RegionalligaVfB will dritten Sieg in Folge

7. März 2024
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Oldenburg/fs. Im Sommer des vergangenen Jahres hat der FC Teutonia Ottensen 05 einen Spitzenplatz eingenommen als darüber spekuliert wurde, welche Mannschaft zum engen Kreis der Titelanwärter zählen könnte. Zurecht, denn ein zuvor schon prominent besetzter Kader war gezielt verstärkt worden. Ein gutes Dreivierteljahr später ist der Traum von Liga 3 allerdings ausgeträumt. Am Samstag, um 14 Uhr, wartet auf den VfB Oldenburg in Ottensen dennoch ein schweres Spiel.

Die Ambitionen, mit einem möglichen Aufstieg in die dritte Liga auch die klare fußballerische Nummer drei in Hamburg zu werden, hatten unstrittig ihre Berechtigung. Mit vier Siegen starteten die Teutonen perfekt in die neue Spielzeit, setzten mit einem 5:0 beim SC Weiche Flensburg und dem nicht weniger spektakulären 6:0 über den SV Drochtersen/Assel sportliche Ausrufezeichen, ehe die Mannschaft bei Holstein Kiel II und Eintracht Norderstedt überraschend nicht punkten konnte.

Der gleichwohl ordentlichen Hinrunde sollte eine noch stärkere Rückrunde folgen, immerhin verpflichteten die Verantwortlichen mit Nick Gutmann den Top-Torjäger aus Norderstedt. Doch die Realität ist eine andere. Einem schon enttäuschenden 1:1 beim SC Spelle/Venhaus ließen die Ottenser mittlerweile vier Niederlagen folgen und blieben dabei jeweils ohne eigenen Treffer. Das hatte auch Konsequenzen, denn Trainer Dominik Glawogger, der erst im Sommer angetreten war und in den 22 Spielen unter seiner Regie immerhin 1,59 Punkte geholt hatte, wurde freigestellt. Als Nachfolger wurde Immanuel Höhn auserkoren.

Der vormalige Bundesligaprofi, eigentlich als Spieler verpflichtet, soll das schlingernde Teutonen-Schiff jetzt in ruhige Gewässer führen. Im ersten Spiel unter seiner Anleitung gelang das noch nicht. Der Tabellensiebte unterlag beim zuvor wochenlang sieglosen Bremer SV mit 0:1 und das, obwohl Höhn seine Anfangself im Vergleich zum 0:1 bei Phönix Lübeck auf gleich sechs Positionen verändert hatte.

Man darf gespannt sein, ob Höhn gegen den VfB erneut personell rochiert und eine abermals andere Startformation auf den Kunstrasen im Stadion Hoheluft schickt. Vor allem die ehemaligen Oldenburger Dominique Ndure, als rechter Verteidiger unumstritten, aber auch Gazi Siala und Affamefuna Ifeadigo, er zuletzt dreimal anfangen durfte, werden gegen ihren Ex-Club hochmotiviert sein.

Im Tor dürfte Marius Liesegang erneut den Vorzug vor Yannick Zummack erhalten. Deutlicher offener erscheint die Besetzung der Abwehr. Eigentlich waren Immanuel Höhn und Tjorben Uphoff oder alternativ Marcus Coffie hier gesetzt. Doch Höhn, dem mit André Trulsen ein weiterer Ex-Profi als Assistent zur Seite steht, dürfte sich auf die Trainerrolle beschränken. In Bremen nominierte er deshalb neben Ndure durchaus überraschend Leonard Brodersen, den erfahrenen Sebastian Hertner und Jason Tomety-Hemazro.

Im Mittelfeld wiederum agierten zuletzt Fabio Maiolo, Gazi Siala und Emanuel Mirchev. Offensiv durften Michael Igwe, Affamefuna Ifeadio und Fabian Istefo, mit sechs Toren und neun Vorlagen effektivster Angreifer, beginnen. Durchaus überraschend blieben mit Nick Gutmann und Ole Wohlers zwei bewährte Angreifer draußen. Darüber hinaus war auch für den offensiven Mittelfeldspieler Fabian Graudenz, auf dessen Konto bereits fünf Treffer stehen, kein Platz in der Startelf.

Die Aufzählung macht allerdings auch deutlich, über welch großes Potenzial die Kreuzkirchler, wie die Ottenser auch genannt werden, verfügen. Immanuel Höhn hat jede Menge Möglichkeiten, um den Gegner taktisch und personell zu überraschen. Warum es für einen Kader mit dieser Klasse derzeit nicht reicht, um bis zum Ende um den Titel mitzuspielen, wird er sicherlich ergründen müssen.

An die dritte Liga verschwenden die Verantwortlichen vorerst keinen Gedanken mehr. Auf einen Lizenzantrag wurde verzichtet, was nicht zwingend nur mit der sportlichen Ausbeute zu tun haben muss. Der Verein, der zahlreiche Jugendmannschaften aufweist und dessen soziale Arbeit im Stadtteil sehr geschätzt wird, hat fraglos auch ein strukturelles Problem. Es fehlt eine drittliga-taugliche Spielstätte.

Allein der das Volksparkstadion und das Millerntorstadion erfüllen die Voraussetzungen. Dort allerdings können die ambitionierten Teutonen nicht spielen. Der Bau einer neuen Spielstätte war in der Vergangenheit zwar immer wieder ein Thema, bis jetzt allerdings sind die Pläne nicht nachhaltig verfolgt worden. Den Ehrgeiz der Verantwortlichen wird das aber nicht schmälern, so dass es keine Überraschung wäre, sollte Ottensen in der kommenden Serie einen neuen Anlauf in Richtung Meisterschaft unternehmen.

Zuvor aber wird die Mannschaft sicher noch so viele Zähler holen wollen wie möglich. Auf den VfB wartet auch deshalb eine überaus schwierige Aufgabe. Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften 2:2. Ole Käuper und Aurel Loubongo hatten die Blauen seinerzeit mit 2:0 in Führung gebracht, doch Dominique Ndure und Tjorben Uphoff, in der Nachspielzeit, konnten noch ausgleichen.

Mit einem Zähler wollen sich die Oldenburger am Samstag nicht unbedingt bescheiden. Zwar muss Cheftrainer Fuat Kilic auf den gesperrten Christopher Buchtmann (5. gelbe Karte) verzichten, hat aber gleichwohl einige personelle Alternativen, wie sich schon beim verdienten Sieg über Norderstedt gezeigt hat. Mit der lautstarken Unterstützung der Fans will der VfB daran anknüpfen.

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