Oldenburg. Am liebsten spielt er in der Viererkette außen, kann aber auch innen verteidigen oder im defensiven Mittelfeld aufdribbeln. „Klingt nach Allrounder“, sagt Andrej Startsev lachend und in dem Wissen, dass man seine Vielseitigkeit beim VfB Oldenburg sehr schätzt.  Echtes Neuland betritt der Defensivspieler, der in den vergangenen beiden Spielzeiten für Energie Cottbus in der Regionalliga und in der 3. Liga am Ball war, in Oldenburg aber nur bedingt.

„Ich kenne den VfB eigentlich schon ganz gut, habe die Mannschaft in den vergangenen Wochen zweimal im Stadion gesehen und mir natürlich auch das Spiel in Lübeck im Fernsehen angeschaut. Da hat man gesehen, welches Potenzial die Jungs haben“, sagt Startsev. Seine Fußballjugend verbrachte er vorwiegend bei Hannover 96, dem SC Langenhagen und dem FC St. Pauli. Bei den Hamburgern wechselte Andrej Startsev im Sommer 2013 auch in den Herrenbereich, etablierte sich als Stammspieler in der Regionalliga und kam zu einigen Einsätzen in der ersten Mannschaft.

Nach einer Saison beim TSV Havelse wechselte der zweikampfstarke Kasache in die Regionalliga-Nordost. Bei Energie Cottbus zählte er lange zum Stammpersonal, ehe er in der vergangenen Saison durch eine Verletzung regelrecht ausgebremst worden ist. In Oldenburg möchte Andrej Startsev sich deshalb wieder in den Fokus spielen. „Es ist für beide Seiten eine Win-Win-Situation“, sagt VfB-Sportdirektor Jürgen Hahn.

Auf seine neue Aufgabe freut sich der im kasachischen Pavlodar geborene Fußballer und Trainer Alexander Kiene wiederum freut sich auf einen zweikampfstarken Spieler, der sehr ehrgeizig sei und eine sehr gute Mentalität an den Tag lege.  „Andrej hat eine top Einstellung und ist ein Fußballer, der immer marschiert“, sagt der Oldenburger Trainer.