RegionalligaVfB punktet auch gegen Phönix

26. November 2023
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Oldenburg/fs. Kampf, Einsatz, Tore, strittige Szenen, es war viel drin im Spitzenspiel zwischen dem VfB Oldenburg und dem 1. FC Phönix Lübeck. Am Ende hieß es vor 2.618 Fans 1:1. Die Oldenburger sind damit seit nunmehr acht Spielen ungeschlagen, ärgerten sich aber doch und das hatte auch seinen Grund.

Der Oldenburger Cheftrainer Fuat Kilic hatte seine Startformation im Vergleich zum letzten Spiel auf einer Position verändert. Noah Plume rückte an Stelle von Ole Käuper in die Mannschaft, die das Spiel gegen die selbsternannten Adler zu Beginn klar dominierte.

Auf sehr tiefem Boden versuchten es die Blauen mit viel Tempo über die Außenbahnen. Immer wieder wurden Aurel Loubongo links und Linus Schäfer rechts geschickt, allein am Strafraum der Lübecker war meist Schluss. Die körperlich sehr robusten Gäste verteidigten konsequent und bekamen im weiteren Spielverlauf immer mehr Zugriff auf das Mittelfeldzentrum. „Wir haben gut angefangen, hatten dann aber zu viele Ballverluste“, ärgerte sich Fuat Kilic.

Es dauerte eine gute halbe Stunde, ehe die Oldenburger zum ersten gefährlichen Abschluss kamen. Nach einer Kombination über Kamer Krasniqi und Linus Schäfer kam Max Wegner zwar zum Schuss, brachte aber nicht genug Druck in den Ball und Torhüter Carl Jakob Leonhard war zur Stelle. Fünf Minuten später versuchte es Aurel Loubongo, doch erneut verhinderte Leonhard die Oldenburger Führung. Auf der anderen Seite wurden die Gäste durch Julian Matthias Meier gefährlich, der mit einem Lupfer die Latte traf (45. Spielminute).

Angetrieben vom einmal mehr lautstarken Publikum, begannen die Blauen erneut schwungvoll und das sollte sich auszahlen, wenngleich die Oldenburger sich erstmal ärgern durften. Julian Matthias Meier hatten nach einem Freistosspfiff den Ball weggeschlagen. Ein Vergehen, das im Regelfall mit der gelben Karte geahndet wird. Diese allerdings kassierte der diesen Regelverstoß anmerkende Nico Knystock von Schiedsrichter Florian Pötter, der mit seinen Pfiffen immer mehr in den Mittelpunkt rückte. Der blau-weiße Ärger ob dieser Entscheidung sollte allerdings nicht von Dauer sein, denn nach dem Freistoß kam erst Markus Ziereis zum Abschluss, doch Leonhard war zur Stelle. Den abprallenden Ball versenkte allerdings Leon Deichmann in bester Torjägermanier zum 1:0 (50.).

Die Gäste zeigten jetzt aber auch, warum sie seit Saisonbeginn in der Spitzengruppe mitmischen und erhöhten den Druck deutlich. Der VfB seinerseits setzte auf eine leidenschaftliche Verteidigung und schnelle Konter. Wirklich gefährlich wurde es für die Gäste nach Standardsituationen, so wie in der 72. Minute. Erneut kam „Deichi“ zum Schuss, zielte diesmal aber daneben (74.).

Auf der anderen Seite sorgten zwei Eingewechselte für Gefahr. Haris Hyseni brachte Leander Fritzsche in Position, doch auch er schoss vorbei (75.). Die Oldenburger kämpften, warfen sich jetzt in jeden Schuss, wollten die Führung unbedingt ins Ziel bringen, doch ein Pfiff brachte das Abwehrbollwerk dann zum Einsturz. Nach einem Zweikampf mit Marc Schröder ging Julian Matthias Meier zu Boden und Schiedsrichter Pötter zeigte zum Entsetzen der Blauen auf den Punkt. Hyseni verwandelte dann sicher zum 1:1 (79.).

Kurz vor Schluss sollte der blau-weiße Ärger dann seinen Siedepunkt erreichen, denn Marc Schröder kassierte die rote Karte und konnte es, wie alle Oldenburger, nicht fassen. In Unterzahl verteidigten die Blauen ihr Tor mit aller Macht und brachten so das 1:1 ins Ziel, wenngleich die Freude darüber dann eher verhalten ausgefallen ist.

VfB Oldenburg: 1 Jhonny Peitzmeier – 17 Patrick Möschl, 4 Leon Deichmann, 20 Marc Schröder, 44 Nico Knystock – 26 Noah Plume – 13 Linus Schäfer, 10 Kamer Krasniqi, 11 Aurel Loubongo-M`Boungou, 24 Markus Ziereis – 9 Max Wegner
Trainer: Fuat Kilic
Eingewechselt: 65. 14 Ole Käuper für Kamer Krasniqi, 77. 7 Rafael Brand für Max Wegner, 84. 3 Marcel Appiah für Markus Ziereis, 87. 8 Drilon Demaj für Noah Plume

1. FC Phönix Lübeck: 30 Carl Leonhard – 27 Corvin Bock, 13 Obinna Iloka, 28 Ebrahim Farahnak, 2 Jan Lippegaus – 17 Johann Berger, 11 Julian Meier, 8 Morten Knudsen – 7 Vjekoslav Taritas, 26 Vladyslav Kraiev, 21 Valdemar Sadrifar
Trainer: Christiano Adigo
Eingewechselt: 46. 10 Haris Hyseni für Morten Knudsen, 58. 18 Leander Fritzsche für Jan Lippegaus, 67. 23 Jayden Bennetts für Vjekoslav Taritas, 81. 20 Jonathan Stöver für Vladyslav Kraiev

Tore: 1:0 Leon Deichmann (50.); 1:1 Haris Hyseni (Foulelfmeter, 80.)
Schiedsrichter: Florian Pötter (Hamburg) – Assistenten: Thomas Bauer (Hamburg), Björn Lassen (Barsbüttel)
Zuschauer;innen: 2860 im Marschweg-Stadion
Gelbe Karten: Patrick Möschl, Nico Knystock / Valdemar Sadrifar
Rote Karten: Marc Schröder (83.) / –

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