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3. LigaVfB will in München etwas mitnehmen

3. August 2022
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Oldenburg/München (fas). Der Start in die neue Saison war verheißungsvoll. Im Duell zweier Top-Favoriten auf den Aufstieg setzte sich 1860 München bei Dynamo Dresden mit 4:3 durch. Allerdings sind die Münchner vor dem Spiel gegen den VfB Oldenburg, das am Samstag, um 14 Uhr, im Stadion an der Grünwalder Straße angepfiffen wird, nicht frei von Personalsorgen.

In der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals unterlagen die Sechzger gegen Borussia Dortmund 0:3. Nach dem Spiel war es aber weniger die Niederlage, die für schlechte Laune bei Trainer Michael Köllner sorgte, als zwei Verletzungen. Innenverteidiger Semi Belkahia und Torjäger Marcel Bär haben sich verletzt und fallen längere Zeit aus. Längst läuft die Suche nach Ersatz auf Hochtouren.

Während Belkahia sich schon vor dem Spiel verletzte und seitdem mit einer Oberschenkel-Blessur plagt, hat sich Bär am Sprunggelenk verletzt. Der Torschützenkönig der vergangenen Saison droht jetzt über Wochen zuschauen zu müssen. Wie die Medien übereinstimmend berichten, sondieren Trainer Köllner und Geschäftsführer Günther Gorenzel den Markt, ohne dabei den ganz großen Handlungsdruck zu verspüren. Aus gutem Grund, denn der Kader scheint so breit aufgestellt zu sein, wie lange nicht.

Immerhin 13 neue Spieler durfte der Trainer zum Saisonstart begrüßen und die Namen sind teils klangvoll. Jesper Verlaat kam von Waldhof Mannheim und soll die Defensive stabilisieren. Als neuen Taktgeber holten die Löwen Martin Kobylanski von Eintracht Braunschweig und für noch mehr Schwung in der Offensive soll neben Meris Skenderovic, zuvor bei Schweinfurt 05, auch Fynn Lakenmacher sorgen, der vom TSV Havelse in die bayrische Landeshauptstadt gekommen ist.

Innerhalb der Stadtgrenzen wechselten zudem Albion Vrenezi und Tim Rieder den Club, die in der vergangenen Saison für Türkgücü München spielten. Komplettiert wird das Aufgebot der erfahrenen Neuzugänge durch Rechtsverteidiger Christopher Lannert vom SC Verl und Joseph Boyamba von Waldhof Mannheim.

Im 4-1-4-1 oder wahlweise 4-3-3-System von Trainer Michael Köllner fanden sich in Dresden allerdings nur Lakenmacher als Spitze, Verlaat als Innenverteidiger und Lannert rechts hinten in der Startelf wieder. Eingewechselt wurden allerdings Kobylanski, Vrenezi und Skenderovic.

Namen, die deutlich machen, warum die Sechzger zum übersichtlichen Kreis der Aufstiegsanwärter zählen. Abzuwarten ist natürlich, wie der Ausfall von Bär kompensiert werden kann. Gegen den VfB wird vermutlich noch kein Neuzugang mitkicken, so dass sich vielleicht eine Chance für Kobylanski ergibt, die allerdings auch eine Umstellung mit sich bringen würde, da der Routinier eher als Kreativspieler hinter den Spitzen agiert, Bär dagegen im und um den Strafraum seine Stärken hat.

Zu den Leistungsträgern bei 1860 zählt der erfahrene Ex-Bundesligaspieler Stefan Lex, der die Sechziger auch als Kapitän anführt, aber auch Yannik Deichmann. Der Bruder von VfB-Spieler Leon Deichmann ist im Mittelfeld gesetzt. In Quirin Moll steht zudem ein sehr erfahrener Mittelfeldspieler als Ersatz bereit.

Die Aufgabe für den VfB hat es in sich. Kaum ein Gegner ist derart stark besetzt, wie die Löwen. Hinzu kommt natürlich die Kulisse. Das Stadion an der Grünwalder Straße ist eigentlich immer ausverkauft, die Fans unterstützen ihre Mannschaft lautstark. Die Sehnsucht nach der Rückkehr in die 2. Liga ist groß und selbst die wäre in der Selbstwahrnehmung der Sechzger sicherlich nur eine Zwischenstation. Mittelfristig möchte der Verein an alte Erfolge anknüpfen und ins Oberhaus zurückkehren, auch wenn die Rahmenbedingungen, Stichwort Stadion, das aktuell noch nicht zulassen. Mit dem Anspruch geht allerdings auch großer Druck einher. Alles andere als ein klarer Erfolg über den VfB wäre sicherlich eine Enttäuschung, immerhin hat man vor Wochenfrist noch gegen einen Championsleague-Teilnehmer gespielt und jetzt kommt ein Aufsteiger.

Der will das Spiel allerdings mutig angehen. Verstecken werde man sich auch in München nicht, sagt VfB-Trainer Dario Fossi. Dass die Oldenburger mit ihrem 5:0-Sieg beim SV Meppen viel Selbstvertrauen getankt haben, lässt sie die nächste Aufgabe sicherlich noch ein Stück weit mutiger angehen. Mutig, nicht aber locker. „Wir werden alles abrufen müssen, aber ich denke schon, dass wir auch in München etwas holen können, wenn wir ähnlich auftreten wie zuletzt“, sagt Innenverteidiger Oliver Steurer.

Bereits am Freitag macht sich die Mannschaft mit der Bahn auf den Weg nach Bayern. Dann könnten auch Marcel Appiah und Marten Schmidt dabei sein, die zuletzt angeschlagen zugeschaut haben.

Am Samstag könnten bis zu 300 VfB-Fans dabei sein. Tickets für das Spiel gibt es auf der Geschäftsstelle am Mittwoch, 3. August, in der Zeit von 9 bis 12 Uhr sowie am Donnerstag, 4. August, von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr.

Fans von außerhalb, die keine Möglichkeit haben, zur Geschäftsstelle zu kommen, können sich per Mail an die Fanbetreuung wenden: fanbetreuung@vfb-oldenburg.de

Preise:
Stehplatz Block Q: 17,50 € (ermäßigt 16,50 €)
Sitzplatz Block A: 37,00 € (keine Ermäßigung)
(Ermäßigung gegen Vorlage eines gültigen Ausweises erhalten Kinder bis einschließlich 5 Jahren, Jugendliche von 14 bis 17 Jahre, Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehrdienstleistende, BFD, Rentner)

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