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AllgemeinNervenkitzel endet mit dem Aufstieg

5. Juni 2022
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Oldenburg. Verloren und doch gewonnen. Trotz einer 1:2-Niederlage gegen den BFC Dynamo im Rückspiel der Aufstiegs-Relegation durfte der VfB Oldenburg gestern feiern. Dank des 2:0-Sieges im Hinspiel sind die Blauen in die 3. Liga aufgestiegen. Vor 12.000 Zuschauern, darunter gut 1.500 Gästen aus Berlin, entwickelte sich das Spiel am Ende zu einem echten Nervenkitzel, bei dem der VfB das bessere Ende hatte.

Wie schon vor einer Woche im Sportforum Hohenschönhausen dominierten die Oldenburger das Spiel vor der Pause. Allen voran der überragende Max Wegner, der sein wohl bestes Spiel absolvierte, seit er das VfB-Trikot trägt, war von der Berliner Deckung nie in den Griff zu bekommen. Gleich dreimal nacheinander kam er aussichtsreich zum Abschluss (13., 15. und 16. Minute), doch es blieb beim 0:0.

Die Berliner kamen ihrerseits in der 19. Minute erstmals gefährlich vor das Tor von Pelle Boevink. Sebastian Hertner hatte von links geflankt, Matthias Steinborn zielte aber aus vollem Lauf neben das Tor. Die nächsten Szenen gehörten dann wieder den Blauen, die durch Marten Schmidt (21.) und Ayodele Adetula (26.) erneut die Führung auf dem Fuß hatten. Der ultimative Jubel sollte aber noch bis zur 33. Minute auf sich warten lassen. Einen langen Abschlag von Pelle Boevink nutzte Max Wegner zum Solo, umdribbelte auch noch Torhüter Dmitri Stajila und traf zum 1:0.

Das Tor zur 3. Liga war jetzt ganz weit geöffnet und der Jubel der teils frenetisch anfeuernden Fans kannte kaum Grenzen, ehe Niklas Brandt in die Rolle des Spielverderbers schlüpfte. Mit einem wuchtigen Schuss ins Tor ließ er Boevink keine Chance und traf unmittelbar vor der Pause zum 1:1 (44.).

Nach dem Seitenwechsel sollte sich das Spiel dann genauso entwickeln, wie in Berlin. Der BFC Dynamo übernahm das Kommando und machte enormen Druck. Der VfB wurde immer mehr in die eigene Hälfte gedrängt, verteidige das eigene Tor aber leidenschaftlich und die Oldenburger hatten Glück. Gleich dreimal war Christian Beck mit dem Kopf zur Stelle, scheiterte jedoch am Pfosten (56.), der Latte (57.) und Marcel Appiah, der den Ball noch über das Tor köpfen konnte (67.).

Als die Fans längst den wunderschönen Tag besangen, entschied Schiedsrichter Patrick Alt auf eine achtminütige Nachspielzeit. Die war notwendig geworden, weil Berliner Fans wiederholt Leuchtspurgeschosse auf den Platz abgefeuert hatten und das Spiel kurzzeitig unterbrochen worden war.

Die Trainer hatten längst alle personellen Möglichkeiten ausgeschöpft, als die Gäste noch einmal für Hoffnung beim Anhang sorgten. Andor Bolyki traf mit einem abgefälschten Schuss zum 1:2 (90.+6.) und sorgte für erneutes Zittern beim VfB, der den Sieg aber ins Ziel brachte und sich dann von den heranstürmenden Fans feiern lassen durfte.

Die Feierlichkeiten gehen am Sonntag weiter. Um 16 Uhr wird der VfB Oldenburg im Oldenburger Rathaus erwartet und auf dem Marktplatz ist alles für eine Feier angerichtet.

VfB Oldenburg: 26 Pelle Boevink – 22 Dennis Engel, 3 Marcel Appiah, 10 Gazi Siala, 4 Leon Deichmann – 13 Marten Schmidt, 8 Robert Zietarski – 7 Rafael Brand, 21 Kai-Sotirios Kaissis, 11 Ayodele Adetula – 9 Max Wegner; Trainer: Dario Fossi
Eingewechselt: 46. 44 Nico Knystock für Leon Deichmann, 63. 16 Maik Lukowicz für Rafael Brand, 75. 27 Diyar Saka für Max Wegner, 75. 30 Affamefuna-Michael Ifeadigo für Ayodele Adetula, 90. 5 Fabian Herbst für Kai-Sotirios Kaissis

BFC Dynamo: 12 Dimitri Stajila – 77 Andreas Wiegel, 13 Chris Reher, 21 Michael Blum, 33 Sebastian Hertner – 6 Niklas Brandt, 8 Andreas Pollasch – 23 Matthias Steinborn, 18 Alexander Siebeck, 7 Philip Schulz – 9 Christian Beck; Trainer: Christian Benbennek
Eingewechselt: 57. 17 Marvin Kleihs für Alexander Siebeck, 57. 27 Andor Bolyki für Matthias Steinborn, 57. 14 Joey Breitfeld für Andreas Pollasch, 86. 19 Max Klump für Sebastian Hertner, 86. 11 Darryl Geurts für Niklas Brandt

Tore: 1:0 Max Wegner (34.); 1:1 Niklas Brandt (44.); 1:2 Andor Bolyki (90+6.)

Schiedsrichter: Patrick Alt (Heusweiler) – Assistenten: Nikolai Kimmeyer (Karlsruhe), Katrin Rafalski (Bad Zwesten)

Zuschauer: 12.000 (ausverkauft)

Gelbe Karte: Leon Deichmann, Nico Knystock / Matthias Steinborn, Niklas Brandt, Michael Blum, Christian Beck

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