3. LigaEin Start mit Brisanz

11. Januar 2023
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Oldenburg/fs. Der Auftakt im Fußballjahr 2023 hat es in sich. Mit dem FSV Zwickau wartet am Freitag, 13. Januar, ein Tabellennachbar auf den VfB Oldenburg. Allein die Mehrzahl der geschossenen Tore hatte zur Folge, dass die Blauen auf einem Nichtabstiegsplatz überwintern durften. Entsprechend groß ist die Brisanz, wenn um 19 Uhr in der GGZ-Arena angepfiffen wird. Grund genug, den Gegner einmal unter die Lupe zu nehmen.

Dauerbrenner Enochs: Seit nunmehr sieben Jahren spielen die „Schwäne“, die die Kicker aus Sachsen sich selbst betiteln, in der 3. Liga. Angeleitet werden sie dabei seit Juli 2018 von Joe Enochs. Der Fußballlehrer, in den USA geboren, in gerade im Nordwesten kein Unbekannter, denn Enochs verbrachte einen Großteil seines fußballerischen Schaffens als Spieler und Trainer beim VfL Osnabrück, ehe er vor viereinhalb Jahren in Zwickau anheuerte und auch dort gefühlt mittlerweile zum Inventar zählt. Rekordverdächtige 183 Pflichtspiele weist die Statistik für ihn als FSV-Trainer aus. Da überrascht es nicht, dass Enochs großen Rückhalt genießt, wie auch in dieser Saison wieder deutlich geworden ist.

Viel Erfahrung: Finanziell zählen die Zwickauer nicht zu den Schwergewichten der Liga, dennoch ist es Joe Enochs und Sportdirektor Toni Wachsmut regelmäßig gelungen, einen schlagkräftigen Kader aufzustellen, der eine gute Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Kickern darstellt. Das beginnt mit Torhüter Johannes Brinkies. Der vormalige Rostocker, seit 2016 beim FSV, hat bereits 264 Drittligaspiele „auf der Uhr“ und es wären wohl noch einige mehr geworden, hätte sich Brinkies im Verlauf der Vorrunde nicht verletzt und deshalb einige Wochen lang zuschauen müssen.

Ähnlich viel Erfahrung verkörpert auch die Abwehr. Die Innenverteidiger Davy Frick (379 Spiele für den FSV) und Adam Susac (knapp 150 Spiele in der 2. und 3. Liga) stehen für Routine pur. Da sich Filip Kusic, von Türkgücü München gekommen, einen Kreuzbandriss zugezogen hat, soll hier noch nachgebessert werden. Der talentierte Malik Talabidi, ausgebildet bei RB Leipzig, gilt seit längerer Zeit als Kandidat beim FSV.

Moin, Jan: Im Mittelfeld baut Joe Enochs gerne auch mal auf eine Doppel-Sechs, die zumeist von Mike Könnecke (34 Jahre) und Jan Löhmannsröben (31) gebildet wird. Gerade an Löhmannsröben wird sich mancher Oldenburger noch erinnern, denn der bekennende Tattoo-Träger, der in Interviews immer für einen humorigen Spruch gut ist, kickte bis 2012 noch für den VfB. Anschließend folgte eine Fußballwanderung der besonderen Art, denn Löhmannsröben war unter anderem in Nordhausen, Magdeburg, Jena, Kaiserslautern, Münster, Rostock und Halle am Ball, ehe er im Sommer zum FSV Zwickau wechselte und hier mit viel Leidenschaft defensive Akzente im Mittelfeld setzt. Das Potenzial zum Taktgeber in der Zentrale hat unstreitig auch Patrick Göbel, mit 17 Scorerpunkten bester Vorlagengeber der Zwickauer und in 245 Drittligaspielen bewährt.

Defensivstark: Wenn es gegen den Ball geht, bringt der FSV unstreitig enorme Qualität auf den Rasen. Probleme bereitet den Zwickauern allerdings immer mal wieder das Spiel nach vorn. Nur die Spielvereinigung Bayreuth (11 Tore) hat weniger Treffer erzielt als die Sachsen (15), denen ein klassischer Torjäger fehlt. Bester Torschütze ist der junge US-Amerikaner Johan Gomez mit drei Treffern. Das überrascht, denn allen voran Ronny König steht wohl für Erfahrung wie kein anderer. Mehr als 100 Tore hat der mittlerweile 39-Jährige in fast 500 Spielen in der 2. und 3. Liga erzielt. In dieser Saison durfte König jedoch nur einmal jubeln, wenngleich er im Spiel der Zwickauer nach wie vor ein Fixpunkt ist.

Unterstützung: Knapp 5.000 Fans kommen im Durchschnitt zu den Heimspielen der Sachsen ins relativ neue Stadion. Die GGZ-Arena, in der der einmalige DDR-Meister (1949/50) und dreifache DDR-Pokalsieger (1962/63, 66/67 und 74/75) seine Heimspiele austrägt, ist damit regelmäßig zur Hälfte gefüllt. 10.134 Fans finden hier Platz. Eröffnet wurde das Stadion, das nur knapp 19 Millionen Euro gekostet hat, nach nur einem Jahr Bauzeit 2016.

Mittelmäßig: Die ganz große Heimstärke würde man dem FSV auf den ersten Blick wohl nicht attestieren. Aus acht Spielen holten die Zwickauer zu Hause gleichwohl zehn Punkte, ohnehin lohnt hier die genaue Sicht, denn der FSV hat jeweils nur mit einem Tor Unterschied verloren, war also immer ganz dicht dran.

Einschätzung: Auf unseren VfB Oldenburg wartet zum Start eine ganz schwere Aufgabe. Der FSV Zwickau hat viele Routiniers im Kader, angefangen bei Brinkies im Tor, aber eben auch junge Talente, wie den schnellen US-Kicker Johan Goméz. Hinzu kommt eine beeindruckende Physis, durch viele große Spieler. Der Druck, das Spiel gegen den direkten Konkurrenten gewinnen zu müssen, ist für die ehemaligen Mitspieler unseres Manni Starke sicherlich höher, gerade zu Hause. Kann der VfB an die gute Leistung aus dem Testspiel bei Borussia Mönchengladbach anknüpfen, ist auch im Sachsen etwas drin.

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