3. LigaVfB hadert nach 2:3-Niederlage

9. August 2022
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Oldenburg. Der VfB Oldenburg und die 3. Liga, das ist bislang ein heißer Flirt, aber noch keine Liebesbeziehung. Vor der tollen Kulisse von 5.212 Zuschauer:innen unterlagen die Blauen der SV Elversberg mit 2:3. Wie schon beim 0:1 drei Tage zuvor bei 1860 München zeigten die Oldenburger ein gutes Spiel, verpassten aber einen möglichen Sieg.

Cheftrainer Dario Fossi hatte seine Startformation im Vergleich zum Samstag auf gleich sechs Positionen verändert und zudem auch eine andere taktische Ausrichtung ausgewählt. Defensiv setzte er auf eine Dreierkette mit Marcel Appiah, Oliver Steurer und Fabian Herbst. Außen agierten Nico Knystock links und Dominique Ndure rechts. Im defensiven Mittelfeld kam Robert Zietarski zum ersten Einsatz von Beginn an. Zudem hatte der Trainer Jakob Bookjans, Marten Schmidt, Kebba Badjie und Affamefuna-Michael Ifeadigo nominiert.

Dass seine Mannschaft ein äußerst spaßbefreiter Auftrag warten würde, hatte Fossi bereits vor dem Anpfiff deutlich angesprochen und die SV Elversberg sollte von Beginn an deutlich machen, warum der Oldenburger Trainer von einem ganz starken Gegner gesprochen hatte. Die Gäste waren physisch immer einen Schritt schneller und dominierten die erste halbe Stunde fast nach Belieben. Maurice Neubauer (6. Minute) und der starke Thore Jacobsen (9.) hatten früh die Führung auf dem Fuß. Der VfB lief in dieser Phase nur hinterher und kam oft zu spät.

So dauerte es bis zur 20. Minute, ehe die Blauen erstmals gefährlich wurden, durch Marten Schmidt aber nur das Außennetz trafen (20.). Zwei Minuten später lag der Ball dann im Netz, allerdings auf der anderen Seite. Nach einer Ecke stieg Kevin Conrad am höchsten und traf mit dem Kopf zum 0:1. Dass es dabei blieb, war aus Sicht der Oldenburger glücklich, denn zwei Minuten nach der Führung traf Jacobsen mit einem Distanzschuss nur die Latte und in der 28. Minute scheiterte er an Torhüter Pelle Boevink, der diesmal den Vorzug vor Sebastian Mielitz erhalten hatte.

Dario Fossi reagierte früh mit einem ersten Wechsel und einer Umstellung. Fabian Herbst musste weichen, Kamer Krasniqi kam für ihn ins Spiel. Zudem stellte der VfB-Trainer auf eine Viererkette um. Maßnahmen, die sich auszahlen sollten, denn jetzt endlich kamen die Oldenburger besser ins Spiel und zu einer ersten erspielten Chance. Kebba Badjie hatte Jakob Bookjans in Szene gesetzt, der jetzt am Tor vorbei zielte (36.). Unmittelbar vor der Pause scheiterte Badjie dann selbst an Torhüter Nicolas Kristof.

Der VfB war jetzt da und nahm den Schwung mit in die zweite Halbzeit. Zudem wechselte Fossi gleich zweimal. Rafael Brand und Justin Plautz kamen für Jakob Bookjans und Nico Knystock ins Spiel und führten sich gleich gut ein. Nach einem Foul an Brand nutzte Plautz den Freistoß zu einer weiteren Prüfung von Kristof (48.). Nur eine Minute später durften die Blauen dann endlich jubeln. Robert Zietarski hatte mit dem Kopf zum 1:1 getroffen.

Längst hatte der VfB das Spiel im Griff und drückte auf die Führung. Kamer Krasniqi hatte noch Pech, dass ein Abwehrspieler seinen Schuss zur Ecke klären konnte (66.). Kurz darauf war es aber so weit. Nach einer Flanke von Plautz traf Badjie mit dem Kopf zur jetzt sogar verdienten Führung.

Die Vorentscheidung? Eher nicht, denn die Gäste kamen zurück. Mit ihrer ersten Chance in der zweiten Halbzeit trafen sie zum Ausgleich. In der 83. Minute konnten die Blauen nicht klären und aus dem Gewühl erzielte der eingewechselte Sinan Tekerci das 2:2.

Selbst ein Punkt war den Oldenburger aber nicht vergönnt und das hatte auch mit einer strittigen Szene zu tun. Der für Ifeadigo eingewechselte Manni Starke wurde nach einem weiten Einwurf von Plautz auf dem Weg zum Abschluss im Strafraum regelwidrig von den Beinen geholt. Der fällige Elfmeterpfiff allerdings blieb aus (86.). Schiedsrichter Nico Fuchs gab den Strafstoß nicht und zog sich damit den Unmut der Fans zu. Doch es sollte noch übler kommen.

Während die Oldenburger sich noch immer ärgerten, schlugen die Gäste nochmal eiskalt zu. Valdrin Mustafa, ebenfalls eingewechselt, traf freistehend zum 2:3 und versetzte den Oldenburgern einen regelrechten Schock, denn letztlich half alles Bemühen nichts mehr, der VfB hatte erneut verloren.

VfB Oldenburg: Boevink – Ndure, Herbst (36. Krasniqi), Appiah, Steurer, Knystock (46. Plautz), Zietarski, Schmidt, Bookjans (46. Brand), Badjie (85. Kaissis), Ifeadigo (67. Starke)

SV Elversberg: Kristof – Fellhauer, von Iechowski, Conarad, Neubauer, Jacobsen, Sickinger (90.+2. Menke), Feil (67. Tekerci), Rochelt (67. Sahin), Schnellbacher, Koffi (67. Mustafa)

Zuschauer:innen: 5.212

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