RegionalligaZwischen Titeltraum und Abstiegskampf

18. Dezember 2023
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Oldenburg/fas. Was macht eigentlich? Wir haben uns mal die Zeit genommen und geschaut, was die Spieler aktuell sportlich so machen, die uns im Sommer verlassen haben. Während in Ostfriesland ein Quartett vom Aufstieg träumen darf, kämpft ein ehemaliger Publikumsliebling im Süden um den Klassenerhalt.

In der 2. Liga in Österreich ist Marc Stendera in dieser Saison für SKN St. Pölten am Ball. Elf Spiele hat der zentrale Mittelfeldakteur dort absolviert, zumeist in Teilzeit. Immerhin vier Tore hat Stendera, der zwischenzeitlich aufgrund von Knieproblemen pausieren musste, vorbereitet. Aktuell ist sein Club übrigens Tabellenvierter.

Zwei Plätze besser steht der SV Ried in der 2. Liga des Alpenlandes da und das hat auch mit einem Ex-Oldenburger zu tun. Oliver Steurer verteidigt für den SVR nicht nur, sondern hat in zwölf Spielen bereits drei Tore erzielt und ist unumstrittener Stammspieler.

In die Nähe der Berge hat es auch Manfred „Manni“ Starke gezogen. Der 32-Jährige ist seit Sommer ein Münchner Löwe und kickt für den TSV 1860 München. Vier von 19 Ligaspielen hat Manni verpasst, ansonsten ist der Kunstschütze natürlich Stammspieler. Sportlich läuft es für den ehemaligen Oldenburger Publikumsliebling allerdings nicht so rund, denn die Giesinger kämpfen um den Klassenerhalt, sind nach fünf Niederlagen aus den letzten sechs Spielen nur Tabellenfünfzehnter. Manni selbst hat bislang einen Treffer erzielt und zwei weitere vorbereitet.

Näher in Richtung seiner polnischen Heimat zog es Robert Zietarski. Unser Aufstiegsheld ist für die VSG Altglienicke am Ball. Acht Spiele hat Robert bislang für den Club in der Regionalliga Nord-Ost gemacht und es wären sicherlich mehr gewesen, hätten zwei Verletzungen ihn nicht zu Auszeiten gezwungen. Mit seinem neuen Verein überwintert der Pole „nur“ auf Platz sieben. Nur, weil Altglienicke nach zahlreichen Transfers erfahrener Spieler, von Martin Kobylanski über Akaki Gogia bis zu Philip Türpitz, als Meisterschaftsanwärter gehandelt wird.

Mit zwei Toren im ersten Saisonspiel gegen den TuS Koblenz erwischte Ayodele Adetula für den TSV Steinbach einen großartigen Start in die Regionalliga Südwest. Seitdem allerdings läuft es nicht mehr ganz so rund. Insgesamt hat „Ayo“ vier Treffer erzielt und einen vorbereitet, kommt aber zumeist nur als Einwechselspieler zum Einsatz. Durchschnittlich brachte es es für den Tabellenachten auf nicht ganz 30 Spielminuten.

Perfekt trifft es vermutlich ganz gut, wenn es um Felix Dornebusch geht. Der sympathische Torhüter hat sich Aufsteiger Stuttgarter Kickers angeschlossen und mischt mit seinem neuen Verein die Regionalliga Südwest auf. Die Schwaben sind Tabellenführer und „Dorne“ ist die klare Nummer eins. 20 Spiele hat er bislang für die Kickers absolviert, 13 Gegentore kassiert und elfmal zu Null gespielt. Stark!

Für die zweite Mannschaft von Eintracht Frankfurt ist Jakob Bookjans am Ball. Immerhin 16 Einsätze sind für den feinen Techniker verzeichnet, zwei Tore hat er markiert, fünf Treffer vorbereitet und das, obwohl er nur ein Spiel über 90 Minuten absolviert hat. Ansonsten kommt Bookjans mehrheitlich zu Teilzeiteinsätzen, wird aber auch immer wieder von Beginn an nominiert. Die neuformierte Mannschaft ist in der Regionalliga Südwest übrigens Tabellensiebter.

Zurück in den Norden und zwar bis an die Grenze, denn Marten Schmidt wechselte studienbedingt im Sommer zu Weiche Flensburg. Privat fühlt sich der in Kiel studierende Mittelfeldspieler sehr wohl, sportlich könnte es hingegen besser laufen. Weiche, im Sommer hoch gehandelt, steckt im Tabellenkeller fest und blickt als 15. Richtung Abstiegskampf. Neun Spiele hat Marten bislang gemacht, fehlte eine Zeitlang verletzt, gilt aber dennoch als wichtiger Faktor. Kein Wunder, denn der kampfstarke Mittelfeldspieler ist immer für ein Tor gut (das er auch schon erzielt hat) und kann seine Mannschaft mitreißen.

Ausgerechnet in seinem ersten Spiel hat Dominique Ndure für seinen neuen Club getroffen, beim VfB Oldenburg. „Dome“ spielt für Titelanwärter Teutonia Ottensen und ist dort mittlerweile auf dem Weg zum Stammspieler. Zehnmal stand Ndure auf dem Rasen und das zuletzt mehrfach über 90 Minuten.

Wirklich glücklich wurde Orhan Ademi beim VfB Oldenburg nicht. Jetzt unternimmt der Schweizer unter Anleitung eines ehemaligen Oldenburgers einen neuen Anlauf. Mit Trainer Dietmar Hirsch kämpft Ademi bei 1. FC Bochholt um den Titel in der Regionalliga West. Bislang wurde er allerdings erst einmal eingewechselt.

Noch ohne Verein ist Kebba Badjie. Der Offensivspieler ist noch auf der Suche nach einem neuen Verein, während Dominik Kisiel seine Karriere beendet hat und sich jetzt ganz auf seine berufliche Laufbahn konzentriert.

Treffsicher unterwegs ist hingegen Tade Niehues. Neun Tore hat er in 17 Spielen für den VfL Oldenburg in der Oberliga erzielt und zählt bei unseren Nachbarn zu den absoluten Leistungsträgern.

Nichts anderes als die Meisterschaft zählt für ein Quartett bei Kickers Emden. Die im Sommer personell hochgerüsteten Ostfriesen wollen schnell zurück in die Regionalliga und wenn irgendwann möglich, auch noch höher hinaus. Investiert wurde dabei in die Infrastruktur und in die Mannschaft, die eine starke Serie spielt und für neue Euphorie gesorgt hat. Dabei helfen zahlreiche ehemalige Oldenburger, allen voran der mit etwas Verzögerung nach Emden gelockte Fabian Herbst. Elf Einsätze sind für den Innenverteidiger notiert, der unumstrittener Leistungsträger ist und bereits drei Tore erzielte.
Auch Kai Kaissis soll die Kickers in die Regionalliga führen und das scheint dem lauffreudigen Mittelfeldspieler ebenfalls zu gelingen, denn der Ex-Oldenburger ist natürlich auch ein Leistungsträger in Emden und stand in 14 von 15 Spielen auf dem oft Rasen. Allein Treffer ist Kai bislang noch nicht gelungen.
Stammspieler, das gilt natürlich auch für Dennis Engel. Der 28-Jährige überzeugt in Ostfriesland zumeist auf der rechten Seite. Einen Treffer hat er zwar noch nicht erzielt, aber schon zwei Tore vorbereitet. Dass Dennis zumeist über 90 Minuten am Ball ist, versteht sich da fast von selbst.
Fünf Spiele hat Moritz Onken bislang für die Kickers absolviert. Zuletzt bekam Isaak Djokovic beim Tabellenführer zwar den Vorzug, doch Moritz sorgt mit seinem Trainingseifer für viel Druck und will in der Rückrunde natürlich zurück ins Tor des designierten Aufsteigers, der die Oberliga bislang klar dominiert.

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