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AllgemeinVfB baut Erfolgsserie aus

2. April 2022
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Lübeck. Der VfB Oldenburg hat seine beeindruckende Serie fortgesetzt. Vor 2.463 Fans gewannen die Blauen das Traditionsduell beim VfB Lübeck mit 2:1. In einem spannenden und über 90 Minuten gutklassigen Spiel zeigten die Oldenburger einmal mehr Charakter, steckten einen Rückstand weg und durften im bitterkalten Stadion bei der Lohmühle am Ende einen verdienten, aber durchaus auch glücklichen Sieg feiern.

Obwohl die Gastgeber nach zwei Unentschieden zum Start in die Meisterrunde nur noch theoretische Titelchancen hatten, wurde schnell deutlich, dass sie nicht gewillt waren, dem Tabellenführer die Punkte freiwillig zu überlassen. Von den Fans über 90 Minuten beeindruckend lautstark angefeuert, gingen die Lübecker engagiert zur Sache, während die Gäste lange brauchten, um wirklich im Spiel anzukommen.

Folgerichtig hatten die Lübecker auch die erste Torchance, allerdings Pech, dass der starke Patrick Möschl auf der Linie klären konnte (6. Minute). Die früh attackierenden Gastgeber hatten in der starken Anfangsphase deutlich mehr vom Spiel. Der von zahlreichen Fans ebenfalls engagiert angefeuerte VfB Oldenburg ließ zwar keine weiteren Chancen zu, fand aber seinerseits offensiv kaum statt.

Es bedurfte eines rustikalen Zeichens von Mannschaftskapitän Max Wegner, um den Rhythmus dieses Spiels zu unterbrechen. Mit Erfolg, zwar wurde sein durchaus rustikales Einsteigen gegen Mirko Boland von Schiedsrichter Timon Oliver Schulz mit der Gelben Karte geahndet, seine Mitspieler allerdings fanden jetzt mehr Zugriff.

Die Anfangsviertelstunde war überstanden und in einem von beiden Mannschaften sehr physisch geführten Spiel konnten die Oldenburger jetzt auch offensiv die ersten Nadelstiche setzen. Wirklich gefährlich wurden sie allerdings noch nicht.

Fünf Minuten vor der Pause setzte es allerdings den nächsten Nackenschlag. Max Wegner musste angeschlagen vom Feld und wurde durch Affamefuna Ifeadigo ersetzt. Ein Wechsel, der sich durchaus auf das Spiel auswirken sollte, denn der lange Angreifer wurde im weiteren Spielverlauf zum Fixpunkt im Angriff des VfB, zeigte beeindruckende körperliche Präsenz und bereitete der Lübecker Deckung durchaus Probleme.

Dennoch waren es die Oldenburger, die schlecht gelaunt in die Kabine stapften. Aus gutem Grund. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit hatte sich Leon Deichmann in einem Zweikampf eine blutige Nase geholt. Den Freistoß allerdings bekamen die Marzipanstädter zugesprochen und während Deichmann außerhalb des Spielfeldes behandelt wurde, brachte Nathaniel Amamoo den Ball ins Zentrum. Hier reagierte Mateusz Ciapa am schnellsten und traf mit dem Kopf zum 1:0.

Der Oldenburger Ärger war allerdings schnell verraucht, denn mit dem Wiederanpfiff wurde deutlich, dass Dario Fossi in der Halbzeitpause die richtigen Worte gefunden hatte. Die Oldenburger waren erkennbar bemüht, die Schlagzahl zu erhöhen und die Gastgeber unter Druck zu setzen. Das zeigte sich dann auch auf der Anzeigetafel. Nach einer schönen Kombination über die rechte Seite war Rafael Brand zur Stelle und veredelte zum Ausgleich (48.).

Der Taktstock dieses Spiel wechselte damit endgültig den Besitzer. Zwar konnten sich auch die Oldenburger nicht eine Vielzahl an Möglichkeiten erspielen, wurden aber von Minute zu Minute spielbestimmender. Die ersatzgeschwächten Gastgeber zogen sich jetzt immer tiefer zurück und konnten kaum noch offensive Akzente setzen. Das allerdings gelang den Blauen in Person von Ayodele Adetula. Der Angreifer setzte sich auf der linken Seite durch und schlenzte den Ball mit ganz viel Gefühl ins lange Eck (68.).

Der Oldenburger Jubel kannte natürlich keine Grenzen, zumal den Lübeckern letztlich die Kraft fehlte, um nochmal zurückzuschlagen. Mehr noch, die Blauen hätten bei dem einen oder anderen Angriff sogar noch einen dritten Treffer erzielen können. Das allerdings wäre dem Spiel nicht gerecht geworden.

Dario Fossi: Wir sind schwer ins Spiel gekommen, haben uns in der zweiten Halbzeit aber deutlich gesteigert. Lübeck war anfangs präsenter. Der Freistoß, der zum 1:0 führt, war allerdings ein Witz. Man muss aber auch sagen, dass wir die Szene nicht gut verteidigen. In der Pause haben wir dann etwas umgestellt und besser ins Spiel gefunden. Respekt an die Jungs, ich bin stolz, Trainer dieser Mannschaft zu sein.

Lukas Pfeiffer, VfB Lübeck: Glückwunsch an den VfB Oldenburg zur offensiven Effizienz. Man hat schon gesehen, dass anfangs funktioniert hat, was wir uns vorgenommen hatten. Wir waren griffig und haben eine gute erste Halbzeit auf den Platz gebracht. Am Ende hat man aber auch gesehen, dass uns einige Jungs gefehlt haben.

VfB Lübeck: 1 Eric Gründemann, 3 Jan Lippegaus, 4 Aron Andreasson, 5 Calvin Brackelmann, 8 Mateusz Ciapa, 11 Nathaniel Amamoo, 15 Fynn Kleeschätzky, 17 Tommy Grupe, 20 Vjekoslav Taritas, 31 Mirko Boland, 38 Kaniwar Uzun
Trainer: Lukas Pfeiffer
Eingewechselt: 63. 2 Robin Kölle für Fynn Kleeschätzky, 68. 10 Cemal Sezer für Kaniwar Uzun, 77. 36 Lasse Jetz für Robin Kölle, 89. 14 Gregor Kuisch für Jan Lippegaus, 90. 39 Oskar von Esebeck für Vjekoslav Taritas

VfB Oldenburg: 26 Pelle Boevink, 4 Leon Deichmann, 5 Fabian Herbst, 7 Rafael Brand, 8 Robert Zietarski, 9 Max Wegner, 10 Gazi Siala, 11 Ayodele Adetula, 13 Marten Schmidt, 17 Patrick Möschl, 44 Nico Knystock
Trainer: Dario Fossi
Eingewechselt: 41. 30 Affamefuna-Michael Ifeadigo für Max Wegner, 46. 21 Kai-Sotirios Kaissis für Gazi Siala, 72. 27 Diyar Saka für Ayodele Adetula, 90. 16 Maik Lukowicz für Rafael Brand, 90+4. 23 Marco Schultz für Kai-Sotirios Kaissis
Tore: 1:0 Mateusz Ciapa (45+1.); 1:1 Rafael Brand (48.); 1:2 Ayodele Adetula (68.)
Schiedsrichter/in: Timon Oliver Schulz (Lehrte) – Assistenten: Janis Rotermel (Bremen), Steffen Geismann (Seelze)
Zuschauer: 2463
Gelbe Karte(n): Fynn Kleeschätzky, Nathaniel Amamoo, Mateusz Ciapa (3.) / Max Wegner (2.), Gazi Siala (2.), Nico Knystock, Affamefuna-Michael Ifeadigo

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