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AllgemeinStarker VfB punktet in Flensburg

12. März 2022
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Flensburg. Der VfB Oldenburg bleibt in der Regionalliga auswärts ungeschlagen. Im ersten Spiel der Meisterrunde kamen die Blauen bei Weiche Flensburg zu einem 0:0. Vor 1.348 Zuschauer*Innen waren die Gäste spielerisch stärker und hatten ein Chancenplus, brachten den Ball aber nicht im Tor unter.

Trainer Dario Fossi hatte sich für eine durchaus offensive 4-3-3-Aufstellung entschieden. Vor Torhüter Pelle Boevink, über 90 Minuten einmal mehr ein sicherer Rückhalt, bildeten Nico Knystock, Leon Deichmann, Marcel Appiah und Dennis Engel die Viererkette. Im defensiven Mittelfeld agierte der starke Robert Zietarski, etwas offensiver waren Kai Kaissis und Marten Schmidt unterwegs. Auf dem linken Flügel durfte Maik Lukowicz beginnen, rechts kam Patrick Möschl zu seiner Pflichtspiel-Premiere im VfB-Trikot und zentral stürmte Max Wegner.

Bereits nach wenigen Minuten zeichnete sich ab, dass beide Mannschaften mit einem deutlich unterschiedlichen taktischen Ansatz ins Spiel gegangen waren. Während der VfB spielerisch aus der eigenen Hälfte aufbauen wollte, setzten die Flensburger vor allem auf lange Bälle. Die physischen starken Gastgeber, tabellarisch vier Punkte schlechter notiert als der VfB, standen überraschend tief, attackierten die Oldenburger erst in der eigenen Hälfte.

Als Folge dessen entwickelte sich ein Spiel, das von vielen Zweikämpfen im Mittelfeld geprägt war. Klare Torchancen blieben dagegen bis Mitte der ersten Halbzeit Mangelware. Ein Schuss von Robert Zietarski, der das Ziel allerdings deutlich verfehlte, durfte zumindest als Möglichkeit gesehen werden (25. Minute). Der VfB hatte mehr vom Spiel, fand aber in der sehr massiven und körperlich starken Hintermannschaft der Flensburger kaum Lücken. Dennoch hätten die Blauen nach 45 Minuten durchaus führen können. In der 41. Minute kam Marten Schmidt nach einem Freistoß von Nico Knystock zum Abschluss, sein Schuss wurde jedoch kurz vor der Torlinie geblockt. Vier Minuten später stand Maik Lukowicz im Mittelpunkt. Ein feiner Pass in die Schnittstelle hätte zur Beute von „Luko“ werden sollen, doch der Oldenburger Angreifer, der sich clever gegen zwei Verteidiger durchgesetzt hatte, bekam das Spielgerät auf dem mäßig gut bespielbaren Rasen nicht ganz unter Kontrolle.

Beide Mannschaften kamen ohne personelle Veränderungen aus der Kabine und auch am Spielverlauf änderte sich wenig. Flensburg agierte wuchtig, nutzte lange Bälle auf den bemühten Christopher Kramer, um offensive Akzente zu setzen. Die verpufften, weil die Oldenburger Deckung aufmerksam agierte und die Mehrzahl der Zweikämpfe für sich entscheiden konnte.

In der 54. Minuten allerdings kam jedes defensive Bemühen zu spät. Aus dem Gewühl heraus kam Torge Paetow zum Abschluss. Der abgefälschte Ball wurde lang und länger und landete letztlich auf der Latte.

Die nächste Szene gehörte dann wieder den Blauen. Patrick Möschl hatte sich in den Strafraum gedribbelt, dann den Weg von Patrick Herrmann gekreuzt, der den Österreicher klar ersichtlich zu Fall brachte. Jeder Oldenburger war sicher: Elfmeter! Doch Schiedsrichter Luca Jürgensen gab den fälligen Strafstoß nicht. Es sollte gleichwohl die einzige Fehlentscheidung des Unparteiischen sein, der das Spiel souverän über die Bühne brachte. Dennoch, der Ärger auf Seiten des VfB war nach einer Stunde verständlich.

Dario Fossi reagierte schließlich mit einem Doppelwechsel. Für Maik Lukowicz und Patrick Möschl kamen Rafael Brand und Ayodele Adetula ins Spiel und das hatte durchaus einige schwungvolle Aktionen zur Folge. Mehr noch, denn in der 72. Minute hatte Marcel Appiah einen perfekten Pass auf Rafael Brand gespielt, der frei vor dem Tor die Führung auf dem Fuß hatte, das Gehäuse jedoch verfehlte.

Auf der anderen Seite wurde es immer gefährlich, wenn die Flensburger zu Freistößen aus dem Halbfeld kamen und den Ball hoch ins Zentrum spielen konnten. Schwerstarbeit für die VfB-Deckung und Pelle Boevink war die Folge, ohne dass Weiche zu klaren Abschlüssen gekommen wäre.

Als sich die Fans längst mit dem Unentschieden anfreunden wollten, hatten die Blauen nochmal den „lucky punch“ auf dem Fuß. Marten Schmidt, in der Schlussphase für Max Wegner als Mittelstürmer ins Zentrum gerückt, kam mit Tempo von der rechten Seite in den Strafraum, suchte dann allerdings den Abschluss, statt auf den mitgelaufenen Ayodele Adetula zu passen. „Mit, ich habe Ayo einfach nicht gesehen“, ärgerte sich Schmidt nach dem Schlusspfiff.

Am Ende waren die Protagonisten aber mehrheitlich mit dem Resultat zufrieden. „Es war ein intensives Spiel. Ich denke, man hat gesehen, dass wir Fußball spielen und unsere Idee durchsetzen wollen. Beide Mannschaften hatte ihre Möglichkeiten, wir vielleicht etwas mehr. Letztlich bin ich mit dem Punkt und unserer Leistung sehr einverstanden. Das war ein toller Start“, so VfB-Trainer Dario Fossi.

Auch Thomas Seeliger, Trainer der Gastgeber, sah es ähnlich. „Für uns war verlieren verboten. Wir wollten unbedingt punkten, weil wir den Rückstand natürlich aufholen wollen. Die Jungs haben alles reingeworfen, das Pendel hätte in beide Richtungen ausschlagen können, so dass wir mit dem Punkt leben können.“

                                                                                                                                                                                                                                     

 

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