RegionalligaVfB unterliegt Drochtersen 1:3

17. März 2024
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Oldenburg/fs. Die Spiele der SV Drochtersen/Assel beim VfB Oldenburg bleiben eine echte Erfolgsgeschichte, allerdings nur für die Gäste. Vor 2.533 Fans unterlagen die Blauen ihrem Angstgegner mit 1:3. Bereits in den ersten 45 Minuten machten die Kehdinger ihren sechsten Sieg in Folge perfekt.

Im Vergleich zur Vorwoche hatte Fuat Kilic seine Startformation umgestellt. Der erkrankte Aurel Loubongo fehlte, Drilon Demaj und Nico Knystock nahmen auf der Bank Platz. Dafür kehrten Patrick Möschl, Christopher Buchtmann und Ole Käuper in die Startelf zurück. Der gesperrte Leon Deichmann wurde in der Innenverteidigung durch Noah Plume ersetzt.

Alle taktischen Vorgaben des Oldenburger Cheftrainers erfuhren allerdings früh einen ersten Dämpfer. Bereits nach sechs Minuten war Moritz Göttel nach einem Angriff über die linke Seite zur Stelle und traf zum 0:1. Ein Schock für den VfB, der in der Folge nicht nur mit dem Gegner haderte, sondern allen Grund hatte, auch Kritik an Schiedsrichter Marco Scharf zu üben.

Die Blauen hatte den Rückstand kaum verarbeitet, da musste Torhüter Jhonny Peitzmeier den Ball schon wieder aus dem Netz holen. Erneut war Göttel zur Stelle und hatte zum 0:2 getroffen. Vorausgegangen war ein Konter der Gäste, basierend auf einen klaren, aber nicht geahndeten Foul an Anouar Adam (14. Spielminute).

Diesmal schüttelten die Oldenburger den erneuten Gegentreffer aber direkt ab. Nur zwei Minuten nach dem 0:2 hatte Rafael Brand den Anschluss auf dem Fuß, scheiterte jedoch am stark parierenden Patrick Siefkes im Tor der Kehdinger, der auch eine Minute später, erneute gegen Brand, zur Stelle war. Der VfB drängte, hatte deutlich mehr Ballbesitz, allein der ersehnte Treffer wollte lange nicht fallen, denn auch Kamer Krasniqi konnte Siefkes nicht überwinden (28.).
Das allerdings gelang kurz darauf Markus Ziereis. Rafael Brand hatte sich auf der linken Seite energisch durchgesetzt und sein Zuspiel veredelte „Zier“ aus kürzester Distanz zum 1:2 (32.).

Das nächste Ärgernis hatte dann abermals Schiedsrichter Marco Scharf zum Ziel. Nach einem langen Ball war Elsamed Ramaj zu schnell für seinen Gegenspieler, wurde aber von Patrick Siefkes rustikal von den Beinen geholt. Ein klares Foul? Nicht für Scharf, der nicht etwa die rote Karte für den Torhüter zückte, sondern zum Entsetzen der fassungslosen Oldenburger auf Einwurf für den VfB entschied (36.)

Damit nicht genug, denn auch dem dritten Gegentreffer ging eine Fehlentscheidung voraus. Eli Ramaj hatte im Zweikampf seinen Gegner angeschossen, der Ball ging ins Aus. Doch den Einwurf durfte nicht etwa der VfB ausführen, sondern Drochtersen und die Gäste reagierten blitzschnell. Nach einem Konter über die linke Seite kam Göttel zum Schuss. Peitzmeier tauchte ab, konnte den Ball aber nur zur Seite abwehren und das nutzte Felix Schmiederer ganz entspannt zum 1:3 (40.).

Keine sechzig Sekunden später wurde es auf der anderen Seite eng. Buchtmann hatte mit dem Kopf für Ramaj aufgelegt, doch dessen Schuss verfehlte das Tor um Zentimeter. Eine Szene mit Signalwirkung, denn trotz des Rückstands hatten die Blauen das Spiel noch längst nicht verloren gegeben.

Nach dem Wechsel sollte die optische Überlegenheit des VfB noch zunehmen. Drochtersen zog sich weit zurück, wollte erkennbar mit einem weiteren Konter für die Vorentscheidung sorgen. Das allerdings gelang nicht, denn der VfB verteidige aufmerksam und war nachhaltig bemüht, den Druck hoch zu halten.

Fuat Kilic reagierte zudem mit einem Doppelwechsel, brachte Max Wegner und Linus Schäfer für Markus Ziereis und Ole Käuper (58.). Kaum auf dem Platz, stand Wegner auch schon im Mittelpunkt. Nach einer Ecke hatte er sich in die Luft geschraubt und mit dem Kopf getroffen. Der Anschluss? Nein, denn das Schiedsrichtergespann hatte den Oldenburger Stürmer im Abseits gesehen und lag damit wohl richtig (68.).

Der VfB drängte weiter, erspielte sich auch zahlreiche Möglichkeiten, doch mal fehlten einige Zentimeter, mal war Siefkes zur Stelle und in zwei Szenen hatte der Schiedsrichter eine andere Wahrnehmung. Sowohl Rafael Brand als auch Linus Schäfer waren im Strafraum zu Fall gebracht worden, der Elfmeterpfiff allerdings blieb aus und nachdem Patrick Möschl per Kopfball nur den Pfosten getroffen hatte (86.) war auch klar, dass der VfB diesmal auch nicht das nötige Glück haben sollte.

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