3. LigaStarker VfB punktet an der Wedau

30. August 2022
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Duisburg. Am Ende hat es nicht ganz gereicht. Nur knapp verpasste der VfB Oldenburg am Montagabend in der Schauinsland-Reisen-Arena den ersten Auswärtssieg der Saison. Vor 13.407 Fans, darunter mindestens 350 lautstarke Oldenburger:innen, erkämpften sich die Blauen beim favorisierten MSV Duisburg ein 1:1.

Die Freude über den Punkt wurde allerdings getrübt. Neuzugang Christopher Buchtmann, in der zweiten Halbzeit eingewechselt, zog sich eine Verletzung zu und musste nach dem Spiel zur Untersuchung in ein Duisburger Krankenhaus gebracht werden.

In einem sehr intensiven Spiel hatten die Gastgeber vor der Pause zwar ein optisches Übergewicht, die besseren Chancen allerdings hatte der VfB. Bereits nach sieben Minuten hätte auf den Anzeigetafeln durchaus ein 0:1 aufleuchten können. Max Wegner hatte mit dem Kopf zu Manni Starke verlängert, dessen platzierten Kopfball Torhüter Vincent Müller gerade noch zur Ecke lenken konnte.

Die Gastgeber ihrerseits hatten zwar mehr Ballbesitz, kamen aber kaum einmal in gefährliche Abschlusssituationen. Lediglich ein Schuss von Moritz Stoppelkamp, der ansonsten gegen den starken Dominique Ndure kaum einen Stich machte, sorgte für erste Gefahr (22. Minute). Auf der anderen Seite hätten die Blauen bei Chancen durch Kebba Badjie (30.) und Manni Starke (31.) erneut in Führung gehen können.

Aber der VfB hatte auch Glück. Die Duisburger wurden angesichts der nahenden Pause stärker und kamen zu zwei guten Möglichkeiten. Chinedu Ekene traf freistehend den Pfosten (42.) und einen Schuss von Stoppelkamp lenke der erneut starke Oliver Steurer mit dem Kopf über das Tor (45.).

Halbzeit zwei eröffneten dann allerdings wieder die Blauen, und zwar mit einer echten Duftmarke. Max Wegner legte den Ball mit dem Kopf ins Zentrum, fand im Kamer Krasniqi einen dankbaren Abnehmer und der Mittelfeldspieler zeigte, welch feiner Fußballer er ist und zielte filigran ins lange Eck – 0:1 (46.).

Es war das Startzeichen für die stärkste Phase des VfB, der das Spiel jetzt dominierte und auf das 2:0 drängte. Die größte Chance für die Vorentscheidung hatte Kebba Badjie auf dem Fuß. Von Rafael Brand in Szene gesetzt, scheiterte er jedoch an Torhüter Vincent Müller (56.).

Nur zwei Minuten später versuchte es Brand dann selbst, setzte einen Freistoß aus deutlich über 30 Metern Entfernung nur ganz knapp neben das Tor.

Der MSV reagierte auf den Rückstand mit einem Doppelwechsel. Marlon Frei und Neuzugang Benjamin Girth kamen ins Spiel (59.), während auf Seiten des VfB Christopher Buchtmann ins Zentrum rückte. Kebba Badjie ging raus (60.). Der Neu-Oldenburger war kaum im Spiel, zog aber sofort die Fäden und wurde von seinen Mitspielern gesucht, die jetzt kompakt standen und immer wieder zu Kontern kamen.

Der MSV brauchte lange, um seinerseits Druck aufzubauen und hatte schließlich auch Glück. Nach einer Flanke war ausgerechnet Girth zur Stelle und traf aus der Drehung zum jetzt eher glücklichen Ausgleich (72.). Ein Treffer mit Signalwirkung. Das ohnehin lautstarke Publikum dreht nochmal auf und die Duisburger legten zu, erhöhten die Schlagzahl und schnürten den VfB in der Schlussphase in dessen Hälfte ein.

Die Oldenburger hatten allerdings auch Pech, denn Buchtmann, der in den wenigen Minuten bereits gezeigt hatte, dass er nicht nur ein ganz feiner Fußballer ist, sondern auch großen Wert für das Spiel des VfB haben wird, musste verletzt vom Platz (84.). Eine Diagnose stand am Montagabend noch aus, „Buchti“ wurde allerdings zu einer Untersuchung in eine Duisburger Klinik gebracht.

Die Gastgeber rannten jetzt immer wieder an und hatten in der sechsminütigen Nachspielzeit einige gefährliche Situationen. Die letzte Chance klärte allerdings Oliver Steurer mit dem Kopf, der sich hinterher ärgerte. „Ich finde, wir haben ein gutes Spiel gemacht. Wenn wir das 2:0 nachlegen, gewinnen wir hier, weil sie dann aufmachen müssen und wir kontern können.“

Thomas Ziegner, MSV Duisburg: Es war ein Spiel mit Tempo und Intensität. Es gab viele Situationen am Strafraum. Den Punkt haben wir uns mehr als verdient, weil wir nach dem 0:1 eine gute Reaktion gezeigt haben.

Dario Fossi, VfB Oldenburg: Es war ein tolles Spiel, eine tolle Atmosphäre, auch unsere 350 Fans haben uns großartig unterstützt. In der ersten Halbzeit hatten wir sicherlich noch Probleme mit der Physis des MSV, aber wir sind stark rausgekommen in die 2. Halbzeit und müssen nach dem 0:1 auch das zweite Tor machen. Ich denke, man hat nicht gesehen, dass wir ein Aufsteiger sind.

MSV Duisburg: Müller – Bitter (84. Hettwer), Mai, Senger, Kölle (84. Stierlin), Bakalorz, Jander (75. Pusch), Ajani, Ekene (59. Frei), Stoppelkamp, Bouhaddouz (59. Girth)
VfB Oldenburg: Mielitz – Ndure, Appiah, Steurer, Plautz, Zietarski, Krasniqi (87. Herbst), Brand (78. Kaissis), Starke (78. Bookjans), Badjie (63. Buchtmann/87. Schmidt)

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