RegionalligaVfB lässt Punkte liegen

9. März 2024
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Hamburg/fs. Fußball kann ganz einfach sein. Wer vorne seine Chancen nicht nutzt, wird hinten bestraft. Die Richtigkeit dieser These kann der VfB Oldenburg bestätigen, denn im Spiel beim FC Teutonia Ottensen ließen die Oldenburger beste Möglichkeiten fast schon fahrlässig ungenutzt und unterlagen am Ende mit 0:1.

Dass auf dem Kunstrasen im Stadion Hoheluft keine Geschenke verteilt würden, wurde schnell deutlich. Die Gastgeber, in der Liga zuletzt fünfmal ohne Sieg, gingen von Beginn an aggressiv zuwerke, attackierten den VfB früh, um so einen konstruktiven Spielaufbau zu verhindern. Mehr noch, die Stadtteilkicker suchten immer wieder den Weg nach vorn, zumeist mit langen Pässen auf Zielspieler Affamefuna Ifeadio. Der großgewachsene Ex-Oldenburger sorgte mit seinem klugen Körpereinsatz für nachhaltiges Unbehagen in der VfB-Abwehr und kam nach elf Minuten zur ersten guten Chance. Aus gut 16 Metern hatte er abgezogen und Oldenburgs Torhüter Jhonny Peitzmeier zur ersten Glanztat genötigt.

Teutonia bestimmte die Anfangsphase, die Gäste, von der Mehrzahl der 637 Fans lautstark unterstützt, zeigten sich aber wenig beeindruckt und griffen ihrerseits nach dem Taktstock eines ebenso intensiven, wie unterhaltsamen Spiels. Allen voran Kamer Krasniqi präsentierte sich im zentralen Mittelfeld in bester Spiellaune und sorgte mit klugen Pässen in die Schnittstellen wiederholt für Gefahr vor dem Ottenser Tor. So auch in der 13. Minute. Nach einem klugen Pass kam Markus Ziereis aus spitzem Winkel zum Abschluss und nicht wenige der mitgereisten VfB-Fans wollten den Bajuwarem im Oldenburger Trikot bereits feiern. Doch „Zier“ zielte um Zentimeter am Tor der Gastgeber vorbei.

Die nächste feine Kombination des VfB ließ nicht lange auf sich warten. Erneut hatte Kamer Krasniqi nicht nur die richtige Idee, sondern auch das nötige Auge, um Markus Ziereis anzuspielen, der wiederum perfekt für Rafael Brand auflegte. Doch statt des abermals möglichen 0:1 blieb es torlos, denn „Rafa“ konnte Teutonen-Torhüter Marius Liesgang nicht überwinden (15. Spielminute).

Fünf Minuten später kam Marc Schröder nach einer Ecke von Rafael Brand zum Abschluss und wieder verweigerte der Ball den Weg ins Tor. Während Fuat Kilic an der Seitenlinie längst mit der Abschlussschludrigkeit haderte, wurden die Gastgeber erneut gefährlich. Nach einem Konter über die linke Seite war Affamefuna „Affam“ Ifeadio im Zentrum zur Stelle und traf gegen seinen alten Verein zur jetzt doch eher glücklichen Führung (24.).

In einer teils durchaus ruppig geführten Begegnung spielten die Oldenburger zwar weiter gefällig nach vorn, allein es blieb dabei, sie brachten den Ball nicht im Tor unter.
Fuat Kilic reagierte auf den Spielverlauf in der Pause mit dem ersten Wechsel und brachte Noah Plume für Drilon Demaj ins Spiel. Am Spielverlauf änderte sich allerdings wenig. Die Teutonia störte immer wieder früh, ohne dabei die eigene Deckung zu vernachlässigen und dem VfB ging im weiteren Spielverlauf die nötige Inspiration verloren. Fuat Kilic ließ personell nichts unversucht. Mit Max Wegner, Linus Schäfer und Patrick Möschl kamen weitere frische Kräfte.

Oldenburg drückte, war optisch überlegen, aber klare zum Abschluss kamen die Blauen jetzt immer seltener. Die beste Möglichkeit zum Ausgleich hatte Rafael Brand. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff kam er aus kurzer Distanz frei zum Abschluss, scheiterte jedoch an Markus Liesegang, der letztlich den Sieg für seine Mannschaft festhalten konnte. Der VfB seinerseits mühte sich bis in die Nachspielzeit hinein, ohne den Punch zu setzen.

Fuat Kilic: Wir haben grundsätzlich nicht schlecht Fußball gespielt, aber, und das ist dann der entscheidende Unterschied, der Gegner war einfach griffiger und konsequenter im Abschluss. Diese Galligkeit hat mir gefehlt. Das haben wir nicht so gut hinbekommen, wie in den letzten Spielen. Mich ärgert diese Niederlage maßlos, denn wir haben uns vier, fünf hundertprozentige Chancen erspielt und da muss eigentlich reichen, um hier zu punkten.

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