von Beginn an vielleicht zu früh kommen, wenngleich Reck mit seinem Kapitän natürlich die spielerische Komponente stärken würde.

Klar ist, am Samstag haben mögliche Freundschaften unter den Spielern für mindestens 90 Minuten Pause. Über den Kampf ins Spiel, so oder ähnlich könnte eine Überschrift lauten. Schon in Delmenhorst zeigen die Ammerländer, dass sie durchaus willens sind, auch eine robuste Gangart auf den Rasen zu bringen, wenn es notwendig ist. Der Kick wird nicht vergnügungssteuerpflichtig und ein Austausch von Nettigkeiten steht sicher auch nicht auf der Agenda.

Einmal davon abgesehen, dass es natürlich um viel Prestige geht, brauchen die Jeddeloher einen Sieg, um ihre Chance auf die Meisterrunde zu festigen, der VfB wiederum möchte unbedingt eine neue Siegesserie starten. Die Enttäuschung im blau-weißen Lager war nach dem Schlusspfiff des Spiels gegen den VfV Hildesheim spürbar. Zwölf Spiele hatten die Oldenburger nicht verloren, ausgerechnet im 13. Versuch gab es erstmals in dieser Serie keine Punkte für die Blauen. Dabei war die Niederlage gegen einen starken Gast durchaus unnötig, denn der VfB erspielte sich einmal mehr zahlreiche Chancen, ließ diese jedoch mehrheitlich ungenutzt verstreichen.

Diese Abschlussschwäche muss die Elf von Cheftrainer Dario Fossi zwingend in den Griff bekommen, wenn sie im mittlerweile schmucken Stadion am Küstenkanal punkten will. Deutlich mehr Druck lastet zwar auf den Gastgebern, die nach wie vor Gefahr laufen, in den Abstiegskampf zu geraten. Doch auch der VfB braucht jeden Zähler, zumal wenn der SSV den Sprung unter die ersten Fünf noch schaffen sollte.

Einmal mehr bauen die Oldenburger dabei auch auf ihre Fans und hoffen am Samstag auf lautstarke Unterstützung. In Jeddeloh gilt die 2-G-Regel. Dabei sein können also nur Fans, die bereits geimpft oder genesen sind. Die Kassen öffnen um 13.30 Uhr. Eine Anmeldung mit der Luca-App ist zwingend notwendig. Alternativ kann ein Formular zur Kontaktverfolgung (steht auf der Homepage des SSV zur Verfügung) ausgefüllt werden. Der Vorverkauf läuft.

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