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RegionalligaGroßartige Moral, VfB auswärts ungeschlagen

1. Mai 2022
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Hamburg. Die Blauen haben gewackelt, aber gefallen sind sie nicht. Vor 916 Fans, darunter mehrere hundert Oldenburger, erkämpfte sich der VfB Oldenburg im letzten Auswärtsspiel der Meisterrunde ein hochverdientes 2:2-Unentschieden beim FC Teutonia 05 Ottensen. Rafael Brand war dabei der umjubelte Spieler auf Seiten des VfB, denn mit zwei Treffern egalisierte er nach dem Seitentausch einen 0:2-Halbzeitrückstand. Die Oldenburger festigten mit dem Punkt ihre Tabellenführung und setzten zugleich die nächste Duftmarke, denn sie haben in der gesamten Saison kein Auswärtsspiel verloren.

So dicht dran an der Niederlage waren sie allerdings lange nicht mehr. Trainer Dario Fossi hatte personell umstellen müssen. Der gesperrte Nico Knystock (5. Gelbe Karte) fehlte ebenso, wie Robert Zietarski. Dafür kam Jakob Bookjans zu seinem ersten Startelfeinsatz seit seiner Rückkehr zum VfB.

Auf den Rängen entschieden die lautstarken Fans das Duell klar für sich, auf dem Spielfeld hingegen gaben anfänglich die sehr motivierten Gastgeber den Ton an. Bereits nach vier Minuten kam VfB-Torhüter Pelle Boevink nach einem Konter der Teutonia erstmals dazu, seine Klasse zu zeigen. Ottensen, das sich wenige Tage vor dem Spiel von Trainer Dietmar Hirsch getrennt hatte, agierte weiterhin druckvoll und nutzte den ersten Fehler in der Oldenburger Deckung zur Führung. Aus gut 16 Metern setzte der agile Can Düzel den Ball in die Maschen des VfB-Tores (8. Minute),

Trotz des frühen Rückstands fanden die Blauen jetzt besser ins Spiel und kamen nach knapp einer Viertelstunde ihrerseits zur ersten Chance. Jakob Bookjans konnte nach einem feinen Ballgewinn aber nicht kraftvoll genug abschließen (13. Minute). Vier Minuten später wollten die Blauen bereit zum Jubel ansetzen, doch der Schuss von Gazi Siala klatschte gegen den Pfosten. Immerhin, die Oldenburger waren jetzt dran und drin im Spiel und erhöhten die Schlagzahl.

Pech hatte indes Kapitän Max Wegner, der nach etwas mehr als einer halben Stunde signalisierte, dass es für ihn nicht weitergehen würde und kurz darauf verletzt ausgewechselt wurde. Seine Position im Angriffszentrum übernahm Affamefuna-Michael Ifeadio, der sich in der Folge als einer der stärksten Oldenburger eine Bestnote verdiente.

Die nächste Szene allerdings gehörte wieder den Gastgebern und die hatte es in sich. Die Oldenburger hatten im Vorwärtsgang den Ball verloren und nach einer Flanke von der rechten Seite kam Mats Facklam am kurzen Pfosten zum Abschluss und traf zum 2:0 (45.).

Die Blauen zeigten allerdings echte Nehmerqualitäten, schüttelten sich in der Pause kurz und kamen mit viel Schwung aus der Kabine. Das wurde bereits nach 50 Minuten auch durch den Spielstand dokumentiert. Nach einem ganz feinen Zuspiel von Leon Deichmann zog Rafael Brand im Zentrum auf und davon und verkürzte auf 1:2. Und die Oldenburger bleiben dran, drängten Teutonia in die eigene Hälfe und durften schon fünf Minuten später den Ausgleich feiern. Diesmal hatte Ifeadio für Brand aufgelegt und der Blondschopf markierte nervenstark den Ausgleich.

Die Blauen wollten aber noch mehr und tatsächlich lag der Ball nur fünf Minuten später erneut im Ottenser Tor. Diesmal allerdings verweigerte Schiedsrichter Marco Scharf dem Treffer aufgrund einer Abseitsstellung die Anerkennung.

Längst hatte Teutonia das Spiel aus der Hand gegeben und das drückte merklich auf die Laune. Allen voran Besfort Leutrim Kolgeci machte daraus auch kein Geheimnis und lieferte sich nach einem Einwurf ein verbales Duell mit der Oldenburger Bankbesetzung. Am Ende stand eine kurzzeitige Rudelbildung, garniert mit einem Platzverweis für den Co-Trainer der Ottenser, der sich plötzlich nicht nur unmittelbar vor der Oldenburger Bank tummelte, sondern auch ein recht großes Mitteilungsbedürfnis hatte (70.).

Das Spiel hingegen hatte keine echten Aufreger mehr zu bieten. Auf Seiten der Teutonia brachte der eingewechselte Ex-Oldenburger Dino Fazlic wieder deutlich mehr Spielkultur zurück ins Tun seiner Elf und der VfB seinerseits ließ bei weiteren Möglichkeiten die letzte Effektivität im Abschluss vermissen.

„Die Jungs haben heute wieder einmal Charakter gezeigt. Respekt dafür, wie wir heute zurückgekommen sind“, so Dario Fossi nach Spielschluss.

FC Teutonia 05: 18 Malte Schuchardt, 4 Besfort Kolgeci, 5 Marcus Coffie, 6 Ridel Varela Monteiro, 7 Can Düzel, 10 Miguel Fernandes, 17 Davidson Eden, 19 Fabian Istefo, 20 Tim Weißmann, 29 Mats Facklam, 32 Gianluca Przondziono
Trainer: Jan-Philipp Rose

Eingewechselt: 64. 21 Dino Fazlic für Gianluca Przondziono, 82. 11 George Kelbel für Can Düzel, 90. 25 Tjorben Uphoff für Davidson Eden

VfB Oldenburg: 26 Pelle Boevink, 3 Marcel Appiah, 4 Leon Deichmann, 5 Fabian Herbst, 7 Rafael Brand, 9 Max Wegner, 10 Gazi Siala, 11 Ayodele Adetula, 20 Jakob Bookjans, 21 Kai-Sotirios Kaissis, 22 Dennis Engel
Trainer: Dario Fossi

Eingewechselt: 37. 30 Affamefuna-Michael Ifeadigo für Max Wegner, 77. 16 Maik Lukowicz für Ayodele Adetula, 82. 13 Marten Schmidt für Rafael Brand

Tore: 1:0 Can Düzel (8.); 2:0 Mats Facklam (37.); 2:1 Rafael Brand (50.); 2:2 Rafael Brand (55.)

Schiedsrichter/in: Marco Scharf (Cuxhaven) – Assistenten: Patrick Feyer (Schwanewede), Benjamin Lindner (Celle)
Zuschauer: 916 im Stadion Hoheluft

Gelbe Karte(n): Ridel Varela Monteiro, Besfort Kolgeci / –

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