RegionalligaDoppeltes Feuerwerk beim Kantersieg

3. März 2024
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Oldenburg/fs. Dieses Fußballspiel hatte lediglich einen Makel, es wurde nach gut 90 Minuten abgepfiffen. Fast 2.800 Fans hätten den hochverdienten 5:0-Kantersieg des VfB Oldenburg über den FC Eintracht Norderstedt sicher gerne noch etwas länger genossen, zumal sie ihren Teil dazu beigetragen haben. „Die Stimmung war heute sensationell. Die Fans haben die Mannschaft von Anfang an getragen“, befand VfB-Trainer Fuat Kilic nach dem Abpfiff.

Tatsächlich war vor allem die aktive Fanszene auf der Gegengerade vom Anpfiff an lautstark auf Ballhöhe und mindestens so motiviert wie die Mannschaft, die sich unbedingt für das 0:5 aus dem Hinspiel revanchieren wollte. Das gelang vor der Pause nur bedingt, nach dem Seitentausch allerdings brannten die Oldenburger ein regelrechtes Feuerwerk ab – auf dem Rasen und auf den Rängen.

Der erkrankte Patrick Möschl fehlte den Blauen ebenso, wie der verletzte Linus Schäfer. Auch Elsamed „Eli“ Ramaj, gegen Flensburg noch in der Startelf, saß beim Anpfiff auf der Bank. Der Winter-Neuzugang war leicht angeschlagen und wurde geschont. An seiner Stelle bekam Rafael Brand eine Chance von Beginn an und die, das wurde unmittelbar deutlich, wollte er unbedingt nutzen. Mit Erfolg. Brand auf der linken und Aurel Loubongo auf der rechten Seite waren mit schöner Regelmäßigkeit zu schnell für ihre Gegenspieler. Immer wieder wurden die beiden Oldenburger Außen ins Laufduell geschickt, um final von der Grundlinie aus den Ball nach innen zu passen und nach Möglichkeit den ebenfalls sehr laufstarken Markus Ziereis in Szene zu setzen.

„Zier“ wiederum ließ sich oft fallen, tauschte mit Drilon Demaj die Rollen, um so die Deckung der Gäste zu verwirren. Das insgesamt gefällige Oldenburger Tun sollte sich früh auch im Ergebnis zeigen. Der starke Kamer Krasniqi hatte bissig den Ball erkämpft und Brand mit einem ganz feinen Außenristpass auf die Reise geschickt. Dessen scharfes Zuspiel veredelte Loubongo gekommt mit dem 1:0 (12. Spielminute).

In der Folge drückte der VfB zwar weiter, doch ab und an war das Spiel zu kompliziert, so dass der vorletzte oder letzte Pass nicht ankam. Die ganz großen Chancen hatten die Blauen folglich nicht, dennoch hatte Rafa Brand mit einer technisch anspruchsvollen Volley-Abnahme das 2:0 auf dem Fuß (32.). Die Gäste ihrerseits konnten offensiv vor der Pause keinerlei Akzente setzen, so dass VfB-Torhüter Jhonny Peitzmeier einen vergleichsweise ruhigen Nachmittag verbrachte.

Durfte Fuat Kilic beim Gang in die Pause zumindest mit dem Ergebnis noch hadern, wurden alle Zweifel am Sieg der Gastgeber nach dem Wiederanpfiff schnell zur Seite gefegt. Aurel Loubongo, der seinen Gegenspieler jetzt schwindelig spielen sollte, hatte sich einmal mehr auf der rechten Seite durchgesetzt und scharf ins Zentrum gepasst. Einen ersten Schuss konnte Torhüter Arne Exner noch parieren, gegen den Abstauber von Markus Ziereis war er aber machtlos (49.).

Der Treffer hatte regelrechte Signalwirkung, denn jetzt gab es auf dem Rasen und den Rängen kein Halten mehr. Die Fans auf der Gegengeraden und der Haupttribüne übten sich in minutenlangen Wechselgesängen und feierten die spielerische Gala-Vorstellung des VfB, der sich Chance um Chance erspielte.

Norderstedt wurde derweil nur ein einziges Mal gefährlich. Juri Marxen hatte sich durchgespielt und aus der Distanz abgeschlossen, das VfB-Tor aber verfehlt (52.). Die Oldenburger machten es auf der anderen Seite ähnlich. Marc Schröder hatte das 3:0 ebenso auf dem Fuß (61.), wie Rafael Brand (62.).

Schlussendlich lag der Ball dann in der 69. Minute wieder im Eintracht-Tor und das nach einem Doppelpass zwischen Kamer Krasniqi und Christopher Buchtmann, der nach einer Stunde für Demaj ins Spiel gekommen war.
„Weiter, weiter, weiter“, hieß es nach dem Krasniqi-Treffer von der Oldenburger Bank und die Botschaft kam an. Der VfB hielt das Tempo hoch und ließ Angriff auf Angriff folgen. Eine Viertelstunde vor Schluss war Aurel Loubongo nur durch heftiges Trikotzerren von Florian Meier zu halten, das allerdings hatte einen Strafstoß zur Folge. Max Wegner, wenige Minuten zuvor für Ziereis gekommen, erhöhte sicher auf 4:0 (75.).

Nur vier Minuten später veredelte Aurel Loubongo seine Galavorstellung mit einem Tor der Extraklasse. Christopher Buchtmann hatten den Ball ins Zentrum gechipt und im flinken VfB-Stürmer einen dankbaren Abnehmer gefunden. Volley brachte der den Ball im Tor unter (79.).

Damit nicht genug, denn nach Zuspiel des ebenfalls eingewechselten Eli Ramaj hätte Loubongo sogar noch auf 6:0 erhöhen können, traf allerdings nur den Pfosten. Der Freude im weiten Rund konnte das allerdings keinen Abbruch tun.

VfB Oldenburg:
1 Jhonny Peitzmeier, 4 Leon Deichmann, 5 Anouar Adam, 7 Rafael Brand, 8 Drilon Demaj, 10 Kamer Krasniqi, 11 Aurel Loubongo-M`Boungou, 14 Ole Käuper, 20 Marc Schröder, 24 Markus Ziereis, 44 Nico Knystock
Trainer: Fuat Kilic
Eingewechselt: 60. 6 Christopher Buchtmann für Drilon Demaj, 69. 9 Max Wegner für Markus Ziereis, 78. 26 Noah Plume für Marc Schröder, 83. 27 Elsamed Ramaj für Rafael Brand, 86. 22 Elijah Müller für Ole Käuper
Eintracht Norderstedt: 22 Arne Exner, 3 Yannik Nuxoll, 4 Juri Marxen, 7 Nils Brüning, 14 Kevin Prinz von Anhalt, 16 Marc Bölter, 19 Manuel Brendel, 23 Nick Selutin, 24 Saibo Ibraimo, 27 Florian Meier, 30 Nathan Winkler
Trainer: Max Krause
Eingewechselt: 46. 11 Eric Gueye für Nathan Winkler, 69. 13 Philipp Koch für Marc Bölter, 69. 18 Ayoub Akhber für Nick Selutin
Tore: 1:0 Aurel Loubongo-M`Boungou (12.); 2:0 Markus Ziereis (49.); 3:0 Kamer Krasniqi (70.); 4:0 Max Wegner (Foulelfmeter, 75.); 5:0 Aurel Loubongo-M`Boungou (78.)
Schiedsrichter: Tim-Alexander Strampe (Handorf) – Assistenten: Tim Lahse (Stade), Henning Kann (Lüneburg)
Zuschauer:innen: 2735 im Marschweg-Stadion
Gelbe Karten: Marc Schröder, Christopher Buchtmann / Yannik Nuxoll

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