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RegionalligaDas Oldenburger Recht einfordern

8. April 2022
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Oldenburg. Zwei Spiele, vier Punkte. Man könnte meinen, Schleswig-Holstein und der VfB Oldenburg, das passt. Ob das wirklich so ist, wird sich am Samstag, ab 16 Uhr, zeigen. Unsere Blauen müssen ein drittes Mal im hohen Norden ran. Holstein Kiel II wartet, eine Aufgabe, die alles andere ist als einfach.

Spielerisch sind die Kieler die vielleicht stärkste Mannschaft in der Meisterrunde. Viel Talent, ein wenig Routine, die Mischung ist bekannt. Bekannt gut allerdings. Das wurde nicht nur in den Spielen der Nordstaffel deutlich, sondern auch beim 2:1-Sieg in Hannover und dem 0:0 in Delmenhorst. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Gunkel spielt den für eine junge Riege durchaus typischen Fußball. Kiel ist technisch stark, handlungsschnell, setzt den Gegner konsequent unter Druck und ist zudem auch taktisch gut geschult.

Die Frage ist allerdings, wen Gunkel jeweils aufbieten kann. Der Ex-Oldenburger Dominique Ndure etwa zählt eigentlich zu den Holsteiner Leistungsträgern, war in den ersten beiden Spielen aber ebenso nur 45 Minuten lang dabei, wie der Taktgeber seiner Mannschaft, Routinier Tim Siedschlag.

Im Fall von Ndure und anderen Mitspielern zahlen sich die starken Leistungen mit Berufungen in den Zweitligakader aus. Eben der spielt am Sonntag gegen den Hamburger SV. Mit ganz vielen Abstellungen von den Profis ist deshalb nicht zwingend zu rechnen. Das muss gleichwohl kein Nachteil für die Gunkel-Elf sein, die ohne den einen oder anderen Profi vielleicht noch ein Stück eingespielter sein dürfte.

Leistungsträger der Holsteiner sind sicherlich Torhüter Timon Weiner, der die Erfahrung von 62 Regionalligaspielen aufweist, aber auch Abwehrchef Michel Stöcker, der im Sommer von Fortuna Düsseldorf verpflichtet worden ist. Mindestens so unverzichtbar ist auch der zweite Innenverteidiger, Niko Koulis, der im Regelfall neben Stöcker verteidigt.

Der bereits 34-jährige Tim Siedschlag kann im Mittelfeld ebenso den Takt vorgeben, wie Jannis Voß, der den defensiveren Part spielt oder Lukas Wolf, der vom VfB Lübeck geholt wurde und eher offensiv unterwegs ist.

Bester Torschütze der Kieler ist Philip König, der in 21 Spielen immerhin neun Treffer erzielt hat. Treffsicher und vor allem robust kommt Laurynas Kulikas daher. Der 27-Jährige hat sechs Tore geschossen und zählt zu den Fixpunkten im Angriff.

Bleibt die Frage, ob Sebastian Gunkel tatsächlich mit allen Leistungsträgern planen kann. Der Kader bietet allerdings auch zahlreiche Alternativen, für den Fall, dass die Zweite den einen oder anderen Kicker nach „oben“ abgeben muss.

Das Omen ist so schlecht nicht. In Kiel haben die Blauen in der Vergangenheit noch nicht verloren, sondern regelmäßig gepunktet. Bei den Spielen in Flensburg und Lübeck hat der VfB gezeigt, dass er im hohen Norden einen feinen Ball spielen kann.

Dabei, aber nicht mittendrin, wird am Samstag Max Wegner sein. Der Mannschaftskapitän des VfB will seine Mitspieler zumindest unterstützen, auch wenn er nach der fünften Gelben Karte gesperrt ist. Vor einer Rückkehr auf den Rasen steht dagegen Marcel Appiah, der nach seiner Verletzung in dieser Woche wieder trainieren konnte. Auch Dennis Engel könnte nach überstandener Verletzung in den Kader zurückkehren.

Offen ist natürlich, ob und wie Dario Fossi umstellt. Der VfB-Trainer ist bekanntlich immer für die eine oder andere Überraschung gut. Der Kader bietet ihm dafür auch ausreichend viele Möglichkeiten und, das ist eine Stärker der Oldenburger, die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist gut. Auch jene Akteure, die nicht beim Anpfiff auf dem Rasen stehen, sind emotional dabei und feuern die Mitspieler an.

Auf lautstarke Unterstützung baut der VfB natürlich auch im Kieler Stadion am Steenbeker Weg 150. Fans, die unsere Mannschaft nicht begleiten können, haben die Möglichkeit, das Spiel in einem Online-Stream zu sehen. Die Live-Übertragung soll auf https://www.holstein-kiel.de/ gestreamt werden, teilt die KSV mit.

Wir hoffen natürlich auf viele laustarken Oldenburgerinnen und Oldenburger vor Ort. Dreimal ist bekanntlich Oldenburger Recht und das wollen wir, in Form von Punkten, auch am Samstag einfordern.

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