RegionalligaEndlich wieder ein Heimspiel

16. Februar 2024
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Oldenburg/fs. Sie zählten vor Saisonbeginn zu den Titelkandidaten in der Regionalliga-Nord. Berechtigt. Die Verantwortlichen des SC Weiche Flensburg 08 hatten einen ohnehin starken Kader teils prominent verstärkt. Doch die Mannschaft wurde den Vorschusslorbeeren nicht gerecht und kämpft um den Klassenerhalt. Am Sonntag sind die Gäste aus der Hafenstadt zum ersten VfB-Heimspiel des Jahres in Oldenburg Gegner des VfB.

Dem Startsieg bei Kilia Kiel ließen die Flensburger acht Spiele ohne Sieg folgen, Pokal-Aus beim unterklassigen PSV Neumünster inklusive. Vor allem die Heimschwäche – Weiche kassierte unter anderem drei 0:5-Niederlagen im eigenen Stadion – hatte zur Folge, dass die Elf im Tabellenkeller steckte. Als Konsequenz entzogen die Verantwortlichen, die zuvor viel Geduld gezeigt hatten, Trainer Benjamin Eta letztlich das Vertrauen.

Mit Torsten Fröhling soll jetzt der Erfolg zurückkehren. Seit Mitte November arbeitet der Fußballlehrer, der auch schon beim VfB Oldenburg aktiv war, im hohen Norden. Seine Premiere ging mit 0:1 bei Teutonia Ottensen zwar verloren, doch schon in diesem Spiel wurde deutlich, dass der neue Trainer seiner Mannschaft mehr Stabilität verliehen hat. Der Auftakt nach der Winterpause war erfolgreich. Bei Holstein Kiel II gewann der Tabellendreizehnte klar mit 3:0.

Torsten Fröhling kann dabei auf einen interessanten personellen Mix bauen. Einerseits hat Weiche viel Erfahrung, etwa in Abwehrchef Torben Rehfeld, Innenverteidiger Tobias Fölster, Kapitän Dominic Hartmann oder die Angreifer Felix Brügmann und René Guder. Aber es gibt eben auch einige noch relativ junge Talente, die ihre Klasse schon gezeigt haben, wie Mohamed Cherif und Stürmer Mika Kieselbach, die im Winter verpflichtet worden sind.

Mit dem SC Weiche kommt noch ein zweiter alter Bekannter zurück nach Oldenburg, der im Marschwegstadion ganz sicher mit viel Applaus empfangen werden wird. Für den VfB Oldenburg absolvierte Marten Schmidt 60 Spiele, erzielte 13 Tore und war nicht zuletzt aufgrund seiner Bodenständigkeit sehr beliebt. Der Mittelfeldspieler wechselte im Sommer nach Flensburg, weil er neben dem Fußball noch sein Studium in Kiel abschließen will. An der Ostseeküste läuft es für den Ex-Oldenburger allerdings noch nicht ganz so gut, denn aufgrund einer Knieverletzung verpasste Marten Schmidt einige Spiele und war bislang erst in neun Begegnungen am Ball.

Gut möglich, dass er an alter Wirkungsstätte wieder zur Startelf gehört, doch zwingend ändern muss Torsten Fröhling seine zuletzt spielstarke Formation nicht. Vor Torhüter Heim verteidigten zuletzt Pfeil, Rehfeld, Fölster und Schleemann, wobei nur Letztgenannter nicht zwingend in der Startelf zu erwarten ist. Cherif im defensiven Mittelfeld könnte auch in Oldenburg wieder beginnen und dafür sorgen, dass Hoppe und Hartmann sich vor allem auf das Offensivspiel konzentrieren können. Auf den Außenbahnen agierten in 18 von 19 Spielen Ehlers und Guder, zentral bekam Neuzugang Kieselbach das Vertrauen.

Mit dem zuletzt angeschlagenen Brügmann und Gieseler bieten sich aber auch zwei Alternativen für den Angriff an. Bester Torschütze ist allerdings Pelle Hoppe, der achtmal erfolgreich war. Sechs Tore erzielte Rechtsaußen Jannic Ehlers, viermal war Linksaußen Marcel Cornils erfolgreich. Auch Dribbler Thies Richter ist wieder am Ball. In einem Testspiel der zweiten Mannschaft bereitete er gleich sieben Treffer vor.

Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften 2:2. Kamer Krasniqi, Felix Brügmann, Pelle Hoppe und Ole Käuper erzielten in einem spannenden Spiel die Tore. Der VfB ist also gewarnt, zumal Weiche Flensburg sich auswärts deutlich leichter tut als zuhause. Alle vier Saisonsiege haben die Gäste auswärts feiern dürfen. Ohnehin zählt Weiche Flensburg nicht zu den Lieblingsgegnern des VfB, der erst zwei Siege aus 19 Aufeinandertreffen feiern durfte. Immerhin, das letzte Spiel im Marschwegstadion endete mit 4:0 für die Oldenburger.

Beide Mannschaften haben ihren Rhythmus noch nicht gefunden. Während der VfB aufgrund des vorgezogenen Spiels in Meppen am vergangenen Wochenende nur gegen die eigene U19 testen konnte (und 13:0 gewann), mussten auch die Flensburger auf Pflichtspiele verzichten. Die Spiele gegen den Bremer SV und Eintracht Norderstedt sind ausgefallen. Abzuwarten ist, welche Mannschaft den Praxismangel besser kompensieren kann.

Schiedsrichter im Marschwegstadion ist am Sonntag Lennart Wolff vom Bremer SV. Ihm werden Giulio Horney und Niklas Hunold assistieren. Angepfiffen wird am Sonntag um 14 Uhr, die Stadiontore öffnen sich um 13 Uhr. Die Austragung ist nicht gefährdet. Seid dabei, unterstützt unseren VfB Oldenburg.

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