Heide. Der VfB Oldenburg bleibt auf Erfolgskurs. Vor 711 Zuschauern siegten die Blauen beim Heider SV mit 3:0. Jeffrey Volkmer und Enis Bytyqi, der gleich zweimal traf, erzielten die Treffer für die klar überlegenen Oldenburger, die damit ihren vierten Sieg in Folge feiern durften.

Im Vergleich zum Spiel gegen den Lüneburger SK Hansa hatte Alex Kiene seine Startformation lediglich auf einer Position verändert. An Stelle von Kifuta durfte Maik Lukowicz beginnen. Und die Blauen starteten auf schwer bespielbarem, weil sehr rutschigem Boden mit viel Schwung. Bereits nach sechs Minuten hatten die gut 100 mitgereisten Oldenburger, die ihre Mannschaft über 90 Minuten lautstark unterstützten, den Torschrei auf den Lippen. Ein Schuss von Ibo Temin zischte allerdings knapp am Pfosten vorbei.

Vier Minuten später kam es eher zufällig zur nächsten Möglichkeit der Blauen. Der Abwehrversuch eines Heiders ging daneben, Pascal „Calli“ Steinwender nutzte das direkt, doch mit seiner Volleyabnahme traf er den Pfosten. Die nächste Szene gehörte dann erstmalig den Gastgebern, die nach einem Konter über Tobias Haas zum Abschluss kamen, doch Jeffrey Volkmer konnte dessen Schuss zur Ecke abblocken.

Der HSV probierte es zumeist mit langen Bällen in die Spitze, konnte die VfB-Abwehr damit aber nicht wirklich in Verlegenheit bringen. In der 23. Minute allerdings rutschte allen Oldenburger der Schreck in die Glieder, denn nach einem Konter über die rechte Seite konnte Yannic-Lucas Peters abziehen, aber Dominik Kisiel war zur Stelle.

Die nächsten Szenen sollten dann aber wieder dem VfB gehören, der seine Angriffe mehrheitlich über den schnellen Calli Steinwender initiierte. Die Führung allerdings resultierte aus einem Standard. Nach einer Ecke war Jeffrey Volkmer mit dem Kopf zur Stelle und traf zum 0:1 (29. Minute).

Fünf Minuten vor der Pause kam Heide dann nochmals zum Abschluss in Person von Leif Hahn. Freistehend konnte er aus kurzer Distanz abziehen und wollte wohl schon zum Torjubel ansetzen. Er hatte dabei aber nicht mit Dominik Kisiel gerechnet. Der VfB-Torhüter parierte den Ball mit einem großartigen Reflex und verhinderte so das 1:1. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff waren die Blauen dann wieder an der Reihe. Patrick Posipal hatte Calli Steinwender auf die Reise geschickt, dessen Schuss aus vollem Lauf allerdings am langen Pfosten vorbeistreichen sollte.

War der muntere Kick auf rutschigem Grund vor der Pause noch immer wieder mal ausgeglichen, so nahm die Oldenburger Dominanz nach dem Wechsel deutlich zu. Bereits mit dem ersten Angriff nötigte Ibo Temin Torhüter Jannis Meister zu einer Glanztat und wenige Sekunden später krachte der Ball abermals gegen das Aluminium. Maik Lukowicz hatte aus dem Gewühl heraus abgezogen.

Kurz darauf sollte dann die Vorentscheidung fallen. Nach einer perfekten Flanke von Nico Matern musste Enis Bytyqi den Ball nur noch einnicken (52.). Die Freude darüber war noch gar nicht ganz vorbei, da war Bytyqi erneut zur Stelle. In Torjägermanier schob er die Kugel nach einer Flanke von Calli Steinwender zum 0:3 über die Linie (56.).

Der Torhunger des VfB war damit aber noch längst nicht gestillt. Immer wieder versuchten es die Gäste über die Flügel und kamen so zu einigen Abschlüssen, allein der Ball wollte nicht mehr ins Tor.

„Schwierige Platzverhältnisse, ein kampfstarker Gegner, trotzdem 3:0 für uns, natürlich sind wir da zufrieden. Die Jungs haben unsere Vorgaben heute gut umgesetzt, hinten wenig zugelassen und vorne waren wir dann schon konsequent, auch wenn wir die eine oder andere Möglichkeit liegen gelassen haben“, so Trainer Alexander Keine nach dem Spiel.

Heider SV: 29 Jannis Meister – 31 Hinrich Schröder, 4 Steffen Neelsen, 2 David Quade, 11 Yannic-Lucas Peters – 15 Jan Wansiedler, 13 Leif Hahn – 16 Marvin Wolf (71. 6 Joe Mittelbach), 17 Tobias Hass, 24 Alexander Vojtenko (63. 10 Azat Selcuk) – 8 Jonah Gieseler (77. 9 Enis Ay)
Trainer: Sönke Beiroth

VfB Oldenburg: 1 Dominik Kisiel – 5 Jeffrey Volkmer, 8 Kai Bastian Evers, 25 Kevin Kalinowski, 3 Dominique Ndure – 9 Enis Bytyqi (78. 18 Pascal Richter), 21 Nico Matern, 6 Patrick Posipal, 20 Ibrahim Temin – 7 Pascal Steinwender (84. 17 Justin Dähnenkamp), 16 Maik Lukowicz (63. 11 Kifuta Kiala Makangu)
Trainer: Alexander Kiene

Tore: 0:1 Jeffrey Volkmer (30.); 0:2 Enis Bytyqi (53.); 0:3 Enis Bytyqi (58.)

Schiedsrichter/in: Konrad Oldhafer – Assistenten: Florian Schwarze, Devin Wengorz

Zuschauer: 711 im Stadion an der Meldorfer Straße

Gelbe Karte: Steffen Neelsen (6.) / Nico Matern (3.), Patrick Posipal (3.)