RegionalligaViele Chancen, viel Applaus, drei Punkte

18. Februar 2024
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Oldenburg/fs. Einen Mangel an Torchancen konnte der VfB Oldenburg schon in den ersten beiden Spielen des Jahres nicht beklagen. Im ersten Heimspiel des Jahres 2024 war das nicht anders, doch im Gegensatz zu den ersten Auftritten haben die Blauen sich diesmal belohnt. Vor 2.397 Fans gab es für den VfB im Spiel gegen Weiche Flensburg beim 2:0 viel Applaus.

Fuat Kilic hatte seine Mannschaft im Vergleich zum 2:3 beim SV Meppen umgestellt. Nico Knystock, Linus Schäfer und Elsamed „Eli“ Ramaj rückten in die Mannschaft. Dafür nahmen Rafael Brand und Aurel Loubongo auf der Bank Platz. Patrick Möschl und Max Wegner musste angeschlagen passen.

Im Dauerregen übernahmen die Oldenburger vom Anpfiff an das Kommando. Trotz des tiefen Bodens wurde deutlich, dass der VfB spielerische Lösungen im Sinn hatte und das zahlte sich aus. In der 11. Minute wurde Eli Ramaj von Nico Knystock geschickt und der Winter-Neuzugang zog direkt den ersten Spring an, um schließlich den Ball scharf nach innen zu passen. Markus Ziereis war schnell dran als sein Gegenspieler, scheiterte jedoch an Torhüter Jesper Wolf Heim, der sich über einen Mangel an Arbeit nicht beklagen durfte.

Der VfB blieb daran, suchte mit Tempo immer wieder den Weg über die Außenbahnen. Vor allem Ramaj machte dabei schnell deutlich, dass er nicht nur beeindruckend flink unterwegs ist, sondern auch aus vollem Lauf durchaus gefällig passen kann. Mehrfach kamen die Blauen so gefährlich vor das Tor, allein der Abschluss taugte nicht, um die teils feinen Spielzüge optimal zu beenden.

Die Führung des VfB lag in der Luft, doch weder Drilon Demaj (35. Spielminute), noch Linus Schäfer, von Ramaj in Szene gesetzt (41.) brachten den Ball im Flensburger Tor unter. Flensburg, das bis dahin offensiv kaum echte Aufmerksamkeit hatte generieren können, wäre wohl mit einem torlosen Unentschieden in die Halbzeitpause gegangen, hätte nicht Eli Ramaj seine starke Leistung gekrönt. Nach einem Angriff über die rechte Seite brachte Markus Ziereis den Ball zu Ramaj, der das Zuspiel mit dem 1:0 veredelte (45.).

Gäste-Trainer Torsten Fröhling reagierte auf dem Rückstand mit dem ersten Wechsel. Theo Behrmann kam für Bjarne Schleemann ins Spiel, an dessen Verlauf sich aber vorerst nichts ändern sollte. Die Oldenburger dominierten, zwangen die Flensburger immer wieder zu langen Bällen, die mehrheitlich von der aufmerksamen VfB-Abwehr verteidigt wurden.

Mehrfach lag das 2:0 in der Luft, doch die einmal mehr lautstarken Fans mussten bis zur 63. Minute warten, ehe die Vorentscheidung fallen sollte. Der starke Markus Ziereis hatte Linus Schäfer geschickt, dessen Flanke von David Pfeil mit der Hand abgewehrt wurde. Dumm nur, dass er dabei im Strafraum stand und der gute Schiedsrichter Lennart Wolff sofort auf den Elfmeterpunkt zeigte. Kamer Krasniqi schnappte sich den Ball und setzte diesen sicher zum 2:0 ins Tor.

Beide Trainer schöpften in der Folge ihr Wechselkontingent aus, doch im Vergleich stachen die Oldenburger „Joker“ deutlich besser. Während der Ex-Oldenburger Marten Schmidt mit seiner ersten Aktion Pech hatte und das VfB-Tor mit einem Kopfball verfehlte, sorgte Aurel Loubongo, der für Eli Ramaj gekommen war, für viel Wirbel. Zu viel für den verwarnten Pelle Hoppe, der nach einem Foul an Loubongo eine gute Viertelstunde vor Schluss vorzeitig duschen durfte und seinem Verein nach der gelb-roten Karte im nächsten Spiel fehlen wird.

Am Ende blieb es beim verdienten 2:0-Sieg des VfB, der sich den verdienten Applaus der Fans abholen konnte.

VfB Oldenburg: 1 Jhonny Peitzmeier – 20 Marc Schröder, 4 Leon Deichmann, 5 Anouar Adam, 44 Nico Knystock – 10 Kamer Krasniqi, 14 Ole Käuper – 13 Linus Schäfer, 8 Drilon Demaj, 27 Elsamed Ramaj – 24 Markus Ziereis
Trainer: Fuat Kilic
Eingewechselt: 69. 11 Aurel Loubongo-M`Boungou für Elsamed Ramaj, 78. 7 Rafael Brand für Linus Schäfer, 80. 26 Noah Plume für Ole Käuper, 85. 6 Christopher Buchtmann für Drilon Demaj, 90+4. 3 Marcel Appiah für Kamer Krasniqi

SC Weiche Flensburg: 12 Jesper Wolf Heim – 2 Bjarne Schleemann, 30 Tobias Fölster, 33 Torben Rehfeldt, 13 David Pfeil – 6 Mohamed Cherif, 21 Pelle Hoppe – 17 René Guder, 37 Dominic Hartmann, 9 Jannic Ehlers – 7 Mika Kieselbach
Trainer: Torsten Fröhling
Eingewechselt: 46. 28 Theo Behrmann für Bjarne Schleemann, 56. 23 Felix Brügmann für Mika Kieselbach, 56. 16 Yusri El-Kandoussi für Jannic Ehlers, 64. 22 Marten Schmidt für René Guder, 84. 20 Patrick Thomsen für Mohamed Cherif

Tore: 1:0 Elsamed Ramaj (45.); 2:0 Kamer Krasniqi (Foulelfmeter, 63.)
Schiedsrichter: Lennart Wolff (Bremen) – Assistenten: Giulio Horney (Bremen), Niklas Hunold (Bremen)
Zuschauer:innen: 2397 im Marschweg-Stadion
Gelbe Karte(n): Ole Käuper / Mohamed Cherif, Dominic Hartmann
Gelb/Rote Karte(n): – / Pelle Hoppe (75.)

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