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RegionalligaDie Meisterrunde wird angepfiffen

11. März 2022
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Oldenburg. Mehr als drei Monate mussten wir warten, jetzt geht es los. Am Samstag, um 13.30 Uhr startet der VfB Oldenburg in die Meisterrunde und der Auftakt hat es in sich, denn die Blauen spielen bei Weiche Flensburg, einem der Favoriten. Wobei, das beurteilt der Nord-Vertreter etwas anders.

Die Ausgangslage vor dem ersten Spieltag ist klar. Die Oldenburger gehen als Tabellenführer in den Wettbewerb und haben auf den ersten Gegner vier Punkte Vorsprung. Entsprechend viel Druck haben die Flensburger, die die Favoritenrolle auch deshalb direkt beim VfB notiert wissen wollen. Fast alle zumindest, denn einer der Leistungsträger sieht das wohl anders. Christopher Kramer, vor knapp fünf Jahren auch mal für den VfB Oldenburg am Ball, ist einer der Flensburger Hoffnungsträger und das aus gutem Grund. Der Stürmer hat bereits acht Treffer erzielt und ist nach Marc Cornils, der zehnmal erfolgreich war, bester Torschütze seiner Mannschaft.

Der wuchtige Stürmer schätzt seinen ehemaligen Verein zwar stark ein, glaubt aber, dass die Punkte im ganz hohen Norden bleiben. Kramer tippt auf einen 2:1-Sieg seiner Mannschaft. Das zeugt von Selbstvertrauen, denn im Manfred-Werner-Stadion taten sich die Flensburger zuletzt überaus schwer. Fünf Spiele in Folge haben sie dort nicht gewonnen, unter anderem das Spitzenspiel gegen Teutonia Ottensen deutlich mit 0:3 verloren. Doch Vorsicht, das ist der viel zitierte Schnee von gestern und hat nur wenig belastbare Aussagekraft.

Grundsätzlich sind die Flensburger seit Jahren eine echte Spitzenmannschaft in der Regionalliga. Lange profitierten sie dabei von der Nachbarschaft zum Zweitligisten Holstein Kiel, denn immer wieder gelang es den umtriebigen Offiziellen um Geschäftsführer Harald Uhr, der maßgeblich zum Erfolg im Flensburger Fußball beiträgt, Spieler vom Nachbarn zu verpflichten. Mittlerweile allerdings hat sich das ein wenig geändert. Im vergangenen Sommer etwa dürfte die Maxime gegolten haben, den guten Kader gezielt zu verstärken. Neben fünf Spielern aus dem eigenen Nachwuchs kamen zwei Profis. Vom Darmstadt 98 holte Weiche Patrick Herrmann und mit ihm die wandelnde Erfahrung.

Der 33-jährige Berliner hat 97 Zweit- und 157 Drittligaspiele absolviert, stand sogar in drei Bundesligapartien auf dem Rasen. Den Norden kennt der Verteidiger dabei bestens, denn die meisten Spiele als Profi absolvierte er für Holstein Kiel. Dass Herrmann direkt zum Leistungsträger avanciert, kann dabei natürlich nicht überraschen. Er stand, wie ansonsten nur noch Dominic Hartmann, in allen zwanzig Punktspielen in der Startelf.

Darüber hinaus gelang es den Flensburgern, mit Torben Rehfeldt einen weiteren Ex-Profi an Land zu ziehen. Zuvor stand der defensive Mittelfeldspieler, der auch schon für Werder Bremen gespielt hat, beim SV Elversberg unter Vertrag. Wenig überraschend zählt auch Rehfeldt zu den Leistungsträgern einer körperlich starken, sehr erfahrenen Mannschaft.

Doch trotz namhafter Verstärkung und eines insgesamt sehr ausgeglichen wirkenden Kaders gab es in der Saison erstaunliche Leistungsschwankungen. Dass die Flensburger sich vor allem zuhause schwertun, überrascht auf jeden Fall. Zudem hatten sie Glück, denn allein der VfB Lübeck sorgte durch seinen Einzug in die Meisterrunde dafür, dass es derzeit nur vier Punkte Rückstand auf Platz eins sind. Hätte sich der SV Drochtersen/Assel in die Meisterrunde gespielt, wäre die Elf von Trainer Thomas Seeliger sogar sechs Punkte zurück gewesen.

Jene vier Punkte glaubt man allerdings noch aufholen zu können, demzufolge wurde auch eine Lizenz für die 3. Liga beantragt. Finanziell dürfte Weiche dabei weniger Sorgen haben. Die bereitet das Stadion, das nicht drittligatauglich ist. Sollte Flensburg aufsteigen, müsste man ausweichen. Doch das ist derzeit noch kein Thema.

Die aktuelle Form bereitet da schon mehr Kopfzerbrechen und darüber hinaus gibt es auch personelle Sorgen. Im finalen Testspiel gegen Holstein Kiel II holte sich Weiche eine deutliche 0:4-Niederlage ab. Was deftig klingt, muss aber relativiert werden, denn die Flensburger trafen ihrerseits dreimal die Latte. Deutlich schwerer wiegen die personellen Ausfälle. Bjarne Schleemann und Ilídio Pastor Santos fehlen aufgrund von Verletzungen und Dominic Hartmann, unstreitig der Taktgeber im Spiel, ist nach der fünften Gelben Karte gesperrt.

Doch auch ohne dieses Trio hat Weiche eine starke Elf zur Verfügung, die den Oldenburgern alles abverlangen wird. „Das ist schon mal ein anderes Kaliber“, urteilt VfB-Trainer Dario Fossi über Weiche Flensburg. Mehrfach hat er den Gegner beobachtet und natürlich genau analysiert. Sehr reif und erfahren sei der Gegner und ein harter Konkurrent im Kampf um Platz eins. Allenfalls Ottensen könne personell da noch mithalten, sei aber weniger eingespielt als die Flensburger, deren Leistungsträger zum Teil schon seit Jahren dort spielen.

Die Premiere hat es sicher in sich, dennoch freuen sich die Oldenburger auf das Spiel. „Endlich geht es los. Wir hatten seit Mitte Dezember kein Pflichtspiel, das ist sicher ein Nachteil, aber in den Testspielen haben die Jungs es gut gemacht und ich bin sicher, dass wir uns noch steigern können“, sagt Dario Fossi.

Vor Ort gilt die 3-G-Regel. Der Impfausweis/Genesenenausweis wird nur in Verbindung mit einem gültigen Personalausweis akzeptiert. Kinder bis einschließlich 7 Jahren und minderjährige Schülerinnen und Schüler sind von dieser Regel ausgenommen. Hier reicht der Nachweis eines Corona Tests aus. Es gilt wieder eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes (FFP2-Maske oder medizinische Maske)! Zum Verzehr von Speisen und Getränken kann der Mund-Nase-Schutz am Sitzplatz abgenommen werden. Beim Ein- und Ausgang werden Desinfektionsspender stehen, sodass sich jeder dementsprechend desinfizieren kann. Im gesamten Stadion gilt der Linksverkehr (siehe Hinweise vor Ort).

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