RegionalligaBrand sorgt für Feuer im Kieler Tor

24. März 2024
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Kiel/fs. Der VfB Oldenburg hat sich nach zwei unglücklichen Niederlagen eindrucksvoll zurückgemeldet. Bei einer durch mehrere Zweitligaspieler verstärkten Reserve von Holstein Kiel gewannen die Blauen am Sonntag verdient mit 3:1. Allen voran Rafael Brand sorgte dabei mit zwei Treffern für Feuer im Kieler Tor.

Vor 466 Fans, darunter sicher fast 200 mitgereisten Oldenburger:innen, überzeugten die Gäste von Beginn an mit einer sehr konzentrierten, kämpferischen und taktisch klugen Leistung. Cheftrainer Fuat Kilic und Co-Trainer Frank Löning hatten ihre Mannschaft diesmal im 3-5-2-System aufgeboten und damit ein maßgeschneidertes Konzept ausgetüftelt. Doch es passte aus Oldenburger Sicht nicht nur taktisch. „Wir haben von Anfang an den Kampf angenommen und dagegengehalten“, befand Max Wegner, der sich selbst an seinem 35. Geburtstag mit einer starken Leistung beschenkte.

Die Gäste erwischten den besseren Start ins Spiel und kamen zu einigen Abschlüssen, ohne dabei sofort ganz zwingend zu sein. Dennoch wäre nach einer Viertelstunde ein 0:1 durchaus in Ordnung gewesen. Tatsächlich allerdings hier es nach 23 Minuten 1:0. Niklas Niehoff nutzte die erste Chance der Gastgeber zur glücklichen Führung. Holstein, das nach einer Viertelstunde besser ins Spiel gekommen war, jubelte allerdings nur kurz.

Bereits drei Minuten nach dem 1:0 schlugen die Oldenburger zurück. Max Wegner hatte sich entscheidend gegen Stefan Rankic behauptet und den mitgelaufenen Rafael Brand in Szene gesetzt. Der fackelte nicht lange und traf mit einem strammen Schuss zum 1:1 (26. Spielminute).

Auch die nächste Szene gehörte dem VfB. Diesmal gab Markus Ziereis den Zuspieler für Marc Schröder, der zwar das Laufduell gegen Carl Johansson für sich entscheiden konnte, von diesem aber regelwidrig zu Fall gebracht wurde, so dass Torhüter Noah Oberbeck den Schuss des Oldenburger halten konnte. Der durchaus mögliche Elfmeterpfiff blieb ebenfalls aus (34.).

In einer sehr kampfbetonten Begegnung, die von vielen Zweikämpfen dominiert wurde, standen die Gäste in der Folge defensiv sicher und versuchten durch Konter immer wieder für Gefahr zu sorgen. Sowohl die Dreierkette mit Anour Adam, Leon Deichmann und Marc Schröder funktioniert, wie auch das Mittelfeldspiel mit den sehr lauffreudigen Nico Knystock und Kamer Krasniqi im Zentrum.

In der zweiten Halbzeit sollte sich am Spielverlauf wenig ändern. Zweikämpfe, Ballgewinne, Konter hüben wie drüben bestimmten das Bild, wobei die Oldenburger zielstrebiger agierten. Die beste Möglichkeit sollte allerdings aus einem Freistoß resultieren. Nach einem Foul an Krasniqi verfehlte Brand das Tor nur ganz knapp (52.).

Fuat Kilic reagierte im weiteren Spielverlauf mit einigen Wechsel. Den Anfang machte Elsamed Ramaj, der für den ausgepumpten Max Wegner ins Spiel kam und seinen Gegenspieler mit Tempoläufen direkt vor Probleme stellte. Bei allem Oldenburger Engagement bedurfte es letztlich allerdings eines Fehlers der Kieler Abwehr für die Vorentscheidung. Der starke Rafa Brand war zur Stelle und traf zehn Minuten vor Schluss zum 1:2.

Kiel, das mit dem bulligen Laurynas Kaulikas einen weiteren Stürmer gebracht hatte, warf in der Schlussphase zwar alles nach vorn, kam aber gegen die leidenschaftlich kämpfende Abwehr der Gäste zu keiner klaren Torchance mehr. Der VfB hingegen sorgte in der 93. Minute für die Entscheidung. Auf Zuspiel von Tom Gaida traf der ebenfalls eingewechselte Drilon Demaj zum 1:3 und sorgte für Feierlaube bei seiner Mannschaft.

Holstein Kiel II: 1 Noah Oberbeck – 28 Stefan Rankic, 5 Carl Johansson, 29 Nico Carrera, 14 Aurel Wagbe – 6 Jannis Voß – 24 Lasse Rosenboom, 10 Jonas Sterner, 7 Niklas Niehoff – 9 Benedikt Pichler, 27 Stanislav Fehler
Trainer: Sebastian Gunkel
Eingewechselt: 75. 19 Laurynas Kulikas für Benedikt Pichler, 84. 20 Noah Gumpert für Niklas Niehoff
VfB Oldenburg: 1 Jhonny Peitzmeier – 17 Patrick Möschl, 20 Marc Schröder, 5 Anouar Adam, 44 Nico Knystock – 4 Leon Deichmann – 7 Rafael Brand, 10 Kamer Krasniqi, 13 Linus Schäfer – 24 Markus Ziereis, 9 Max Wegner
Trainer: Fuat Kilic
Eingewechselt: 71. 27 Elsamed Ramaj für Max Wegner, 83. 8 Drilon Demaj für Kamer Krasniqi, 85. 19 Tom Gaida für Markus Ziereis, 88. 3 Marcel Appiah für Rafael Brand
Tore: 1:0 Niklas Niehoff (23.); 1:1 Rafael Brand (26.); 1:2 Rafael Brand (80.); 1:3 Drilon Demaj (90+3.)
Schiedsrichter: Jarno Wienefeld (Hamburg) – Assistenten: Marco Kulawiak (Hamburg), Marvin Vogt (Reinfeld)
Zuschauer:innen: 466 im Citti Fussball Park
Gelbe Karte(n): Jonas Sterner, Stefan Rankic, Jannis Voß / Elsamed Ramaj

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