3. LigaVfB schrammt am Punkt vorbei

30. Oktober 2022
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Freiburg. Zentimeter haben dem VfB Oldenburg am Sonntag gefehlt, um im Spiel beim SC Freiburg II zu punkten. Vincent Vermeij traf nach 63 Minuten vom Elfmeterpunkt und hatte dabei das nötige Glück, denn VfB-Torhüter Sebastian Mielitz wäre fast noch an den Ball gekommen. Vor 1.680 Fans, darunter mehr als 200 lautstarke Oldenburger:innen war der Sieg letztlich verdient.

„Ich nehme das Ding heute komplett auf meine Kappe. Wir waren zu defensiv“, haderte VfB-Cheftrainer Dario Fossi nach dem Schlusspfiff mit seiner taktischen Marschroute. Aus einer kompakten Defensive heraus wollten die Oldenburger nicht nur den Freiburger Spielfluss bremsen, sondern selbst auch gefährliche Offensivaktionen inszenieren. Doch vor allem das gelang zu selten.

Fossi hatte seine Mannschaft im 4-1-4-1-System aufgeboten. Vor Sebastian Mielitz agierten Leon Deichmann, Stefan Appiah, Oliver Steurer und Nico Knystock in einer Viererkette. Im zentralen defensiven Mittelfeld kam Robert Zietarski zum Einsatz, vor ihm bildeten Rafael Brand, Kamer Krasniqi, Dominique Ndure und Justin Plautz die zweite Viererkette hinter Patrick Hasenhüttl.

Verzichten musste der VfB dagegen auf den noch immer angeschlagenen Max Wegner und auf Manfred Starke. Der Mittelfeldspieler und seine Frau Simona waren am Samstag Eltern des kleinen Lio geworden, so dass Starke die Fahrt in den Schwarzwald nicht mit angetreten hatte.

Im schmucken Dreisamstadion erwischten die Breisgauer, die mit Roland Sallai auch einen Erstligaprofi aufgeboten hatten, den besseren Start. Eine Flanke von Sallai war zum Torschuss geraten, doch „Miele“ war nicht nur in dieser Szene auf dem Posten.

Auch die nächste Szene gehörte den Gastgebern. Julian Stark kam frei zum Kopfball, zielte aber neben das Tor (18. Minute). Es dauerte 22 Minuten, ehe die Blauen erstmals gefährlich werden konnten. Nach einem Zuspiel von Justin Plautz kam Kamer Krasniqi zum Abschluss, konnte Torhüter Noah Atubolu aber nicht überwinden. Kurz darauf hatte der Torhüter Glück, denn nach einem Freistoß kamen gleich drei Oldenburger zentral nicht zum Abschluss, sonst hätte es hier vermutlich 0:1 geheißen (32.).

Die Breisgauer blieben allerdings die spielbestimmende Mannschaft, ließen aber im Abschluss die zwingende Konsequenz vermissen, so dass es ohne Tore in die Halbzeitpause ging.

Die zweite Halbzeit ähnelte dem Tun der ersten 45 Minuten. Freiburg rannte an, die Oldenburger verteidigten ihr Tor, konnte sich aber zu selten wirklich befreien. Wenngleich sie durch Robert Zietarski die Führung auf dem Kopf hatten (59.). Freiburg leistete sich weiterhin den Luxus, mit den eigenen Möglichkeiten alles andere als effizient umzugehen, so auch in der 60. Minute, als sich Lars Kehl mit einem Fallrückzieher versuchte.

Am Ende war es eine höchst unglückliche Szene aus Oldenburger Sicht, der die Entscheidung folgen sollte. Kamer Krasniqi kam gegen Philipp Treu minimal zu spät, erwischte den Freiburger am Fuß und der hatte sofort intensiven Rasenkontakt. Schiedsrichter Patrick Alt ahndete das mit einem Elfmeterpfiff und Vermeij hatte das eingangs erwähnte Glück des Schützen (63.).

Dario Fossi reagierte auf den Rückstand mit zwei Wechseln. Marten Schmidt ersetzte Kamer Krasniqi und Kebba Badjie kam für Justin Plautz (63.). Nach 75 Minuten durfte dann endlich auch Pascal Richter sein Comeback feiern, nachdem er mehr als ein Jahr lang verletzt ausgefallen war.

Nicht wenige der sangesfreudigen Oldenburger Fans hofften natürlich, dass die Freiburger Abschlussschwäche sich noch rächen würde und tatsächlich gewannen die Blauen in der Schlussphase die Oberhand. 82 Minuten waren gespielt, als Dominique Ndure sich auf der rechten Seite durchgesetzt hatte und zu Fall gebracht wurden – Elfmeter für den VfB! Das zumindest dachten die meisten Oldenburger. Tatsächlich allerdings war „Dome“ unmittelbar vor der Strafraumgrenze gelegt worden. Der Freistoßpfiff des Schiedsrichters war also korrekt, dass Patrick Hasenhüttl im Zentrum allerdings regelwidrig angegangen worden war, hatte er nicht gesehen.

Doch auch so sollte der VfB die große Chance zum Ausgleich bekommen. Den Freistoß von Kebba Badjie brachte Oliver Steurer aufs Tor, allerdings konnte ein Freiburger Abwehrspieler vor der Linie klären (82.). Weil der eingewechselte Linus Schäfer kurz vor Schluss etwas Pech im Abschluss hatte, blieb es beim 1:0-Sieg,

SC Freiburg II: Atubolu – Treu, Hoti, K. Schmidt, Makengo (89. Barbosa) – Stark (79. Lienhard), Engelhardt, Kehl (61. M. Breunig), Sallai (79. Furrer), Guttau – Vermeij
VfB Oldenburg: Mielitz – L. Deichmann (83. Schäfer), Appiah, Steurer, Knystock – Ndure, Zietarski, Brand (65. M. Schmidt), Krasniqi (65. Badjie), Plautz (73. P. Richter) – Hasenhüttl (83. Adetula)

 

Dario Fossi, VfB Oldenburg: Die Freiburger haben das Spiel verdient gewonnen. Ich bin von mir sehr enttäuscht, denn mein Matchplan ist überhaupt nicht aufgegangen. Wir waren nach vorne nicht aktiv. Die Jungs hatten das defensive Spiel im Kopf. Wir müssen daraus lernen und wieder mutiger werden.

Thomas Stamm, SC Freiburg II: Wir brauchten gegen einen defensiven Gegner einen Standard. Oldenburg hat defensiver gespielt als wir es erwartet hatten. Wir hatten einige gute Abschlüsse und nach dem 1:0 auch einige Chancen, um auf 2:0 oder 3:0 zu erhöhen. Dennoch war es schwer, denn Oldenburg hat eine gute Mannschaft.


 

   

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