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AllgemeinVfB feiert Titel mit Kantersieg

12. Dezember 2021
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Oldenburg. Der VfB Oldenburg hat es im letzten Spiel des Jahres noch einmal so richtig krachen lassen. Vor 842 Fans fertigten die Blaue einen vollkommen überforderten HSC Hannover auch in der Höhe verdient mit 7:1 ab. Nach dem Schlusspfiff durften die Oldenburger nicht nur den 13. Saisonsieg feiern, sondern zudem den Staffelsieg bejubeln und das taten sie im Dauerregen ausgiebig.

Es ist oft der Fußball, der die schönsten Geschichten schreibt. Etwa jene von Moritz Ben Onken. Der junge Torhüter des VfB Oldenburg, der noch in der U19 des JFV Nordwest spielen darf, kam nach 50 Minuten für Pelle Boevink ins Spiel. Kaum auf dem Rasen, stand er auch schon im Mittelpunkt. Nico Knystock hatte Jovan Hoffart im Strafraum etwas zu rustikal zu Fall gebracht und Schiedsrichter Hendrik Duschner zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Bis dahin hatte Onken den Ball lediglich zweimal mit dem Fuß weitergeleitet und stand nun dem erfahrenen Elfmeterschützen Pascal Gos gegenüber. Ein Schuss, ein Sprung und der Rest war blau-weißer Jubel, denn der junge Torhüter hatte den Strafstoß glänzend pariert.

Doch an diesem verregneten Nachmittag stand nicht nur Moritz Ben Onken im Mittelpunkt, sondern etwa auch Tade Niehus. Der jungen Stürmer, im Sommer aus der U19 des JFV Nordwest in den Regionalligakader aufgerückt, war bislang immer mal wieder zu Kurzeinsätzen gekommen und hatte bereits zweimal zuvor seinen ersten Regionalligatreffer auf dem Fuß, scheiterte in Oberneuland und Rehden seinerzeit jedoch ganz knapp. „Schade, Tade“, hatte sich bereits ein „running gag“ fast etabliert, ehe der junge Stürmer trefflich zuschlagen sollte. In der 69. Minute für den zuvor zweimal erfolgreichen Ayodele Adetula ins Spiel gekommen, nutze Niehues diesmal seine erste Chance zum Tor und traf zum 7:1 für die Blauen. Anschließend allerdings wurde es für ihn gefährlich, denn seine Mitspieler und selbst die Betreuer stürmten über den Rasen und begruben ihn im Torjubel unter sich.

Es war der Schlusspunkt unter ein tolles Spiel der Oldenburger, die nie auch nur einen Hauch des Zweifels daran gelassen hatten, dass sie jene Chance nutzen wollten, die ihnen der SV Atlas Delmenhorst tags zuvor serviert hatte. Die Nachbarn hatten den bisherigen Tabellenführer SV Werder Bremen II mit 1:0 bezwungen, so dass dem VfB ein Sieg reichte, um die Staffelmeisterschaft zu gewinnen.

Die Partie hatte kaum begonnen, da lag der Ball bereits im Tor. Der agile Nico Knystock war von links nach innen gezogen und hatte trocken abgezogen (4. Minute). Der Jubel war noch gar nicht verklungen, da durfte sich der nächste Oldenburger feiern lassen. Gazi Siala hatte mit einem feinen Zuspiel eröffnet und Ayodele Adetula die feine Kombination schließlich mit dem 2:0 vollendet (6.).

Die Gäste aus Hannover gerieten in der Anfangsphase von einer Verlegenheit in die nächste, so dass ihrer scheidender Trainer Martin Polomka an der Seitenlinie schon nach wenigen Minuten zürnte und seine Laune sollte nicht besser werden. Immer wieder initiierten die Blauen Angriffe mit viel Tempo. Vor allem die starke linke Seite, auf der HSC-Verteidiger Yannick Bahls immer wieder überlaufen wurde.

Bereits nach einer knappen Viertelstunde hätte der Kick entschieden sein können, doch Torhüter Leon Frelke verhinderte gegen Maik Lukowicz einen noch höheren Rückstand (13.). Wenige Minuten später aber war er machtlos. Über den starken Rafael Brand und erneut Knystock war der Ball erneut bei Lukowicz gelandet und diesmal markierte er das 3:0 (20.).

Angriff um Angriff rollte auf das Tor der Gäste, ihrerseits nicht eine einzige offensive Aktion verzeichnen konnten. Folgerichtig hieß es nach einer halben Stunde 4:0. Erneut hatte sich Brand links durchgesetzt und diesmal für Adetula aufgelegt (29.).

Die zweite Halbzeit sollte mit einer Überraschung beginnen, denn es waren die Gäste, die in Person von Christopher Schulz, der schon nach 30 Minuten für Martin Wiederhold ins Spiel gekommen war, die erste Chance hatten. Doch einmal mehr war Pelle Boevink zur Stelle. Zweimal noch sollte der Oldenburger Torhüter in der Folge eingreifen können, eher er für Onken Platz machte.

Am Spielverlauf änderte sich derweil wenig. Der VfB zog schnell das Tempo wieder an und kam, wie zuvor, zu einigen guten Möglichkeiten. Es sollte aber bis zur 66. Minute dauern, ehe der starke Rafael Brand sich für seine gute Leistung mit einem Treffer belohnte. Nur drei Minuten später erhöhte der eingewechselte Affamefuna-Michael Ifeadigo auf 6:0, ehe Christopher Schultz immerhin noch der Ehrentreffer für die Gäste gelang (74.).

Im Oldenburger Torreigen war das aber kaum aufgefallen und der sollte ja noch seine Fortsetzung finden, denn Tade Niehues nutzte seine erste Torchance eiskalt für seinen ersten Regionalligatreffer und erhöhte damit auf 7:1 für die Blauen.

Mitte Januar beginnt der VfB mit der Vorbereitung auf die Meisterrunde, die im März startet.

VfB Oldenburg: 26 Pelle Boevink, 3 Marcel Appiah, 4 Leon Deichmann, 5 Fabian Herbst, 7 Rafael Brand, 10 Gazi Siala, 11 Ayodele Adetula, 13 Marten Schmidt, 16 Maik Lukowicz, 27 Diyar Saka, 44 Nico Knystock
Trainer: Dario Fossi

Eingewechselt: 50. 28 Moritz Onken für Pelle Boevink, 56. 30 Affamefuna-Michael Ifeadigo für Fabian Herbst, 69. 14 Tade Niehues für Ayodele Adetula, 76. 19 Linus Schäfer für Maik Lukowicz

HSC Hannover: 30 Leon Frelke, 3 Niko Vukancic, 5 Pascal Gos, 6 Leander Baar, 7 Jovan Hoffart, 9 Can Gökdemir, 10 Martin Wiederhold, 12 Gürkan Öney, 20 Igor Antunovic, 21 Yannick Bahls, 27 Denis Vukancic
Trainer: Martin Polomka

Eingewechselt: 30. 11 Christopher Schultz für Martin Wiederhold, 46. 4 Ebrahim Farahnak für Igor Antunovic, 46. 19 Aladin Capli für Can Gökdemir

Tore: 1:0 Nico Knystock (4.); 2:0 Ayodele Adetula (7.); 3:0 Maik Lukowicz (20.); 4:0 Ayodele Adetula (30.); 5:0 Rafael Brand (66.); 6:0 Affamefuna-Michael Ifeadigo (69.); 6:1 Christopher Schultz (74.); 7:1 Tade Niehues (76.)

Schiedsrichter:
Hendrik Duschner (Bremen) – Assistenten: Cedric Philipp (Bremen), Ralf Iwanowski (Bremen)

Zuschauer: 842 im Marschwegstadion
Gelbe Karte: Nico Knystock (3.) / –
Vergebener Elfmeter: – / Pascal Gos (Foulelfmeter, 51., gehalten von Moritz Onken)

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