Oldenburg. Jede Menge Erfahrung und große Lust auf seinen neuen Verein bringt der achte Neuzugang des VfB Oldenburg mit an die Hunte: Patrick Posipal. Der 31-Jährige kommt vom Drittligisten SV Meppen zu den Blauen.

„Wir sind überzeugt, dass wir mit Patrick Posipal einen Führungsspieler für unsere relativ junge Mannschaft bekommen. Er hat enorme Erfahrung, ist ein sehr kommunikativer Typ – auf und neben dem Platz. Darüber hinaus ist er flexibel einsetzbar“, sagt Andreas Boll, Fußball-Vorstand des VfB Oldenburg.

127 Einsätze für den TSV Havelse stehen ebenso in der sportlichen Vita von Patrick Posipal, wie 85 Spiele für den SV Meppen, mit dem der 189 Zentimeter lange Mittelfeldspieler in die 3. Liga aufgestiegen ist. Zuvor war der gebürtige Braunschweiger außerdem beim TuS Heeslingen, für den FC Oberneuland und den Lüneburger SK am Ball. Beim VfB stand Patrick Posipal bereits recht früh auf dem Wunschzettel. „Wir hatten gehört, dass er den SV Meppen verlassen wird und haben daraufhin den Kontakt gesucht. Dabei haben wir mit ihm einen ehrgeizigen und aufgeschlossenen Menschen kennengelernt, aber auch einen Fußballer, der sehr klare Ideen mitbringt und absolut professionell denkt“, sagt Jürgen Hahn, sportlicher Leiter des Regionalligisten.

Neuland sei die Regionalliga-Nord für ihn nicht, betont Patrick Posipal, ganz im Gegenteil. „Auch nach dem Aufstieg mit dem SV Meppen habe ich das Geschehen in der Regionalliga immer sehr genau verfolgt. Für mich war immer klar, dass ich mich nach der Zeit im Emsland wieder in Richtung Heimat orientieren möchte und da passt die Regionalliga Nord einfach sehr gut. Dass ich die Chance beim VfB bekomme, freut mich, denn Oldenburg zählt in dieser Spielklasse zu den besten Adressen und ich bin überzeugt, dass man hier sehr erfolgreich sein kann. Ich habe auf jeden Fall richtig Bock“, sagt der 31-Jährige.

Am liebsten spielt Patrick Posipal „auf der Sechs“, also im defensiven Mittelfeld. „Auf dieser Position habe ich sicher meine besten Spiele gemacht. Allerdings kann ich auch Innenverteidiger spielen, da bin ich flexibel.“ Die Verantwortliche schätzen aber nicht nur diese Flexibilität. „Patrick ist auf jeden Fall ein meinungsstarker Typ, der sich auch außerhalb des Platzes mit dem Thema Fußball beschäftigt und auseinandersetzt. Dies ist ein weiterer Grund, weshalb wir überzeugt sind, dass in unserer Mannschaft eine tragende Rolle haben und Verantwortung übernehmen wird“, sagt Jürgen Hahn.