Im aktuellen Monatsjournal des NFV steht unser Präsident Klaus Berster Rede und Antwort. Das Interview führte Manfred Finger, bei dem wir uns an dieser Stelle ausdrücklich dafür bedanken, dass er es uns zur Verfügung gestellt hat.

Im Februar 2018 übernahm Klaus Berster zum dritten Mal den Vorsitz beim VfB Oldenburg. Aber nicht nur deshalb hat der inzwischen 83-Jährige viel zu erzählen. Ein Gespräch über schwimmende Eishockeytorwarte, den Hut von Xaver Unsinn und die Freundschaft zu Rudi Assauer.

Bei der Verabschiedung nach dem Interviewtermin sagt er „Tschö“. Auch über vier Jahrzehnte nachdem ihn sein beruflicher Weg im Ammerland heimisch werden ließ, ist der Rheinländer in Klaus Berster unverkennbar. Davon zeugt nicht nur das Vokabular, sondern auch der typisch rheinische Singsang in seiner Stimme. Der in Krefeld aufgewachsene Unternehmer hat viel erlebt. In Dortmund hütete er gegen die kanadische Eishockeynationalmannschaft das Tor, auf Schalke applaudierte ihm die Arena. Und gleich drei Mal hat Klaus Berster den VfB Oldenburg gerettet – immer als Teamplayer, nie als Alleinherrscher.

Herr Berster, im Doku-Drama „Macher, Mensch, Legende“ über Rudi Assauer gehören Sie zu den Interviewpartnern, die über ihre Begegnungen mit Schalkes Kult-Manager erzählen. Bei der Premiere im Mai 2018 haben Sie von den gut 20.000 Zuschauern, die zur ersten Filmvorführung in die Arena gekommen waren, spontan viel Beifall bekommen.

Ja, für meinen Satz, dass die Art und Weise, wie Rudi Assauer im Mai 2006 aus seinem Amt geschieden ist, in höchstem Maße skandalös war.

Was war daran so skandalös?

Nachts um ein Uhr, von einer Aufsichtsratssitzung kommend, hat Herr Tönnies (Aufsichtsratsvorsitzender des Klubs; d. Red.) einen Rechtsanwalt beauftragt, Assauer aus dem Bett zu holen und ihn zu entlassen.

Woher wussten Sie davon?

Rudi hat mich damals am nächsten Morgen angerufen und mir erzählt, was passiert war.

Seit Ihrer gemeinsamen Zeit beim VfB Oldenburg Anfang der 1990er Jahre verband Sie eine enge Freundschaft mit Rudi Assauer. Was haben Sie an ihm besonders geschätzt?

Seine Offenheit und seinen Sachverstand. Er war nie hintenrum, sondern direkt und geradeaus. Zudem war er jemand, der Freundschaften gelebt hat. Ich will Ihnen ein Beispiel nennen: 1997 holt er mit Schalke in Mailand den Uefa-Pokal. Am Tag darauf fliegt er mit der Mannschaft heim und präsentiert den Fans im Stadion den Pott. Und was macht der Kerl am nächsten Morgen? Lässt sich von seinem Chauffeur nach Bad Zwischenahn fahren, wo ich das Bundesverdienstkreuz bekommen habe.

Hatten Sie ihn eingeladen?

Nein, sein Besuch kam völlig überraschend.

1993 kehrte er nach Schalke zurück. Wie oft haben Sie sich nach seinem Abschied aus Oldenburg gesehen?

Mehrmals im Jahr. Ich war oft auf Schalke, auch an dem Tag, an dem der Klub „Meister der Herzen“ wurde (2001; d. Red.). Da lag er in meinen Armen und weinte.

Im Januar 2010 erhielt Assauer die niederschmetternde Diagnose, dass er an Alzheimer leidet. 2012 machte er seine Erkrankung öffentlich. Haben Sie sich weiterhin gesehen?

Ja, natürlich. Zwei bis drei Mal im Jahr bin ich nach Herten (Assauers Wohnort; d. Red.) gefahren, auch als die Krankheit immer weiter voranschritt. Das habe ich aber bewusst nicht publik gemacht. Rudi so zu sehen, war schlimm. Einmal setzte ich mich neben ihn auf das Sofa. Seine Tochter Bettina stand vor uns und sagte: „Papa, der Präsi ist da.“ So nannte er mich immer, weil ich in Oldenburg ja sein Präsident war. „Hömma Papa, der Präsi ist da.“ Keine Reaktion. Diesen Satz wiederholte sie dann noch ein paar Mal, ohne dass von Rudi auch nur die geringste Regung kam. Ich blieb dann neben ihm sitzen und unterhielt mich mit Bettina über Gott und die Welt. Nach einer Viertelstunde, es mögen auch 20 Minuten gewesen sein, drehte Rudi sich auf einmal zu mir um und legte seine Hand auf meinen Unterarm. Dabei lachte er mich an.

Wann haben Sie ihn das letzte Mal gesehen?

Drei Wochen vor seinem Tod (Anfang Februar 2019; d. Red.). Er lag aber nur noch im Bett und schlief.

Nach seiner ersten Zeit auf Schalke, die 1986 endete, hatte Assauer mit dem Fußball eigentlich abgeschlossen und arbeitete in Bremen im Immobiliengeschäft. Wenn man so will, hat der VfB Oldenburg ihn zurück ins Fußballgeschäft geholt. Wie kam es dazu?

1990 sind wir in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Über unseren Trainer Wolfgang Sidka kam der Name Assauer ins Spiel. Mein Vize Klaus Baumgart hat dann den Kontakt hergestellt und es kam zu einem Treffen in Oldenburg. Wir saßen in unserer Geschäftsstelle, Rudi mit der unvermeidlichen Zigarre im Mund. Wir haben ihm erzählt, was wir machen wollen und nach anfänglicher Skepsis hat er gesagt: Okay, ich steig‘ bei euch ein. Anschließend sind fast alle in Ohnmacht gefallen, so hatte er den Raum zugequalmt (lacht) …

Die drei Jahre mit Rudi Assauer haben Sie als Ihre schönste Zeit beim VfB bezeichnet. Fällt Ihnen spontan eine Anekdote ein?

Mit Assauer und Baumgart stand ich vor einem Spiel in Mainz im VIP-Raum zusammen, als der Schiedsrichter auf Baumgart zukommt, ihn aufs Herzlichste begrüßt und in den Arm nimmt. „Mensch Dixi (Spitzname von Baumgart; d. Red), wie geht es dir denn?“ Nachdem der Schiedsrichter wieder weg war, sagte Assauer zu Baumgart: „Den scheinst du aber gut zu kennen.“ Daraufhin Dixi: „Natürlich, wir sind befreundet, passt mal auf, das läuft heute gut.“ Und was passiert? Drulak und Wawrzyniak fliegen vom Platz und wir verlieren 3:0. Nach dem Abpfiff kehrten Baumgart und ich wieder in den VIP-Raum zurück während Rudi noch zur Mannschaft in die Kabine ging. Als er dort fertig war, kam er ebenfalls hoch in den Raum. Schon von weitem sah ich ihm an, wie es in ihm brodelte. Wutentbrannt stürmte er auf Baumgart zu und sagte: „Die nächsten Freunde, die du dir holst, die suche ich dir aus!“

Zum VfB Oldenburg sind Sie 1982 als Abteilungsleiter Eishockey gekommen. Ein Sport, den Sie in Ihrer aktiven Karriere sehr erfolgreich betrieben haben. Wie sieht es mit Ihrer fußballerischen Vergangenheit aus?

Als Aktiver war Fußball nie mein Metier. Als B-Jugendlicher habe ich es mal kurz in einem Verein versucht, als Verteidiger. Ich stand dann aber sehr oft neben dem Fußballfeld, weil ich die Spieler, die bis zu mir durchgekommen waren, gebodycheckt hatte (lacht) … Meine Sportart war immer Eishockey und im Sommer Tennis.

Im Eishockey haben Sie das Tor des Krefelder EV (heute Krefeld Pinguine) gehütet, einem der führenden Vereine Ihrer Zeit. Sogar bis ins Nationalteam haben Sie es geschafft. In Ihrer Vita steht ein Länderspiel …

… das ist nicht ganz richtig. Ich gehörte im Februar 1959 zum Aufgebot einer westdeutschen Auswahl, die vor 10.000 Zuschauern in der Dortmunder Westfallenhalle gegen Kanada gespielt hat. Es war jene Truppe, die ein paar Wochen später in Prag Weltmeister werden sollte.

Wie ist das Spiel ausgegangen?

1:22.

Wieviel Tore haben Sie hinnehmen müssen?

Die Hälfte.

Sicherlich alle unhaltbar …

… na ja, nach dem Spiel saß ich beim Bankett neben dem kanadischen Torwart. Der sagte zu mir: „ Klaus, you are not a bad keeper, but you swim too much.” (Klaus, du bist kein schlechter Torwart, aber du schwimmst zu viel). Daraufhin fragte ich ihn: „Can you please explain what you mean with swimming?” (Kannst du mir bitte erklären, was du mit Schwimmen meinst). „Well“, sagte er, „you are too quick down and than you can’t get up fast enough with all your kilos you have on your legs. That’s why you get the pucks” (Du bist zu schnell unten und kommst deshalb nicht schnell genug wieder hoch mit all den Kilos, die auf deinen Beinen liegen. Darum kassierst du die Tore). Und genau damit hatte er Recht. Die Kanadier hatten dies erkannt und schossen mir die Dinger links und rechts oben in die Ecke. Seitdem habe ich das Schwimmen abgelegt und wurde dadurch etwas besser (lacht).

Wie schwer ist die Ausrüstung eines Eishockeytorwarts?

Da kommen schon über 20 Kilogramm Ausrüstungsgewicht zusammen. Und man darf ja nicht vergessen, dass die damaligen Beinschoner aus Leder waren. Wenn das Leder nass wurde, musstest du noch mehr Gewicht bewegen.

Ihr Können reichte immerhin für einen Profivertrag in Schweden.

Ich habe ein Jahr in Elfsborg gespielt. Ausländische Spieler mussten sich versichern wie ein normaler Arbeitnehmer auch hier in Deutschland. Deshalb bekomme ich bis heute pro Halbjahr 164 Euro Rente vom schwedischen Staat.

Warum war nach nur einem Jahr Schluss?

Mein Vater, der einen Textilbetrieb in Krefeld hatte, stand auf einmal vor der Tür und meinte, dass es für mich jetzt langsam mal an der Zeit ist, mit dem Arbeiten anzufangen.

Sie kehrten zum Krefelder EV zurück. Wer war Ihr prominentester Mit- oder Gegenspieler?

Vielleicht Xaver Unsinn, Mister Eishockei (so wurde der spätere Bundestrainer genannt, weil er das Wort Eishockey so im Allgäuer Dialekt aussprach; d. Red.). Er war Stürmer in Füssen. Von ihm habe ich den einzigen Hut, den ich besitze. Ich hasse nämlich Hüte. Doch seinen habe ich behalten. Wenn ich den aufsetze, fängt meine Frau an zu schreien und die Hunde an zu bellen (lacht) …

Wie kamen Sie zu dem Hut?

Unsinns Markenzeichen war ja dieser Pepita-Hut. Den trug er aber nicht nur selbst. Als er später bei der B-Nationalmannschaft mein Trainer wurde, erwartete er von uns Spielern, dass wir zu den Spielen mit Hüten anreisen.

Zurück zum Fußball und zum VfB. Ihre erste Amtszeit als Präsident endete 1993. Warum sind Sie damals zurückgetreten?

Nicht nur ich, sondern der komplette Vorstand trat zurück. Anders als heute gab es noch keine 3. Liga, in der du als Zweitligaabsteiger professionell aufgefangen wirst. Wir mussten runter in die Oberliga Nord und damit ins Amateurlager. Wenn ich beides miteinander vergleiche, ist das schon ein erheblicher Unterschied.

Aber ist das ein Grund zurückzutreten?

Assauer war zurück nach Schalke gegangen und die Mannschaft fiel ebenfalls auseinander. Deshalb haben wir uns gesagt: Wir hatten eine sehr, sehr gute Zeit, jetzt sollen mal andere ran. Hinzu kam: Wir mussten ja nicht nur eine Menge Kritik einstecken, weil wir abgestiegen, sondern auch, weil wir in der Saison davor nicht aufgestiegen waren …

… ein Punkt fehlte zum sensationellen Aufstieg in die 1. Bundesliga …

… ja, leider. Alles in allem haben wir uns gesagt: Nee, das müssen wir uns nicht mehr antun. Wir hatten 1987 einen total verschuldeten Verein übernommen, der vor dem Konkurs stand und der nur mit Hilfe der Stadt und der Bank gerettet werden konnte. Diesen Verein haben wir wirtschaftlich saniert und sportlich in die 2. Bundesliga geführt. Verglichen mit einem 400-Meter-Lauf kann man über unsere Amtszeit sagen: Das war ein Lauf mit zwei Kurven und zwei Geraden. Auf der ersten Etappe haben wir den Verein entschuldet, auf der zweiten sind wir sportlich so hochgekommen wie noch nie eine Oldenburger Fußballmannschaft, auf der dritten sind Ansehen von Verein und Stadt gestiegen – und auf der vierten gab es Nackenschläge.

Gab es auch persönliche Gründe?

Eine Rolle spielte sicherlich auch, dass ich zu diesem Zeitpunkt meinen Betrieb in Westerstede fast verdoppelt und dazu in Mönchengladbach eine Zweigniederlassung eröffnet hatte.

Sechs Jahre später, der VfB war zwischenzeitlich sogar wieder für ein Jahr zweitklassig gewesen, kehrten Sie ins Präsidentenamt zurück.

Ich war Eishockeyspieler, kein Boxer. Deshalb hat für mich die alte Boxerweisheit „They never come back“ (Sie kommen niemals wieder) nie gegolten. Insofern habe ich zugestimmt, als 1999 der damalige Aufsichtsratsvorsitzende mit der Bitte an mich herantrat, das Ruder wieder zu übernehmen. Der Verein war ja total hinüber und musste Anfang 2000 in die Insolvenz. Mit einem tollen Team, ich denke da an Thorsten Klang, Chris Sprungmann oder Willi Belke, und dank eines hervorragenden Rechtsanwaltes, Harald Naraschewski aus Wilhelmshaven, haben wir in der Selbstverwaltung, die ja in der Insolvenz ganz wichtig ist, ein paar Millionen wegräumen können. Geholfen haben uns dabei auch Benefizspiele gegen Werder, den HSV und Schalke. Interessanterweise trat ein Phänomen auf, das ich auch jetzt, also 20 Jahre später, wieder genauso erlebe.

Welches?

Die Differenzierung zwischen demjenigen, der abwickelt, und demjenigen, der das Ganze verursacht hat, verwischt manchmal. Und dann kann es passieren, dass du als Abwickler plötzlich als Verursacher dastehst.

Was gab 2005 den Ausschlag, das Amt zur Verfügung zu stellen?

Der Verein war saniert und die Insolvenz hatte viel Kraft gekostet. Was zudem viele unterschätzen: Du bist als Vorstand bzw. als Vorsitzender nach BGB haftend. Wenn du da nicht aufpasst, kann es ganz schnell passieren, dass du ohne Sicherheitsgurt durch die Scheibe gehst.

Diese Erkenntnis hat Sie aber nicht davon abgehalten, im Februar 2018, im Alter von inzwischen 81 Jahren, zum dritten Mal den Vorsitz des VfB zu übernehmen. Wieso haben Sie sich das noch mal angetan?

Diese Frage, Sie haben mein Alter angesprochen, habe ich mir natürlich auch gestellt. Doch mich hat die Situation gereizt, in einem tollen neuen Vorstandsteam meine Erfahrungen einzubringen. Daraus habe ich meine Motivation gezogen. Teamwork war seit jeher der rote Faden meines Tuns. Ich selbst habe mich immer nur als primus inter pares, also „Erster unter Gleichen“, verstanden.

Den VfB drückten mal wieder erhebliche Schulden.

Im Gegensatz zu meinen vorherigen Amtszeiten wussten wir diesmal nicht, was da genau auf uns zukommen wird. Ich habe das mal bezeichnet als ein Moor, durch das wir gewatet sind und das durchsetzt war mit Tretminen. Und die kamen dann alle hoch.

Welche Tretminen waren das?

Ich habe bei meinem Amtsantritt die Losung ausgegeben, dass wir nicht nach hinten austreten. Unsere Vorgänger waren auch ehrenamtlich tätig und haben ihr Bestes gegeben. Deshalb bitte ich um Verständnis dafür, dass ich auf diese Frage nicht näher eingehe.

Wie sieht die finanzielle Situation aktuell aus?

Am 27. Mai 2019 konnten wir verkünden, dass wir den Verein gerettet haben und dass er finanziell jetzt wieder auf gesunden Füßen steht.

Wie haben Sie das geschafft?

Wir hatten einen fantastischen Aufsichtsrat im Rücken und konnten auf Gönner und Sponsoren zählen. Wir haben nicht rum gedaddelt, sondern Zusagen eingehalten. Und ganz wichtig: Es ist uns gelungen, Vertrauen wieder neu aufzubauen.

Aber wo waren diese Gönner denn all die Jahre zuvor? Kann man sagen, dass sich für Sie Türen geöffnet haben, die für andere zu geblieben wären?

Meine Person sehe ich da eher zweitrangig. Es ist immer das Team. Entscheidend war sicherlich die von uns herbeigeführte Strukturänderung.

Das sogenannte „Oldenburger Modell“.

Richtig. Hierbei handelt es sich nicht um eine klassische Ausgliederung, sondern um eine Verlagerung von Zuständigkeiten im Spielbetrieb der 1. Herrenmannschaft in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Bei dieser Lösung haben wir 51 Prozent der Geschäftsanteile behalten …

… auf der anderen Seite aber auch 49 Prozent verkauft. Gab es keine andere Möglichkeit, den Verein zu entschulden?

Nein. Das war die einzige Lösung.

Gibt es die Möglichkeit, diese 49 Prozent zurück zu erwerben?

Ja. Das ist schriftlich so fixiert mit jedem, der gekauft hat. Wir haben ja dreimal 16,33 Prozent veräußert.

Im November findet die nächste Jahreshauptversammlung statt. Werden Sie sich noch einmal zur Wahl stellen?

Die Kanonen sind schon wieder auf mich gerichtet (schmunzelt) … Ich habe mir Bedenkzeit erbeten. Allerdings bin ich der Meinung, dass es reicht.

Sie tendieren also dazu, nicht wieder zu kandieren?

Das ist genau das richtige Wort: Die Tendenz geht dahin, nicht mehr zu kandidieren.

Herr Berster, vielen Dank für das Gespräch!