Der Bau eines neuen Fußballstadions neben der Weser-Ems-Halle in Oldenburg ist grundsätzlich möglich. So lautet in der Kurzfassung das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie, die von der Stadtverwaltung in Auftrag gegeben worden ist und deren Ergebnisse am heutigen Mittwoch den Medien vorgestellt worden sind.

„Wir freuen uns selbstverständlich über den positiven Bescheid. Ein neues Fußballstadion für Oldenburg wäre ein zukunftsweisender Schritt in der städtebaulichen Entwicklung“ sagt Philipp Herrnberger, Geschäftsführer des VfB Oldenburg.

Zu weiteren Inhalten oder Auswirkungen der Studie kann der VfB indes keine Stellung nehmen. „Grundsätzlich befürworten wir natürlich ein neues Stadion für den Oldenburger Fußball. Die detaillierten Ergebnisse der Studie liegen uns allerdings noch nicht vor, so dass wir dazu auch nichts sagen können. Wir betonen aber ganz ausdrücklich, dass wir der Stadtverwaltung, mit Oberbürgermeister Jürgen Krogmann an der Spitze, sowie der Politik, sehr dankbar sind, dass sie dieses wichtige Thema auf den Weg gebracht haben“, so Herrnberger weiter.

Dem VfB, so der Geschäftsführer weiter, sei von vielen Seiten, insbesondere auch von vielen Wirtschaftspartnern, wiederholt gesagt worden, dass ein solches Projekt für die Weiterentwicklung des Spitzenfußballs in der Region unabdingbar sei.

„Im Marschwegstadion in der derzeitigen Form ist hochklassiger Fußball nicht überlebensfähig“, gibt Philipp Herrnberger zu bedenken. „Wir streben deshalb einen offenen, konstruktiven Dialog an. Es geht nicht nur um den VfB, sondern um ein Stadion für Oldenburg.“