Oldenburg. „Nordisch by nature“, das trifft auf Enis Bytyqi nicht ganz zu und doch freut sich der 22-jährige Fußballer darauf, ab sofort für den VfB Oldenburg in der Regionalliga-Nord aufdribbeln zu dürfen. Zuletzt stand der Angreifer für den Drittligisten Würzburger Kickers auf dem Rasen, davor allerdings war der Deutsch-Kosovare ein „Nordlicht“.

„Wir sind sehr froh, dass es uns gelungen ist, Enis für den VfB Oldenburg zu begeistern“, sagt Jürgen Hahn, Sportdirektor der Blauen, die mit der Verpflichtung auf das große Verletzungspech reagieren, das insbesondere die Offensiven der Oldenburger deutlich ausgedünnt hat. Mit dem 22-Jährigen kommt jetzt ein junger, talentierter Angreifer, der seine Klasse bereits nachgewiesen hat. „Es war für uns ein Glücksfall, dass Enis auf dem Markt war. Er möchte sich auf gutem Niveau neu beweisen, wir brauchen einen Stürmer seiner Qualität. Das ist eine Win-Win-Situation“, so Hahn.

„Ich freue mich sehr auf Oldenburg und auf den VfB“, sagt Enis Bytyqi, der bei den Blauen die „Abteilung Attacke“ verstärken wird. Geboren in Prizren, einer Großstadt im Kosovo, wurde Enis Bytyqi in der Jugend des 1. FC Magdeburg ausgebildet, ehe er in die U19 von Werder Bremen wechselte. In der Nachwuchsabteilung des Bundesligisten, in der er unter anderem vom ehemaligen Oldenburger Alexander Nouri und dem jetzigen Werder-Chefcoach Florian Kohfeldt trainiert worden ist, war Bytyqi überaus erfolgreich. In 26 Spielen erzielte er 14 Tore für die Grün-Weißen, die ihn direkt in ihre U23 übernahmen. „Für mich war das damals natürlich eine tolle Auszeichnung“, erinnert sich der Neu-Oldenburger, der, obwohl noch A-Jugendlicher, in fünf Spielen eingesetzt wurde und dabei sechs Treffer erzielte.

Im Werder-Trikot absolvierte der ungemein schnelle Stürmer in der Folgesaison auch seine ersten Spiele in der 3. Liga. Im Sommer 2017 wiederum wurde Enis Bytyqi von den Würzburger Kickers verpflichtet. „Das war natürlich nochmal eine Veränderung, die gerade in der ersten Saison aber sehr positiv war“, erzählt Bytyqi, der sowohl für die deutsche U18-Nationalmannschaft, als auch für die U21-Auswahl des Kosovo bereits Länderspiele absolviert hat. In der vergangenen Saison konnte er sich dann allerdings nicht so durchsetzen, wie gewünscht, so dass der junge Fußballer sich sportlich verändern wollte. „Ich hatte verschiedene Möglichkeiten, aber Priorität hatte für mich ein Verein im Norden. Mit den Verantwortlichen des VfB hatte ich sehr gute Gespräche und auch von Maik Lukowicz und Dennis Rosin, die ich noch aus meiner Bremer Zeit kenne, habe ich nur Gutes über Oldenburg gehört. Dazu kommt, dass der Kader viel Qualität hat und ich denke, wir können eine gute Saison spielen“, sagt er.

Als schnell, technisch versiert, abschlussstark und flexibel einsetzbar, beschreibt Jürgen Hahn den Neuzugang, der selbst am liebsten im Sturm spielt. „Ich spiele am liebsten im Angriff, sowohl im Zentrum, als auch auf den Flügeln.“ Auch das hat Enis Bytyqi, dessen sportliche Vita unter anderem 62 Einsätze in der 3. Liga aufweist, so interessant für den VfB gemacht. „Wir haben durch Enis unsere Qualität nochmal erhöht und sind, gerade auch wenn die Verletzten zurückkommen, noch schwerer ausrechenbar“, sagt Jürgen Hahn.

Der VfB freut sich allerdings nicht nur über einen neuen Kicker, sondern auch über einen neuen, tollen Partner für die „Mannschaft hinter der Mannschaft“, der auch überaus sportlich unterwegs ist. „Fitbox“, die Fitness-Revolution im Dobbenviertel, verstärkt die Riege unserer Wirtschaftspartner und das nicht nur als Sponsor. Enis und seine neuen Mannschaftskollegen könnten in der Fitbox natürlich auch trainieren. Das Studio von Frederike Fengler und Kevin Leinigen bietet Training durch elektrische Muskelstimulation (EMS) an.
„Ich bin von EMS-Training absolut überzeugt und freue mich, dass wir der Mannschaft hiermit eine weitere Art des Trainings anbieten können. Vor allem für die verletzten Spieler kann dies besonders hilfreich sein, da wir so den Muskelabbau aufhalten können. Mit Frederike und Kevin haben wir ein junges und dynamisches Gründerduo für uns gewonnen, die sehr viele Ideen mitbringen.“