3. LigaAllgemeinVfB feiert auch in Köln

2. Oktober 2022
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Köln. Der VfB Oldenburg sorgt in der 3. Liga weiter für Furore. Vor 2.568 Fans, darunter sicherlich 500 Anhänger:innen der Gäste, siegten die Blauen bei Viktoria Köln mit 2:1. Max Wegner und Oliver Steurer trafen nach der Pause, Robin Meißner konnte für die Kölner nur noch verkürzen. Am Ende war es ein sicherlich glücklicher, aber auch verdienter Oldenburger Erfolg und für den VfB das sechste ungeschlagene Spiel in Folge.

Im Vergleich zum Spiel gegen Bayreuth hatte Cheftrainer Dario Fossi seine Startelf auf zwei Positionen verändert. Sebastian Mielitz rückte zwischen die Posten, zudem kehrte Robert Zietarski in die Anfangsformation zurück. Allen voran Mielitz sollte seine Nominierung mehrfach rechtfertigen, denn es waren die Gastgeber, die in der ersten halben Stunde klar den Takt vorgaben und sich einige Möglichkeiten erspielten.

Den Oldenburgern fehlte in dieser Phase der Zugriff. Vor allem Simon Handle auf der linken Seite und Patrick Sontheimer im Zentrum bereiteten dem VfB Probleme. Allein die Viktoria nutzte ihre Überlegenheit nicht zu Toren und das hatten mit dem gut aufgelegten Oldenburger Torhüter zu tun. Mielitz strahlte nicht nur viel Ruhe aus, sondern zeigte mehrfach seine Extraklasse. Einen Schuss von Hamza Saghiri konnte der Routinier noch locker fangen (11. Minute), eine Minute später musste er sich beim Schuss von Simon Fabio Stehle schon deutlicher strecken.

Köln drängte, der VfB kam zu oft einen Schritt zu spät, ließ dem Gegner in dieser Phase zu viele Räume und konnte selbst kaum für offensive Entlastung sorgen. Die beste Möglichkeit der Viktoria sollte allerdings aus einem Freistoß resultieren. Marcel Risse hatte den Ball Richtung des zweiten Pfostens geschlagen, wo Jamil Siebert sich in die Höhe geschraubt hatte und aus kurzer Distanz frei zum Kopfball gekommen war, doch erneut war Mielitz zur Stelle und konnte auch diese Großchance vereiteln (17.).

Die Oldenburger Fans feierten die Großtat ihres Torhüters direkt mit einem lautstarken Wechselgesang. Überhaupt gaben die Blauen auf den Rängen den Ton an und nach gut 30 Minuten kämpfte sich auch ihre Mannschaft immer besser ins Spiel. Jetzt endlich setzten die Blauen erste offensive Nadelstiche, die erste Torchance sollte allerdings noch auf sich warten lassen.

„Das 0:0 zur Pause war glücklich, wenngleich wir es in den meisten Szenen ordentlich verteidigt haben“, so Dario Fossi nach dem Spiel. Nach dem Wechsel durfte der Oldenburger Trainer auch mit dem Offensivspiel seiner Mannschaft zufrieden sein und für die Initialzündung sorgte Mannschaftskapitän Max Wegner. In der 56, Minute spekulierte der Oldenburger Angreifer darauf, dass der Viktoria ein Fehler unterlaufen könnte und genauso war es. Wegner schnappte sich einen zu kurz geratenen Rückpass, umkurvte Torhüter Ben Alexander Voll und traf zum 0:1.

Auf den Rängen gab es jetzt kein Halten mehr. Die VfB-Fans wurden noch ein wenig lauter und ihre Mannschaft bedankte sich für die großartige Unterstützung mit dem 0:2. Kamer Krasniqi brachte einen Freistoß aus dem Halbfeld flach in die Mitte und am Ende war der aufgerückte Oliver Steurer zur Stelle und traf zum 0:2 (66.).

Die Viktoria reagierte mit den Wechseln zwei und drei, während beim VfB Marten Schmidt für Kamer Krasniqi ins Spiel kam (71.). Er sollte mithelfen, das Zentrum zu verdichten und vielleicht mit einem Konter für die endgültige Entscheidung zu sorgen. Doch bis zum zweiten Auswärtssieg mussten die Blauen noch etwas zittern. Nachdem der eingewechselte David Lennart Philipp zuvor noch frei stehend eine Kopfballchance ausgelassen hatte (70.), lag der zehn Minuten vor Schluss doch noch im VfB-Tor.

Schiedsrichter Patrick Kessel wollte im Gewühl ein Handspiel gesehen haben und entschied auf Elfmeter. Philipp ließ sich nicht lange bitten und verwandelte trocken zum 1:2. Mehr allerdings war für die Kölner nicht drin, weil der VfB engagiert kämpfte, die Räume eng machte und jetzt auch die deutliche Mehrzahl der Zweikämpfe für sich entscheiden sollte.

Olaf Janßen, Trainer Viktoria Köln: „Es war ein verdienter Sieg. Wir wussten, dass der VfB ein unangenehmer Gegner sein würde. Fußball ist ein Ergebnissport. Wir haben zu viel liegen lassen. Dazu komme noch zwei Geschenke. In der 3. Liga ist alle eng beieinander und man muss aufpassen, nicht abzurutschen. Glückwünsch an den VfB Oldenburg, ihr seid eine Bereicherung für die Liga.“

Dario Fossi: „Es ist so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir wussten um die Spielstärke der Viktoria und hatten gerade in den ersten 30 Minuten auch das nötige Spielglück. In der Halbzeit haben wir den Jungs gesagt, dass wir konzentrierter gegen den Ball arbeiten müssen. Hinten raus haben wir es dann toll verteidigt.“

Viktoria Köln: Voll – Koronkiewicz, Siebert, Fritz, May, Saghiri (67. Palacios), Sontheimer, Risse (67. Marseiller), Stehle (57. Philipp), Handle (88. Langford), Meißner (88. Hong)

VfB Oldenburg: Mielitz – Ndure, Appiah, Steurer, Plautz, Zietarski, Starke (89. Kaissis), Krasniqi (71. Schmidt), Badjie (89. Herbst), Wegner (81. Knystock), Möschl (81. Hasenhüttl)


     

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