3. LigaAue nimmt Punkte mit in den Schacht

8. Oktober 2022
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Oldenburg. „Glück auf“, sagen sie beim FC Erzgebirge Aue und meinen damit natürlich die Verbundenheit von Stadt und Region zum Bergbau. Gleichwohl passte der Auer Gruß durchaus auch zum Auftritt des Zweitliga-Absteigers, der das Glück in Oldenburg gezwungen und den VfB Oldenburg durchaus verdient mit 3:1 bezwungen hat.

Bereits nach drei Minuten wurde es vor dem Tor des VfB erstmals gefährlich. Der starke Dimitij Nazarov kam frei zum Abschluss, doch Sebastian Mielitz zeigte seine ganze Klasse und lenkte den Ball zur Ecke. Es sollte nicht die letzte Glanztat des VfB-Torhüters gewesen sein, denn nur eine knappe Minute später stand er abermals im Fokus. Erst entschärft er reaktionsschnell einen Schuss von Nazarov und auch beim Nachschuss von Tom Baumgart steht Mielitz dem 0:1 im Weg.

Szenen, die allerdings auch deutlich machten, dass die Auer den besseren Start erwischten. Die Schacht-Kicker waren schneller, griffiger und anfänglich auch rustikaler, so wie Baumgart, dessen Tritt gegen den Kopf von Kebba Badjie folgerichtig mit Gelb geahndet wurde (6. Minute). Der Schreck war dabei allerdings größer als die Schmerzen, denn nur zwei Minuten später kam Badjie mit Tempo über rechts und frei zum Abschluss, zielte allerdings über das Tor.

Wirklich befreien konnten sich die Oldenburger in dieser Phase allerdings nicht. Aue blieb am Drücker und das zeigte sich schließlich auch auf der Anzeigetafel. „Macht die Mitte zu“, lautete die deutliche Ansage von Dario Fossi. Der VfB-Trainer dürfte geahnt haben, was passieren würde, denn nach einem Pass durchs Zentrum war Baumgart zur Stelle und ließ Mielitz keine Chance (15.).

Der Rückstand kam allerdings einem Weckruf gleich, denn nach dem 0:1 wurden die Oldenburger stärker, sichtlich willens, sich ins Spiel zu kämpfen. Nach einer Flanke von Justin Plautz war Dominique Ndure zur Stelle, zielte mit dem Kopf allerdings neben das Tor (17.).

Der Auer Schwung war dahin, der VfB jetzt besser im Spiel, ohne wirklich zwingend vor das Tor zu kommen. Immerhin, auch Aue hatte jetzt lange keine Möglichkeiten mehr, ehe einmal mehr Nazarov zum Abschluss kam, aber Mielitz war erneut zur Stelle (38.).

Drei Minuten später wurde es im weiten Rund dann laut. Ndure hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt und scharf nach innen gespielt, wo Ulrich Taffertshofer die Flanke derart abfälschte, dass der Ball im Tor landete. Es war ein zu diesem Zeitpunkt verdienter Ausgleich für den VfB, der sich nach dem 0:1 deutlich gesteigert hatte und kurz vor der Pause sogar noch die Chance zur Führung bekommen sollte. Ein Freistoß von Robert Zietarski wurde allerdings von Torhüter Martin Männel gehalten.

Zu Beginn von Halbzeit zwei fühlten sich nicht wenige der 4.661 Fans an die ersten Spielminuten erinnert. Erneut erwischten die Gäste den besseren Start und wie zuvor sollte sich das auf im Ergebnis zeigen. Allerdings profitieren die Auer dabei von einer fragwürdigen Entscheidung durch Schiedsrichter Timo Gansloweit, der ein klares Foul an Ndure nicht geahndet hatte. Stattdessen kamen die Auer auf der linken Seite durch, die Oldenburger Deckung konnte die Flanke nicht verhindern und aus dem Gewühl heraus traf Lenn Jastresmki zum 1:2 (54.).

Dario Fossi reagierte auf den erneuten Rückstand seiner Mannschaft nach einer guten Stunde mit einem Dreifachwechsel. Ayodele Adetula, Rafael Brand und Patrick Hasenhüttl kamen für Kebba Badjie, Patrick Möschl und Manfred Starke ins Spiel. Im weiteren Spielverlauf kamen auch noch Nico Knystock für Justin Plautz und Marten Schmidt für Kamer Krasniqi, doch alle Wechsel verpufften. Zwar versuchten die Oldenburger alles, spielten mal lange Bälle, mal Pässe über die Außenbahnen, doch echte Chancen blieben aus.

Für die Entscheidung sorgte schließlich Torhüter Martin Männel, denn nach einer Ecke von Rafael Brand war er mit den Fäusten derart gekonnte am Ball, dass die Auer einen Konter ausspielen und durch Tim Danhof auf 1:3 erhöhen konnten (90.).

VfB Oldenburg: Mielitz – Ndure, Appiah, Steuerer, Plautz (76. Knystock), Zietarski, Starke (63. Hasenhüttl), Krasniqi (84. Schmidt), Badjie (63. Adetula), Wegner, Möschl (Brand)

FC Erzgebirge Aue: Männel, Barylla, Nkansah, Burger, Schikora, Taffertshofer, Schreck, Baumgart (46. Danhof), Nazarov (87.Besong), Stefaniak (68. Sijaric), Jastremski (83. Tashchy)

Carsten Müller, FC Erzgebirge Aue: Ich bin glücklich über den Sieg. Wir wussten, was uns hier erwarten würde und waren gut auf den VfB vorbereitet. Nach guten zwanzig Minuten ist Oldenburg besser ins Spiel gekommen. Respekt an die Mannschaft, wir waren mutig und haben Lösungen gefunden und uns das Glück erarbeitet, das man braucht.

Dario Fossi, VfB Oldenburg: Man hat heute gesehen, was für eine Wucht Aue entfachen kann. In den ersten zwanzig Minuten haben sie uns das deutlich gezeigt, dann haben wir auf 4:4-2 umgestellt und waren besser im Spiel, wobei man sagen muss, dass wir durch Kebba auch vorher schon die Chance zur Führung haben. Aue verdient sich dann das zweite Tor, weil sie es unbedingt wollten. Wir haben dann vielleicht mental zu sehr auf Aue geschaut als auf uns selbst. Am Mittwoch geht es für uns beim BSV Rehden im Pokal weiter, da müssen wir wieder Gas geben.

 


 

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